Auf dem Weg

Geschichte - Kultur - Spiritualität

Monat: September 2014 (Seite 1 von 8)

Zugriffszahlen auf Rekordniveau

 

Reisserische Überschrift – aber mit einem stolzmachenden Hintergrund:

Nach der Sommerpause sind die Zugriffszahlen auf meiner Blogseite auf Rekordhöhe. Alleine heute vormittag waren 644 Besucher zwischen 00:00 Uhr und 11:35 Uhr auf den Seiten unter www.xschaefer.de.

Das Thema Pilgern ist aktueller denn je – auch noch im Jahre 3 nach Kerkeling.

Ich wünsche allen Lesern einen guten Weg und

Ultreya, ultreya et sus eia, deus adjuva nos.

Bei www.jakobsweg-in-deutschland.de geht es weiter auf dem Mosel-Camino

 

Der interessante und spannende Bericht über die Pilgerreise von Wolfgang Scholz und seinem Sohn Christian geht in eine neue Runde. Jetzt ist er an der Mosel unterwegs.

Die Berichte und die wunderschönen Fotos finden Sie unter www.jakobsweg-in-deutschland.de.

Mit dem Taunusklub Limburg durch die Lahn-Weinberge

Der Herbst kommt mit Riesenschritten, die heißen Sommertage sind vorbei. Grund genug für die Limburger Tauniden, zu einem Sonntagsspaziergang in die Obernhöfer Weinberge aufzubrechen.

Um die Mittagszeit trafen sich an einem sonnigen und perfekten Septembersonntag rund 30 Mitglieder und Freunde des Taunusklub Limburg am Bahnhof, um von dort  auf der Lahntalstrecke mit dem Zug nach Obernhof zu fahren.

Schon die Anreise war ein Erlebnis, gehört doch die Lahntal-Eisenbahnstrecke mit zu den landschaftlich schönsten Zugfahrten in Deutschland.

Vom Bahnhof in Obernhof ging es über die Lahnbrücke und kurz durch den kleinen Ort, vorbei an der evangelischen Kirche. Beim Anblick der saftigen Trauben an den alten Fachwerkhäuser tauchte schon die Frage auf: „Mundraub oder Diebstahl?“

Durch die Obernhöfer Weinberge ging es auf dem Halfterweg teilweise steil bergauf. Bewundernd sprachen die Wanderer über die schwere Arbeit der Lahn-Winzer, die größtenteils im Nebenerwerb die Steillagen bewirtschaften und dabei einen guten weißen oder roten Lahnwein produzieren.  Doch dazu kommen wir später noch einmal.

Der Halfterweg übrigens diente den Treidelknechten in früherer Zeit lahnabwärts als Abkürzung. Die Schiffe wurden vom Rhein bei Lahnstein bis hinauf nach Weilburg getreidelt, das heißt gezogen. Natürlich nicht nur mit menschlicher, sondern in erster Linie mit Pferdestärken. Von Weilburg mussten Treidelknechte und Pferde wieder zum Ausgangsort zurück – und dazu benutzten sie eine möglichst direkte Verbindung. Dies wurde im Laufe der Zeit der Halfterweg auf den Lahnhöhen. Zum Wanderweg ausgebaut wurde der Halfterweg in den letzten Jahren ab Diez lahnabwärts.

Für einige Tauniden ging es hoch bis zum Goethepunkt, der eine atemberaubende Aussicht in das Lahn- und das Gelbachtal bietet. Ob Goethe allerdings tatsächlich hier gestanden hat? Zu wünschen wäre es ihm gewesen. Machte er sich doch, unglücklich in seine Lotte verliebt, bei Nacht und Nebel in Wetzlar auf, um lahnabwärts seinen Liebeskummer zu vergessen. Hier oben, von dem Aussichtspunkt, bietet sich ein wundervoller Blick auf Obernhof, das Kloster Arnstein und auf Weinähr. Eine Aussicht, die Sie nicht versäumen sollten.

Noch eine Besonderheit beginnt hier auf der Höhe: Der Lahnsteig, ein kurzes Wegstück auf dem neuen Lahnwanderweg, der den direkten Weg über Felsen und Steine nach Obernhof nimmt. Gesichert mit Stahlseilen und an besonders schwierigen Stellen mit Stahlkrampen, die im Fels eingelassen wurden, kann der trittsichere Wanderer etwa 1,5 Kilometer das Gefühl des Bergwanderns erleben.

Am Goethepunkt erreichten die Ausflügler des Taunusklub Limburg den höchsten Punkt, von dort ging es stetig bergab in Gelbachtal nach Weinähr. Der Ort wurde schon im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt, vermutlich stand die Ortsgründung im Zusammenhang mit den guten Weinlagen. Später gab es im Gelbachtal fünf wassergetriebene Mühlen.

Der Chor der katholischen Trinitatis-Kirche stammt noch aus der Frühgotik, das Kirchenschiff ist 1428 datiert. Bei dem wunderschönen Fachwerkrathaus handelt es sich um einen spätgotischen Bau. Aber auch sonst lädt der kleine Ort mit seinen malerischen alten Gassen zum Bummeln ein.

Der Taunusklub hatte sich zur Einkehr mitten im Ort angemeldet. Hier wurde den Tauniden serviert, was das Herz begehrt. Leider zeigte sich die Restauration trotz Anmeldung von rund 30 Personen überfordert. Schade, so mancher Schoppen wurde so nicht getrunken.

