Auf dem Weg

Geschichte - Kultur - Spiritualität

Monat: September 2017

Neues Wanderwegenetz in Zeeland: auf den Perlenrouten unterwegs

Auf den Perlenrouten unterwegs in der niederländischen Provinz Zeeland. Quelle: VVV Zeeland

Auf den Perlenrouten unterwegs in der niederländischen Provinz Zeeland. Quelle: VVV Zeeland

Wer die Provinz Zeeland im Südwesten der Niederlande besucht, wird schnell feststellen, dass diese mehr als lange Sandstrände und charmante Dörfer zu bieten hat. Neben dem klassischen Badeurlaub wird auch der Aktivurlaub in der Provinz immer beliebter, wobei sich Zeeland nicht nur als Fünf-Sterne-Radprovinz etabliert hat, sondern auch für Wanderer stets interessanter wird. Mit den drei bis fünf Kilometer langen Perlenrouten („Parelroutes“) hat die Provinz vor Kurzem ein neues Routensystem entwickelt.

Die Perlen finden, Zeeland entdecken!

Zeeland ähnelt einer großen Auster mit vielen schönen Perlen – und die Perlenrouten erschließen die verborgenen Schätze am Wegesrand. Manchmal sind die Perlen so gut versteckt, dass sie nur zu finden sind, wenn man genau hinsieht und hinhört. Am Wegesrand verraten Hinweise, was zu tun ist.

Bei den Perlenrouten wird die Umgebung der Wanderwege mit einbezogen, alles kann eine Rolle spielen. Bei diesen interaktiven Spaziergängen werden Augen und Ohren, Hände und Füße benötigt, was die Wanderungen zu einem großen Spaß für die gesamte Familie werden lässt. Mal muss ein Auftrag erledigt, mal etwas gesucht werden – ganz wie auf einer Schnitzeljagd. Die Perlenrouten können über die Zeeland-App heruntergeladen werden, Filme geben Hinweise zu den Touren.

Viele kurze Routen und eine lange Wanderung

In Zeeland finden sich unterschiedliche Perlenrouten für jeden Geschmack, alle widmen sich aber der Geschichte der Provinz. Zum Teil nutzen sie das bereits bestehende zeeländische Wanderwegenetz, sie erschließen aber auch neue Wege. Alle Teilabschnitte ergeben zusammengenommen eine lange Route: den „Oesterpad“, den „Austernweg“.

Immer am Meer entlang

Auf den Perlenrouten unterwegs in der niederländischen Provinz Zeeland. Quelle: VVV Zeeland

Auf den Perlenrouten unterwegs in der niederländischen Provinz Zeeland. Quelle: VVV Zeeland

Zeeland ist ein Land im Meer und blickt auf eine lange Vergangenheit am Wasser zurück. Der Kampf gegen die gefährlichen Seiten des Meeres gehört für die Zeeländer seit Jahrhunderten zum Alltag. Einen Tiefpunkt markierte die Flutkatastrophe im Jahr 1953, die die bislang größte in der Geschichte der Niederlande war. In der Nacht zum 1. Februar brachen zahlreiche Deiche und in großen Teilen der Provinz hieß es „Land unter“. Diesem furchtbaren Schicksalsschlag mit fast 900 Toten allein in Zeeland ist eine der Perlenrouten gewidmet, die „Watersnoodroute“ (Route zur Flutkatastrophe). Sie zeigt, wie die Zeeländer aus dieser Katastrophe gestärkt hervorgingen.

Durch Städte und Dörfer

Andere Perlenrouten führen durch Städte und Dörfer, die in der abwechslungsreichen Geschichte Zeelands eine große Rolle spielten. So lassen die vielen Denkmäler und historischen Gebäude in Zierikzee die Vergangenheit des Ortes als reiche Handelsstadt lebendig werden. Die Perlenroute in Westkapelle wiederum erinnert an die strategsiche Bedeutung, die das Dorf in der Westspitze der Insel Walcheren in den Kriegsjahren 1944/45 spielte. Und in Domburg wandern die Besucher auf den Spuren von Künstlern wie Piet Mondrian und Jan Toroop, die das besondere zeeländische Licht Anfang des 20. Jahrhunderts in das Seebad zog.