Wegen einer Wegsperrung in Höhe Langenau ging es am späten Nachmittag für die Limburger wieder über den Berg zurück zum Bahnhof. Ein schöner, spätsommerlicher Sonntag fand mit ruhigen Minuten an der Lahn einen besinnlichen Abschluss.

Auch am Lahn-Camino tut sich was:

 

Hallo Herr Schäfer,

zusammen mit Beate Steger arbeite ich an einer deutschlandweiten Übersicht der wichtigsten Jakobswege mit Karten, Bildern, GPS-Tracks, Hinweisen auf Pilgerführer und andere Informationen, siehe www.deutsche-jakobswege.de.

Wir würden gerne den Lahn-Camino in die Übersicht aufnehmen. Dazu einige Fragen:

Ist der Weg gekennzeichnet?

Gibt es GPS-Tracks für den Weg oder eine genaue Karte mit dem eingezeichneten Verlauf?

Ist eine Verbindung von Marburg bis Limburg geplant?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Pilgergrüßen

Hans-Jörg Bahmüller

Petristr. 15, 71364 Winnenden

Tel. 07195-8569

www.deutsche-jakobswege.de

www.jw-bw.de

www.occa.de

 

Hallo Herr Schäfer,

vielen Dank für die schnelle Rückmeldung und die ausführlichen Antworten.  

Wir werden die Wege entsprechend aufnehmen.

Herzliche Grüße

Hans-Jörg Bahmüller

 

Meine Antwort:

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: kajoschaefer@hotmail.de [mailto:kajoschaefer@hotmail.de]
Gesendet: Montag, 14. September 2009 18:52
An: Hans-Jörg Bahmüller
Betreff: Re: Lahn-Camino

Hallo, Herr Bahmüller, ganz kurz, weil ich im Moment aus Schottland wiederkomme. Weitere Fragen gerne, wenn ich ab morgen Luft geholt habe.

Ja, der Lahn-Camino läuft auf der linken Lahnseite von Wetzlar bis Lahnstein und ist durchgehend markiert.

Ja, es gibt GPS-Tracks – aber dafür geben Sie mir bitte ein wenig Zeit.

Von Marburg nach Wetzlar ist derzeit keine Anbindung geplant, die Strecke ist aber gut als Elisabethpfad gekennzeichnet und deshalb gut zu gehen.

Ab Diez ist der Weg in die Karten des GeoAmtes Rheinland-Pfalz aufgenommen.

Marburg – Wetzlar – Führer für den Elisabethpfad (über den Elisabethpfadverein Marburg)

Wetzlar – Lahnstein – Der Jakobsweg von Wetzlar nach Lahnstein – Ein Pilgerwanderführer für den Lahn-Camino

Via Jutlandica (Flensburg-Glückstadt), Rhein-Camino (Neuss – Koblenz, ist derzeit von Neuss bis Köln markiert, Weiterführung ist vom LVR Rheinland geplant), Mosel-Camino (Koblenz-Trier) sind alle markiert, wenn Sie weitere Angaben brauchen, einfach noch einmal melden.

Schöne Grüße, Ihr Karl-Josef Schäfer

Diese eMail sendet Ihnen Karl-Josef Schäfer, Autor der Pilgerwanderführer-Reihe. Band 1: Schäfer, Karl-Josef "Der Jakobsweg von Wetzlar nach Lahnstein – Ein Pilgerwanderführer für den Lahn-Camino", ISBN 978-3833494758, 116 Seiten, 9,95 Euro. Band 2: Schäfer, Karl-Josef und Welter, Wolfgang "Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier – Der Pilgerwanderführer für den Mosel-Camino", ISBN 3833498889, 220 Seiten, 14,95 Euro. Band 3: Schäfer, Karl-Josef "Der Jakobsweg von Flensburg nach Glückstadt/Elbe – Ein Pilgerwanderführer für die Via Jutlandica", ISBN 978-3833491290, 120 Seiten, 9,95 Euro. Band 4: Schäfer, Karl-Josef  "Ein Jakobsweg von Neuss über Köln nach Koblenz-Stolzenfels – Der Pilgerwanderführer für den Rhein-Camino Teil 1", ISBN 978-3837019612, 160 Seiten, 12,95 Euro

Nochmal Mosel-Camino

 

Der Pfarrer von Osann-Monzel teilt uns eine Aktualisierung mit:

 

Hinweis zu MoselCamino 2007, S.110

statt

pfarramt.osann (at) freenet.de

muss es richtig heißen:

pfarramt.osann (at) web.de

MfG

Thomas Schneider

Thomas Schneider,Pfr.
Bernkasteler Str. 52
54518 Osann-Monzel

Und hier der Bericht vom Mosel-Camino

 

Bitte beachten Sie, dass die Urheberrechte und das geistige Eigentum beim Autor liegen. Einen Kontakt stelle ich gerne her.

 

Der Mosel-Camino
von Koblenz nach Trier

Seit Sommer 2008 ist der Pilgerweg nach Santiago de Copostela auf der ca. 180 km langen Teilstrecke von Koblenz-Stolzenfels nach Trier als sogenannter "Mosel-Camino" ausgeschildert. Die gelbe Jakobsmuschel auf blauem Grund, mit ihren als Pfeil gedachten zusammen laufenden Rippen, weist dem Pilger die Wegrichtung.

Mit diesem Lückenschluss entlang der Mosel besteht nun die Möglichkeit, in Ost-West-Richtung über den Elisabethpfad II (Eisenach-Marburg) und den Lahn-Camino (Marburg-Lahnstein) zunächst nach Trier zum Grab des Apostels Matthias und dann weiter nach Santiago de Compostela zum Grab des Apostels Jakobus zu pilgern.

Die Route:

Koblenz-Stolzenfels – Waldesch – Hünenfeld – Naßheck – Dreifaltigkeitskirche Bleidenberg (Gemarkung Oberfell) – Alken (1. Etappe = ca. 23 km) – Löf – Hatzenport – Lasserg – Burg Eltz – Treis-Karden (2.Etappe = ca. 19 km) – Kloster Engelport – Beilstein – Kapelle Lindenhäuschen (Gemarkung Grenderich) – Bullay (3. Etappe = ca. 26 km) – Marienburg -Zell-Kaimt – Zell – Bummkopf – Enkirch – Starkenburg – Traben-Trarbach (4. Etappe = ca. 25 km)- Bernkastel-Kues – Lieser – (Osann-)Monzel (5. Etappe = ca. 24 km) – Minheimer Schutzhütte – Klausen – Krames – Klüsserath (6. Etappe = ca. 21 km) – Ensch – Schweich (7. Etappe = ca. 19 km) – Trier-Quint -Trier-Ehrang – Trier-Biewer – Trier (St. Matthias) (8. Etappe = ca. 22 km).

Literatur:    Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier
    von  Karl-Josef Schäfer und Wolfgang Welter
    ISBN-13: 978-3833498886; 2007
    Empfehlung: 8 Etappen

„Unser“ Mosel-Camino, von dem mir im September 2008 in Santiago de Compostela ein Ehepaar aus Hachenburg/Westerwald, berichtet hatte.

Etappe 1: von Stolzenfels  nach Wierschem

20.7.09    Stolzenfels bis Waldesch:     → wunderschöner Pilgerweg (Merkurtempel…)

Waldesch bis Naßheck    →Weg parallel zur Bundesstraße nutzen

Naßheck    → wird von der Hunsrückhöhenstraße aus kommend durch Naßheck gegangen, kurz vor dem Ortsende nach links, um die Autobahn-Fußgänger-Brücke nutzen zu können.

Naßheck bis Burg Thurant    → wunderschöner Pilgerweg; auf die Wegweiser achten! Irreführende Beschilderung!

Alken, Löf, Hatzenport…    → vom Hunsrück geht es über die Moselbrücke in die Eifel
→ interessante Wasserstandsanzeiger; die Hochwasser nehmen auch an der Mosel in den letzten Jahren deutlich zu…
→ sehr schöner Aufstieg nach Lasserg; alternativ den Weinbergsweg entlang der Bahnstrecke nach Moselkern nutzen.
In Lasserg gibt´s keine Einkaufsmöglichkeit und auch keine Unterkunft. Eine freundliche ältere Dame hat uns aber eine Flasche Wasser und etwas Saft gereicht für ein Vater unser… In den kleinen Ortschaften lohnen sich offensichtlich finanziell weder kleine Geschäfte noch Gasthäuser noch ein eigener Pfarrer… Trotzdem wäre eine Anlaufstelle für Pilger äußerst wichtig….., wenn Pilger in diesen Ortschaften willkommen sein sollen.  Nach dem wunderschönen Aufstieg ist der Pilger durstig und müde….

Lasserg nach Wierschem    → die erste Gasstätte in Wierschem hatte geschlossen. Der Landgasthof Neuhof (Fam. Wolff; 02605/569) am Ortsende hat uns trotz Ruhetag Übernachtung und Frühstück bereit gestellt. Sehr ruhig; gutes Frühstück! Nette Familie!

Etappe 2: von Wierschem zum Kloster Engelport

21.7.09    Wierschem zur Burg Eltz    → direkt hinter dem Landgasthof Neuhof in den Wald und am Ende des Waldes rechts halten, vorbei an einem sehr idyllischen alten Bauernhof, der sich hervorragend für ein Altenheim direkt am Camino eignen würde (die Menschen hätten hier Ruhe, aber auch den direkten Draht zur Bevölkerung, da hier der Weg zur Burg Eltz vorbei führt).

Burg Eltz    → wohl die einzige –sehenswerte – Burg in Deutschland, die trotz der Errichtung einer Trutzburg nie zerstört worden ist. Herrlicher Pilgerweg bis Karden, der gut markiert ist.

Karden nach Treis    → hier geht´s wieder über die Mosel. Diesmal von der Eifel in den Hunsrück! In Treis gibt´s ein schönes kleines Schwimmbad, das zu einer kleinen Rast einlädt.
Treis zum Kloster Engelport    → wunderschöner Pilgerweg durchs Flaumbachtal. Hier wurde 1945 der letzte Lachs (Salm) gefangen. Die verbleibende Weckstrecke wird hier einige male in Stunden angegeben, was früher üblich und heute nostalgisch wertvoll, aufgrund der unterschiedlichen individuellen Pilgergeschwindigkeit  aber irreführend ist.