In der Natur

Die zeeländischen Perlenrouten entführen Wanderer auch immer wieder in die Natur, etwa in die Zeepeduinen nahe der Gemeinde Westerschouwen. Diese Dünenlandschaft empfiehlt sich (nicht nur) für Familienausflüge, bei denen die Shetlandponys, die hier grasen, beobachtet werden können. Und auch der Nationalpark Oosterschelde ist eine Perle Zeelands. Beim Spaziergang an den Ufern dieses Meeresarms im Mündungsdelta von Rhein, Maas und Schelde macht man Bekanntschaft mit der einzigartigen Flora und Fauna der Oosterschelde.

Die Perlenschnur wird immer länger

Die Perlenrouten lassen sich über die Zeeland-App herunterladen. Die App wird ständig aktualisiert, auch neue Routen kommen hinzu. Also immer wieder mal reinschauen, um die neuen Perlen Zeelands zu entdecken.

Weitere Informationen

 www.vvvzeeland.nl/de/sehen-und-erleben/wandern/perlenrouten/

 www.vvvzeeland.nl/de/bedienung/zeeland-app/

Van Gogh lebt – Ausstellung „Loving Vincent” in Den Bosch

Van Gogh in Öl, aber diesmal auf der Kinoleinwand. Quelle: Loving Vincent

Van Gogh in Öl, aber diesmal auf der Kinoleinwand. Quelle: Loving Vincent

Es ist eine Premiere für das Noordbrabants Museum in Den Bosch – und für die Museumswelt – wenn am 14. Oktober die neue Van-Gogh-Ausstellung startet. Diese zeigt nämlich nicht die berühmten „Sonnenblumen“ oder „Kartoffelesser“, sondern Bilder, Fotos und Videos aus dem Animationsfilm „Loving Vincent”, dem ersten komplett in Ölfarben animierten Film.

Geliebter Vincent


Im Film „Loving Vincent“ geht Armand Roulin, der Sohn von Van Goghs Postboten, den Umständen von Van Goghs Tod auf die Spur. Etwa 100 bekannte Meisterwerke von Vincent van Gogh wurden von einem 125-köpfigen Team für den Film verarbeitet. Heraus kamen 1.400 Animationen im Stil von Van Gogh. Es kostete Regisseur Dorota Kobilea und Produzenten Hugh Welchman sechs Jahre, das aufwändige Projekt zu realisieren. Unter der Leitung Kobileas blieb das Künstlerteam dem ursprünglichen Stil des Künstlers so treu wie möglich. Van Gogh schrieb in seinem letzten Brief: “Wel, de waarheid is, dat we niet anders kunnen spreken dan door middel van onze schilderijen” (Übers.: “Nun ja, die Wahrheit ist, dass wir nicht anders sprechen können, als mithilfe unserer Werke”). Am 28. Dezember kommt der Film in die deutschen Kinos, in Den Bosch kann man bereits ab 14. Oktober Ausstellung und Film kombiniert besuchen.

Von Leinwand zu Leinwand


Die Ausstellung zeigt anhand von Gemälden, Fotos und Videos detailliert die Entstehung des gemalten Animationsfilms, von der Entwicklung des Szenarios bis hin zu faszinierenden Details des Schöpfungsprozesses. Etwa 100 Werke werden verteilt auf sechs Museumsräume zu sehen sein. Es wird ebenfalls verdeutlicht, wie das Künstlerteam Lösungen fand, wenn Szenen Abweichungen vom originalen Gemälde Van Goghs verlangten. Beispielsweise im immer wieder auftretendem Fall, dass Van Goghs Gemälde nicht das passende Maß der Kinoleinwand aufwiesen.

Ein besonderes Element der Ausstellung ist die ‚Painting Animation Work Station‘. Jede Woche von Donnerstag bis Sonntag wird hier ein Künstler, der auch am Film mitarbeitete, neue Animationen in Öl kreieren. Verarbeitet werden dabei Werke aus der Brabant-Periode von Vincent van Gogh. Die Ausstellung „Loving Vincent“ ist vom 14. Oktober 2017 bis zum 28. Januar 2018 zu sehen. Tickets, sowie Kombitickets für Ausstellung und Kinobesuch in Den Bosch (englische Sprache), sind auf der Webseite des Museums erhältlich. Die Kombitickets kosten 16,50 Euro.