Kloster Engelport    → sehr idyllisch gelegenes Kloster, dessen Ursprünge bis ins 11. Jhr. zurückreichen. Gute Unterkunft und der Gelegenheit an den Messen sowie am Abendessen und Frühstück teilzunehmen. Bruder Josef „betreut“ einen gepflegten –sehenswerten – Kräuter-Garten. Aber auch das Kloster selbst hat seine Sehenswürdigkeiten. Ein alter Steinsarg im Hof, eine Grotte, geschnitzte Innentreppe….
→ bis Ende der 50er Jahre wurde hier noch Strom aus Wasserkraft erzeugt..; vielleicht wird das kleine Wasserkraftwerk im Zuge des immer wichtiger werdenden nachhaltigen Wirtschaftens wieder in Betrieb genommen; regionale Unterstützung gibt es bestimmt….

Etappe 3: vom Kloster Engelport zur Marienburg

22.7.09    Engelport – Beilstein    → wunderschöner Pilgerweg durch den Wald
→ Wegweiser nicht eindeutig; umgestürzte Bäume lagen auf dem Pilger-Weg
→ Frau Petra Arens, Kellnerin im Kloster-Café hat uns gleich als Pilger erkannt und den Stempel des Kath. Pfarramtes mitgebracht. Wunderschöne Aussicht auf die Mosel. Die Wegmarkierung nach Grenderich genau beachten; hier haben wir uns verlaufen, da offensichtlich einige Markierungen gefehlt hatten…

Grenderich    → schöner Ort auf dem Plateau, der nicht auf Pilger eingestellt ist. Die Dorfschänke öffnet erst um 17 Uhr; keine Einkaufsmöglichkeit; Getränke-Großhändler am Ortsende (nahe Sportplatz); der Pfarrer betreut 18 Gemeinden… unglaublich!!! Wegmarkierung ab dem Sportplatz fehlt. Wir sind deshalb nicht in Bullay sondern in Zell angekommen, um von dort zurück über die Brücke von Bullay nach Alf zur Marienburg zu gelangen.

Marienburg    → gute Unterkunft; Abendessen und Frühstück ebenfalls.
→ wunderschöne Aussicht auf die Moselschleife(n)

Etappe 4: von der Marienburg nach Kesten

23.7.09    Kaimt    → Abstieg ist bis zum Wald eindeutig; dann vorbei an mehreren Weggabelungen, die nicht markiert sind; die Benutzung der Bundesstraße ist recht gefährlich und nicht zu empfehlen!
Fußgänger-Brücke nach Zell    → schöne Foto-Motive von der Brücke aus…

Notenau, Enkirch

Traben-Trarbach    → Von Zell aus „über den Berg…“; von Zell aus könnte auch ein Schiff nach Traben-Trarbach genommen werden….

Bernkastel-Kues    → wir sind von Traben-Trarbach mit dem Schiff nach Ürzig und dem Kloster Machern, weil ein Onkel während des III. Reiches in Ürzig eine Gastwirtschaft hatte. In Kues haben wir einen eindrucksvollen Mosel-Wasserstands-Anzeiger fotografiert.

Kesten    → Der Weg über Lieser ist recht angenehm zu laufen.
→ Vor Kesten ist eine alte römische Kelteranlage zu sehen.
→ Monzel und Kesten sind vom Weinbergsweg aus zu sehen, leider gibt es keine entsprechenden Hinweise
→ Kesten ist ein sehr schöner kleiner Weinort, den wir bevorzugt hatten, weil uns ein Gewitter überraschte.
→ Äußerst nette Aufnahme im Weingut Peter Junk, das gleichzeitig Touristen-Info-Stelle ist (06535/523)

Etappe 5: von Kesten nach Trier

24.7.09    Monzel    → von Kesten geht´s den Berg rauf nach Monzel; Herr Junk sagte uns, dass wir es von Kesten nach Trier an einem Tag schaffen würden… Die Wegmarkierung aus Monzel heraus ist nicht eindeutig… Achtung!

Klausen    → schöner besinnlicher Ort, in dem ein großes Kloster zum Verkauf steht. Gut organisiertes Pfarramt

Klüsserath    → verlassen des Waldes in die Weinberge; Wegweiser nach rechts und dann erreicht der Pilger eine Weggabelung ohne einen entsprechenden Hinweis….. An manschen Stellen könnten zur besseren Orientierung gelbe Pfeile auf den Teerweg oder an eine Weinbergsmauer… gespritzt werden…
→ Touristen-Information öffnet erst um 15 Uhr; Gastwirtschaft in der Nähe schließt um 14 Uhr; gutes Essen am Camping-Platz.

Trier    → die letzten 13 km sind wir mit dem Bus gefahren, da die Strecke nicht sonderlich einladend gewesen ist. Dafür sind wir dann vom Bahnhof in die Altstadt. Bahnhof und Theodor-Heuss-Allee bis zur Porta Nigra sind wohl ein kleiner „Brennpunkt“ in Trier.

→ Stempel von der Touristen-Info, der Jakobus-Bruderschaft und dem Dom haben wir erhalten.
→ Trier ist die älteste Stadt Deutschlands; der Heilige Rock und das Grab des Apostels Matthias sind hier!

Da wir einige zusätzliche Sehenswürdigkeiten angelaufen sind, sind wir gut und gerne 200 km in gut 5 Tagen gepilgert. Mein Neffe Matthias war abends dann doch froh, als wir einen der letzten Züge nach Kobern-Gondorf genommen haben, wo wir von seinem Vater abgeholt wurden.

Zwei junge Damen aus Luxemburg haben wohl beobachtet, als wir unser Ticket (Rheinland-Pfalz-Ticket der Bahn für bis zu 5 Personen) gekauft haben. Im Zug haben Sie uns dann angesprochen, ob sie auf unserem Ticket mitreisen dürften, was wir zugelassen haben. Die beiden waren noch keine 16 Jahre alt und auf dem Weg zum Punker Treffen bei Rostock. In Warenmünde haben wir die beiden dann sowohl am Kirchplatz vor dem Edeka Neuhof als auch an der Strandpromenade wiedergetroffen.

Habe sehr viele Menschen kennengelernt, die spätestens ab dem magischen Alter von 50 Jahren einen sinnvollen Weg suchen, um über sich selbst und das „Danach“ nachzudenken und um die verbleibende eigene Lebens-Zeit sowie das selbsterworbene eigene kleinere oder größere Vermögen sinnvoll im Sinne der Schöpfung einzusetzen. Diese Menschen sind oftmals von unserem gelebten Wirtschaftssystem enttäuscht, in dem die sogenannte Elite „gefühlt“ eher eigene Interessen als die Interessen der Bevölkerung sowie der Natur/des Klimas verfolgt. Die Gemeinschaft ist aufgrund des zunehmenden individuellen  Egoismus  auf dem Weg, zu  zerbrechen… Vor diesem Hintergrund sind Initiativen wie

→     GOGREEN-Programms der Deutschen Post AG
→    Null-Emissions-Landkreis Cochem – Zell (heute schon werden 100% des Stromverbrauchs des Landkreises aus eigenen Erneuerbaren Energien für die rund 65.000 BürgerInnen hergestellt) bis 2020 soll ein Null-Emissions-Landkreis entstehen
→ Wir bauen auf die Energie der Zukunft (www.verantwortung.aldi-sued.de); Aldi Süd hat bereits 729.358 m² Photo-Voltaik auf den Dächern seiner Filialen und Logistikzentren installiert!
→ Koblenz wird Solarstadt

äußerst wichtige – Mut machende – Leuchtturm-Projekte, die der jüngeren Generation Hoffnung auf eine lebens- und liebenswerte Zukunft geben. Es entsteht sehr sehr viel – unterstützen wir alle im Rahmen unserer Möglichkeiten ein nachhaltiges Denken und Handeln in Europa und auf der ganzen Welt.

Auf den Höhen von Eifel und Hunsrück haben wir viele Windkraftanlagen gesehen und in einigen Gemeinden sind bereits deutlich wahrnehmbare Kapazitäten an Photo-Voltaik (Strom-Erzeugung durch die Sonne u.a. in Lay, Alken, Lasserg, …) und Thermie (Warmwasser + Heizungsunterstützung durch die Sonne) entstanden… Auch Biogas scheint sich in der überwiegend landwirtschaftlich strukturierten Region durchzusetzen…

Die Erneuerbaren Energien sind neben der Energie-Einsparung und einer höheren Energie-Effizienz die tragende Säule unserer künftigen Energie-Beschaffung (Deutschland ist heute noch gut 70 % importlastig!!), zumal Deutschland international eine herausragende Spitzenposition, die von hochmotivierten Ingenieuren, begnadeten Tüftlern, vorausschauenden Politikern und Unternehmen erst ermöglicht worden ist, inne hat. Einige Banken (www.gls-bank.de; www.dkb-bank.de; www.umweltbank.de sowie zahlreiche Sparkassen und Raiffeisenbanken/Volksbanken) haben sich bereits sehr früh um den Aufbau der für die Finanzierung Erneuerbarer Energien nötigen Branchen-Kompetenz verdient gemacht. Aber auch Verbände wie der Sparkassen- und Giroverband Rheinland-Pfalz (Schwerpunkt: Geothermie), haben sich für die Förderung der Erneuerbaren Energien eingesetzt.

Darüber hinaus werden Projekte in anderen Ländern (z.B. in Tansania durch die Fa. Prokon (www.prokon.net) gefördert, um aus der anspruchlosen Energiepflanze Jatropha Pflanzenöl alternativ zum Diesel als Kraftstoff auf unwirtschaftlichen Flächen herzustellen. Werden dort die vielen Kleinbauern nicht enteignet, sondern bei der Bewirtschaftung ihrer Flächen unterstützt, so kann auch dort bescheidener Wohlstand entstehen und zur Energiesicherheit sowie etwas mehr Frieden auf dieser Welt beigetragen werden.