Van Gogh im Noordbrabants Museum


Das Noordbrabants Museum zeigt als einziges Museum im Süden der Niederlande originale Werke von Vincent van Gogh (1853-1890). Aktuell befinden sich zehn Werke von Vincent van Gogh in der Dauerausstellung des Museums. Dazu gehören alle Werke, die Van Gogh in Nuenen malte, wo er den größten Teil seines Lebens in den Niederlanden als Künstler arbeitete. Durch die Organisation von Van-Gogh-bezogenen Ausstellungen und Aktivitäten spielt das Museum innerhalb von Brabant eine zentrale Rolle für das kulturelle Erbgut der Provinz. Neben Den Bosch gibt es noch vier weitere Orte in Brabant, an denen man auf den Spuren Van Goghs wandeln kann.

Das Noordbrabants Museum ist einer der Partner der Initiative „Kunst Holland“, die das Niederländische Büro für Tourismus & Convention (NBTC) ins Leben gerufen hat. Dieser Initiative gehören 2017 außerdem das Rijksmuseum, Van Gogh Museum, Königliche Concertgebouw, Mauritshuis, Gemeentemuseum, Escher im Palast, Kröller-Müller-Museum und Groninger Museum an. Ziel ist es, den deutschen Nachbarn die hochkarätigen Kunstschätze und die interessanten Ausstellungsprogramme der Niederlande näherzubringen.

Weitere Informationen: www.holland.com/kunst;
http://www.hetnoordbrabantsmuseum.nl

Welttag des Tourismus am 27. September 2017 – Kostenfreier Eintritt in mehreren katholischen Diözesanmuseen und Schatzkammern

„Nachhaltiger Tourismus: ein Instrument für die Entwicklung” – unter diesem Leitwort steht der diesjährige Welttag des Tourismus am 27. September 2017, der von der Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen ausgerufen wird. Seit Beginn beteiligt sich das vatikanische Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen an dieser Initiative, um auf die Herausforderungen wie auch die Möglichkeiten hinzuweisen, die dieser Tag für die Evangelisierung bietet.

 

Nach Auffassung der Vereinten Nationen kann ein nachhaltiger Tourismus ein Instrument zur Bekämpfung von Armut, zum Schutz der Umwelt, zur Verbesserung der Lebensqualität und zur wirtschaftlichen Stärkung von Frauen und Jugendlichen sein. Vor diesem Hintergrund wendet sich der Vatikan in seiner Botschaft zum Welttag des Tourismus 2017 an alle Christen, sich für einen Tourismus einzusetzen, der zur Entwicklung der Völker beiträgt. Denn der Tourismus könne ein wichtiges Instrument für das Wachstum und für den Kampf gegen die Armut sein: Tourismus „muss verantwortlich sein, darf weder destruktiv noch schädlich für die Umwelt oder für den sozialen und kulturellen Hintergrund sein, auf den er einwirkt, muss vor allem die jeweilige Bevölkerung und ihr kulturelles Erbe achten, zur Sicherung der Würde des Einzelnen und der Rechte der Arbeitnehmer dienen und nicht zuletzt bedacht sein auf die Benachteiligten und Verwundbaren.“

 

Entsprechend fordert das Dikasterium zu einer Debatte darüber auf, wie alle Akteure – auch die Kirchen – an einem Tourismus mit menschlichem Antlitz mitwirken können. So gilt es über die Konsequenzen nachzudenken, die sich aus einem nachhaltigen Tourismus für die Touristen, die Unternehmer, die Beschäftigten, die Regierenden – und auch die örtlichen Gemeinden ergeben. Es muss darum gehen, Maßnahmen für einen nachhaltigen Tourismus zu fördern und dabei Verhaltensweisen und Veränderungen in der Lebensweise durch eine neue Form der Beziehungen zu anderen zu begleiten. „In diesem Bewusstsein wollen wir Christen unseren Beitrag leisten, damit der Tourismus zur Entwicklung der Völker, vor allem der besonders Benachteiligten unter ihnen, beitragen kann“, so der Vatikan in seiner Botschaft und weiter: „Die Kirche bietet einen eigenen Beitrag an, indem sie Initiativen einleitet, die den Tourismus wirklich in den Dienst der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen stellen.“

 

In Deutschland beteiligt sich die katholische Kirche aktiv am Welttag des Tourismus. Zum 38. Mal sind mehrere Diözesanmuseen und Schatzkammern am 27. September 2017 kostenfrei für Besucher geöffnet, darunter auch das Dommuseum „Staurothek“ Limburg..