Empfehlungen:    → Tourismus-Informationen der Mosel-Regionen sollten untereinander stärker zusammenarbeiten
→ Gemeinden am Camino sollten eine am Tage stets erreichbare „Anlaufstelle“ haben (Handy-Nr. z.B. an der Kirche hinterlegen).
→ teilweise ist der Camino denkbar schlecht markiert; versch. Wegführungen
→ nahtlose Entfernungsangaben der einzelnen Stationen für den Camino (s. Conrad Stein Pilgerführer) aufnehmen
→ die meisten von uns angesprochenen Menschen in den verschiedenen Gemeinden haben noch nichts vom Mosel-Camino gehört
→ konnte keine zusammenhängende Landkarte erhalten (ganz tolle Wanderkarten über www.traumpfade.de, die genutzt werden könnten)
→ „leichten Pilger-Führer“ mit guter Karte anbieten
→ „in der Fläche“ sinkt das Dienstleistungsangebot rapide; in einigen Gemeinden gab es keine Einkaufsmöglichkeiten; Gasthäuser haben erst ab 17 Uhr geöffnet oder es gab keine (Lasserg)
→ Pfarrämter waren fast ausnahmslos geschlossen; die Stempel könnten entweder in der Kirche liegen oder in einem nahen Restaurant
→ Pilgerbrief zum Heiligen Rock (bzw. dem Dom), dem Grab des Apostels Matthias oder…. nach Trier anbieten

Der Mosel-Camino ist ein Erlebnis……: für jeden! Je mehr Menschen unterschiedlichster Herkunft sich hier finden, miteinander reden und somit austauschen, um so eher setzen sich sehr gute Ansätze dauerhaft durch.

Mosel-Camino

Noch eine Zuschrift, die ich besonders gerne veröffentliche:

 

Mosel-Camino – Ein Jakobsweg von Kobelnz-Stolzenfels nach Trier – Buen Camino!

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

vom 20.7. bis zum 24.7. (abends Ankunft in Trier) bin ich mit meinem Neffen den Mosel-Camino gepilgert, nachdem ich im vergangenen Jahr von Pau/Frankreich über den Somport-Pass, Jaca, Puente la Reina, Logrono, bis Santiago de Compostela und von dort nach Muxia und Finesterre gepilgert bin.

Der Mosel-Camino – der erst vor gut einem Jahr unter Mithilfe vieler ehrenamtlich Tätiger ausgeschildert wurde – ist wunderschön und nur zu empfehlen; er sollte viel stärker in das Bewusstsein der Menschen in Europa gebracht werden!

Den Pilger-Führer für den Mosel-Camino auszuarbeiten und zu publizieren, war eine sehr gute Idee, die sehr viel Arbeit gemacht hat, die ihrer Anerkennung bedarf . Den Herren Schäfer und Welter sei Dank für die vielen interessanten Hinweise, Erläuterungen und die geschichtlichen Hintergründe. Für den "Durchzugspilger" nach Santiago de Compostela ist aber eine platz- und gewichtschonendere Ausgabe mit gutem Karten-Material erforderlich, wie es die Pilgerführer aus dem Conrad Stein Verlag zeigen.

Leider ist der Pilgerweg des Mosel-Camino an Weggabelungen oft recht schlecht gekennzeichnet, so dass sich der Pilger oftmals "verläuft". Irreführend sind die unterschiedlichen km-Angaben, wenn sich verschiedene Rundwege kreuzen. Dies ist z.B. vor Alken und bei Hatzenport der Fall. Eindeutige km-Angaben für Teilstrecken wären insbesondere für ältere PilgerInnen eine wichtige Orientierungshilfe. Die wenigsten "Einheimischen" (leider auch die Bedienungen in den Lokalitäten) kennen diesen Mosel-Camino und ich habe anläßlich meiner Vorbereitung keine vernünftige Wanderkarte des Mosel-Caminos im Internet oder einer Buchhandlung gefunden.

Für mich als Pilger ist es völlig unverständlich, warum es in etlichen Gemeinden oftmals weder eine Einkaufs- noch eine Unterkunftsmöglichkeit gibt. Wer z.B. den langen Weg nach Lasserg den Berg hoch gepilgert ist, um festzustellen, dass es in dieser Gemeinde weder ein kleines Geschäft noch eine offene Kirche oder eine Unterkunft gibt, ist dann doch sehr enttäuscht (vielleicht sollte man den Pilgern empfehlen, den Weinbergsweg entlang der Mosel nach Moselkern zu pilgern, was dann z.B. der Gemeinde Wierschem abträglich wäre). Die Gemeinde Grenderich ist auch so ein Beispiel (die Dorfschänke öffnet erst ab 17 Uhr; es gibt am Ende der Hauptstraße, direkt vor dem Sportplatz, aber etwas bei einem Getränke – Großhändler zum Trinken zu kaufen). Wäre es nicht möglich, in solchen Gemeinden eine Anlaufstelle für Pilger (ggfs. in Abstimmung unter den Kirchen, den Touristen-Info-Zentren, Gastwirtschaften… entsprechend den örtlichen Gegebenheiten) einzurichten? Dort könnten dann auch die (Kirchen-)Stempel für den Pilgerbrief bereitgehalten werden. Bestens geregelt war´s z.B. im Kloster Engelport oder in Beilstein oder in Kesten oder….

Die uns begegneten Menschen waren überaus nett und hilfsbereit; sie haben es verdient, ein klein wenig mehr Wohlstand in diese Gemeinden zu bekommen. Hierzu hilft es aber nicht, nur einige "Traumpfade" auszuweisen, sondern der Strom der Pilger sollte für diese wunderschöne Mosel-Region gewonnen werden. Wer den Mosel-Camino einmal gepilgert ist, der wird wieder an die Mosel kommen….. zumal dort für jeden Erholungs- oder sportliche Aktivitäten suchenden alles geboten wird….