 

Hintergrund

Der Welttag des Tourismus wurde 1980 von der Welttourismusorganisation eingeführt und wird seitdem jährlich vom Päpstlichen Rat der Seelsorge für die Migranten und Menschen unterwegs unterstützt. Seit dem 1. Januar 2017 ist der Päpstliche Rat in das neue vatikanische Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen integriert. Ziel des Welttages ist es, die internationale Gemeinschaft auf die vielfältigen Aspekte des Tourismus hinzuweisen und die Bemühungen um seine friedenstiftende und Völker verbindende Kraft zu stärken.

 

Kinderhände weg von heißen Flächen! Aufruf zum „Tag des brandverletzten Kindes“

Tag des brandverletzten Kindes am 7. Dezember

Tag des brandverletzten Kindes am 7. Dezember

Der achte „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember macht besonders auf Brandverletzungen durch Kontaktverbrennungen aufmerksam.
Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V., Initiator des Aktionstages, möchte in diesem Jahr mit dem Motto: „Kinderhände weg von heißen Flächen!“ deutlich machen, wie wichtig es ist, auf die Gefahren von heißen Flächen an Kaminöfen, Backofentüren, Herdplatten oder Bügeleisen hinzuweisen, um Kinder vor Kontaktverbrennungen zu schützen.

Die größte Gefahr einer Kontaktverbrennung besteht im häuslichen Umfeld. Prof. Dr. med. Henrik Menke, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin e.V., erklärt: „Schwere Verbrennungen an den Handinnenflächen sind die Folge, wenn kleine Kinder an Kaminofenscheiben oder auf Herdplatten fassen. Diese sind so heiß, dass die Kinder förmlich daran „kleben“ bleiben. Vernarbungen an den Händen sind immer eine besondere Herausforderung. Ziel der Behandlung ist es, Funktionseinschränkungen der Hand zu vermeiden.“

Viele Unfälle lassen sich durch Prävention verhindern. „Eltern von Kleinkindern sollten sich der großen Gefahr durch heiße Flächen bewusst sein, denn nur dann können sie ihre Kinder schützen. Besonders gefährlich sind in der Winterzeit die Kaminöfen, die in vielen Wohnungen stehen“, weiß Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.

Paulinchen e.V. ruft Partner wie Kliniken, Feuerwehren, Apotheken, Kitas, Praxen oder Einzelpersonen zum Mitmachen auf, denn je mehr Aktionen stattfinden, desto mehr Aufmerksamkeit erhält das Thema „Gefahr durch heiße Flächen”. Jeder kann sich beteiligen oder eine Aktion im persönlichen Umfeld initiieren.
 
Der „Tag des brandverletzten Kindes“ bietet den Aktionspartnern eine Plattform, um auf die hohen Unfallzahlen hinzuweisen und den Eltern Maßnahmen an die Hand zu geben, wie sie ihre Kinder vor diesen folgenschweren Unfällen schützen können. Je mehr Aktionen stattfinden, desto mehr Aufmerksamkeit wird das Thema „Gefahr durch heiße Flächen“ bekommen. Alle Aktionen und Veranstaltungen zum 7. Dezember werden im Aktionskalender auf der Website www.tag-des-brandverletzten-kindes.de veröffentlicht.

Tipps zum Schutz vor heißen Oberflächen:

  • Eltern von kleinen Kindern sollten sich die Gefahren durch heiße Flächen bewusst machen.
  • Kinder von Kaminöfen und Backofentüren fernhalten.
  • Oberflächen wie an Kaminöfen oder Heizungen sichern/abdecken.
  • Auf den hinteren Herdplatten kochen. Das Kochfeld mit einem Herdschutzgitter sichern.
  • Kirschkernkissen nur anwärmen.
  • Heizdecken sind für kleine Kinder ungeeignet.

Bügeleisen immer ausschalten, wenn diese nicht unter direkter Aufsicht sind, und für Kinder unerreichbar abstellen. Auf herabhängende Kabel achten!

Niederländische Hansestädte: Neue Hanse-Radrouten für deutsche Touristen

Hansestadt Deventer. Foto: Hanzesteden Marketing

Hansestadt Deventer. Foto: Hanzesteden Marketing

Von Doesburg nach Deventer, von Hattem nach Hasselt, von Zutphen nach Zwolle: Im Osten der Niederlande, gleich hinter der deutsch-niederländischen Grenze, stehen Ausflüglern alle Möglichkeiten offen, einen Städtetrip mit einer Fahrradtour zu kombinieren. Gleich neun Hansestädte reihen sich im IJsseldelta aneinander. Speziell für deutsche Touristen haben die Städte nun fünf neue Radtouren entwickelt.

Von Hansestadt zu Hansestadt. Foto: Hanzesteden Marketing

Von Hansestadt zu Hansestadt. Foto: Hanzesteden Marketing

Große Nachfrage
„Wir verzeichneten in den vergangenen Jahren eine große Nachfrage nach Radrouten, die von Hansestadt zu Hansestadt führen“, erklärt Elizabeth Stoit vom Tourismusbüro Hanzesteden Marketing. Auch zuvor musste sich das Radwegenetz der Provinzen Gelderland und Overijssel, die in diesem Jahr beide als „5-Sterne-Fahrradprovinz“ zertifiziert wurden, nicht verstecken: Die Radfernwege LF3 Hanseroute und LF23 Zuiderzeeroute etwa verbinden alle Hansestädte und führen durch reizvolle Landschaften. Nachteil jedoch: Die Routen sind mehr als 100 Kilometer lang und eignen sich vor allem für Radurlaube.

Hansestadt Zutphen. Foto: Hanzesteden Marketing

Hansestadt Zutphen. Foto: Hanzesteden Marketing

Ein Rundkurs durch die Hansestädte
„Uns ist aufgefallen, dass gerade der kurze Streckenabschnitt Kampen-Zwolle sehr beliebt ist“, so Stoit. „Daher haben wir an neuen Routen gebastelt, die man als Rundweg fahren kann. So haben die deutschen Touristen weitere attraktive Strecken zur Auswahl, um an einem Tag von A nach B und wieder zurück nach A zu radeln.“ Das neue Angebot sieht beispielsweise die Route Deventer-Zutphen-Deventer bzw. Zutphen-Deventer-Zutphen vor, die mit 40 Kilometern Länge bequem als Tagestour in Angriff genommen werden kann. Die Hanseradrouten orientieren sich am Knotenpunktsystem, welches das niederländische Radwegenetz sehr übersichtlich gestaltet. Nummerierte Knotenpunkte und eine gut sichtbare Beschilderung zwischen ihnen sorgen für ein entspanntes Fahren auf zwei Rädern. Das Schönste: es geht nicht nur durch die mittelalterlichen Städtchen, sondern immer auch am Wasser entlang. Die kürzeste Rundstrecke zwischen Hasselt und Zwolle ist 30 Kilometer lang, die längste zwischen Harderwijk und Elburg beträgt 68 Kilometer. Das neue Angebot ist so beliebt, dass nun über eine niederländische Ausgabe der Broschüre nachgedacht wird.

Ruhmreiche Vergangenheit, moderne Gegenwart
Die neun Hansestädte Doesburg, Zutphen, Deventer, Hattem, Zwolle, Hasselt, Kampen, Elburg und Harderwijk zeugen von einer prunkvollen Vergangenheit, in der der Handel blühte und kleine Siedlungen zu wohlhabenden Ortschaften aufstiegen. Heute locken sie dank ihrer historischen Innenstädte, modernen Geschäfte, hippen Lokale und vielfältigen Kulturszenen viele Besucher an.

Die Broschüre ist in den Tourist-Infos in den Hansestädten sowie im Online-Shop zum Preis von zwei Euro erhältlich: https://shop-das-andere-holland.de/neu-im-shop/funf-hanseradtouren.

Weitere Infos unter www.holland-hanse.de 

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