Eine gedeihliche Zusammenarbeit zwischen den Kirchen(-gemeinden), den Verbandsgemeinden und Kreisen würde – wie insbesondere auf dem Camino Frances in Spanien – etlichen Familien abseits der Haupt-Touristen-Zentren ein bescheidenes – eigenes – Einkommen sichern helfen.

Die EU würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Ausbau und die Instandhaltung des Mosel-Camino fördern. Hierzu ist es aber erforderlich, dass eine "Zentral-Stelle" Ansprechpartner der EU ist. Vielleicht wäre es in überregionaler Zusammenarbeit auch möglich, Mittel für den Ausbau eines Fahrrad-Caminos von Koblenz bis Trier zu bekommen. Auf dieser Strecke gibt es noch einige recht gefährliche Wegstrecken an der Mosel (z.B. von Moselweiß über Lay bis zur Dieblicher Brücke), auf denen äußerst sinnvoll auch für die dortige Bevölkerung Fahrradwege angelegt werden könnten.

Einige der Unterkünfte/Anlaufstellen könnten als ressourcenschonende Beispiele für ein nachhaltigeres Wirtschaften des Menschen ausgebaut und entsprechend dargestellt werden. Der Umweltbahnhof in Bullay ist ein solcher Ansatz! Aber auch der Kräutergarten von Bruder Josef im Kloster Engelport gibt dem aufmerksamen Pilger wichtige Anregungen für ein selbstbestimmteres, verantwortungsvolles Leben.

Eine Pilger-Urkunde in Trier wäre Ansporn, den gesamten Mosel-Camino zu pilgern und würde PilgerInnen, die sich einen der Jakobswege in Spanien nicht mehr zutrauen, eine sinnvolle Pilgerschaft im eigenen Land ermöglichen.

Habe dieser Mail einen Pilger-Kurz-Bericht über den Mosel Camino beigefügt, dem weitere Einzelheiten entnommen werden können.

In der Hoffnung, dass diese Mail die/den eine(n) oder andere(n) politisch Verantwortliche(n) mit Engagement für den Jakobsweg an der Mosel erreicht, verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

P.S.: Es gehr mir nicht darum, besserwisserisch kleine Anlaufproblemchen zu beschreiben, sondern die sehr gute Idee, den Mosel-Camino einzurichten und die beginnende Popularität des Mosel-Camino sinnvoll zu beschleunigen.

Ein Bericht von den spanischen Jakobswegen

 

Vielen, vielen Dank für den Bericht, den ich gerne in den nächsten Tagen anonymisiert hier veröffentliche. Bitte beachten Sie, dass Tagebuch und die vielen Tipps geistiges Eigentum des Autors sind und eine Verwendung nur mit seiner Erlaubnis gestattet ist. Einen Kontakt zu ihm stelle ich gerne her.

 

Sehr geehrter Herr Schäfer,

hier noch mein Bericht vom vergangenen Jahr z.K.

VG

Ihr

 

—– Original Message —–

From:

To:

Sent: Sunday, November 30, 2008 2:49 PM

Subject: Camino – und – schon jetzt ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest

Liebe Frau

beigefügt erhalten Sie meinen versprochenen persönlichen Bericht über den Jakobsweg. Für mich ist der Camino eine einzige "Offenbarung". Jede(r) Pilger(in) zieht die Menschen an, die sie/er braucht. Ich hatte wundervolle Begegnungen und mit den wichtigsten Menschen stehe ich nach wie vor in regelmäßigem Kontakt.

Eine Pilgerschaft zu einer der größten Wallfahrtstätten der Christenheit – Rom, Jerusalem und Santiago de Compostela – war einstmals aufwändiger als heute und dazu noch sehr gefährlich, obwohl die Pilger, die ein von weitem sichtbares Pilgerzeichen trugen, durch den Pilgerfrieden geschützt waren.

Unsere nächste Generation zahlt für die Fehler der abgehobenen Politiker und Wirtschaftsführer, die sich gottgleich fühl(t)en und entsprechend darstell(t)en, aber nichts für das Volk/die Belegschaft bewegt haben. Ein sinnvolles Korrelativ aufzubauen und lange zu bewahren ist äußerst schwierig; die Masse der Menschen lernt einfach nichts auch gar nichts aus der Geschichte.

Dabei wird nichts so sehr gefürchtet wie die Meinung unabhängiger Menschen, weshalb wir mehr für unsere Unabhängigkeit tun sollten. Die Unabhängigkeit setzt aber Bescheidenheit voraus, wofür viele Menschen nicht bereit sind. Somit versklaven sie sich über ihre Bedürfnisse selbst.

Auf dem Jakobsweg würde so mancher Egomane lernen, dass nur das wichtig ist, was er/sie tragen kann. Somit würde jeder unnötige Ballast vermieden.

Von Herzen wünsche ich Ihnen ruhige besinnliche Stunden, um bald – Weihnachten steht ja vor der Tür – innere Einkehr halten zu können.

Ihr 

Der Jakobsweg von Flensburg nach Glückstadt/Elbe

 

Hier eine kritische Rückmeldung zur Via Jutlandica. Vielen herzlichen Dank dafür. Bitte wieder von unten nach oben lesen:

 

Lieber Herr Schäfer,

da ist mir ja ein Ding passiert, darum zuerst große Entschuldigung für die Namensverwechselung, Pardon.

Kritik ja, aber nicht vernichtend, schon garnicht gegen den inaltlichen Text Ihres Buches.

Meine Kritik bezieht sich auf Äußerlichkeiten. Ein Buch spricht mich auch optisch an und da spielt die "Fassade" doch eine erhebliche Rolle.

Man nimmt es in die Hand blättert und möchte sich auf der Rückseite des Einbandes/Deckels über den Inhalt informieren.

Hier begann für mich das Dilemma. Ein Druckbild in Miniaturschrift und einer ungenügend kontrastreichen Farbkombination. Hier der Einsatz einer

"optischen Lesehilfe", eine Lupe. Keine Chance, wir (nicht nur ich) konnten den Text nicht lesen, dies ist mein Problem und Krtikpunkt.

Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass hier kein Einfluss auf die Gestaltung des Buches bein Verlag möglich ist.

Noch zu den Bildern, hier Nr.30, es ist wenig bis garnicht  aussagekräftig, grau in grau mit geringsten Abstufungen an der Horizontlinie 

Ein typischer Elbblick ??

Ich hoffe doch, Sie verstehen meine Anmerkungen richtig und können sie zuordnen., viel Erfolg weiterhin.

Doch noch einmal die Frage, was steht auf der Rückseite?

Allea Gute und Grüße von der Elbe.

 

—– Original Message —–

From: Karl-Josef Schäfer

To:

Sent: Wednesday, August 19, 2009 6:05 AM

Subject: Re: Der Jakobsweg von Flensburg nach Glückstadt/Elbe

Hallo, schönen guten Tag, Herr Röhrig, endlich einmal eine durch und durch vernichtende Kritik. Hat Ihnen denn der Inhalt gefallen? Und wer ist Herr Schröder, den Sie in Ihrer eMail ansprechen?

Ja, der Einband ist suboptimal. Leider habe ich da keinen Einfluss drauf, das kommt vom Verlag und die anderen Pilgerwanderführer sind in gleicher Aufmachung.

Über die Qualität der Fotos lässt sich auch nicht streiten. Da mögen Sie bitte einem Pilger verzeihen, der keine komplette Fotoausrüstung mitschleppen kann.

Diesen Satz verstehe ich nicht: "Auch besondere optische Hilfen führten zu keinem

Ergebnis Handelt es sich um Texte oder was gibt die Seite her ??" Könnten Sie mir auf die Sprünge helfen?

Schöne Grüße ins wunderschöne Hamburg, Ihr Karl-Josef Schäfer

From:

Sent: Monday, August 17, 2009 3:00 PM

To: via-jutlandica@xschaefer.de

Subject: Der Jakobsweg von Flensburg nach Glückstadt/Elbe

Hallo Autor, lieber Herr Schröder !!

Laut Vorspann, bitten Sie  um Tipps.

Es beginnt mit dem Finden des Buches im Regal, dies grenzt schon an ein kleines Wunder.

Ich halte die 2. Auflage in den Händen. Oder ist das Exemplar ein drastischer Fehldruck ?

Soweit bis hier. Aber: Wer das Layout für den Einband in der vorliegenden Form für 

das Buch gestaltet hat, muss wohl alles über Farbe, Kontrast und Schriftgrößet

ausser acht gelassen haben. Gemeint ist der Rücken und die Rückseite der Einbandes.

Wer soll das lesen können? Wirklich unzumutbar ! Auch besondere optische Hilfen führten zu keinem

Ergebnis Handelt es sich um Texte oder was gibt die Seite her ??

Ein weiterer Punkt: Mit den heutigen technischen Möglichkeiten (ohne großes Geld!), läßt sich auch mit s/w-Bildern 

eine gute Abbildung (Abbildung 30, Blick? über die Elbe) realisieren.

Mein Tipp für die Zukunft, hier sollt etwas geschehen

Mit freundlichen Grüßen

 

Hamburg

Noch ein paar Hinweise zum Mosel-Camino

 

Hallo Herr Schäfer,

mein Mann und ich waren letzte Woche von Koblenz-Stolzenfels nach Trier auf dem Mosel-Camino unterwegs.
Zunächst möchten wir uns für das schöne Buch und die guten Anleitungen bedanken. Wir haben uns sehr gut zurecht gefunden.

In Ihrem Buch bitten Sie um Rückmeldungen. Uns ist folgendes aufgefallen:

Aufstieg von Monzel aus, scharfe Rechtskurve im Weinberg. Hier steht die Muschel auf der falschen Seite. Wenn man die Markierung auf dem Boden übersieht (verschmutzt) erkennt man die Muschel erst, wenn man zurück schaut. Unser Vermieter sagte, dass sich hier viele Wanderer verlaufen und zurück kommen, um nach dem Weg zu fragen.

Ebenfalls auf dieser Strecke, etwas weiter als die Sitzgruppe aus Holz nach dem Aufstieg: Hier schaut die Muschel in die falsche Richtung.

Unterwegs haben wir mehrere Markierungen gesehen, an denen die Muschel entfernt war. Aber an der Form konnte man erkennen, dass dort mal eine Muschel gewesen sein muss.

Seite 73, Bullay nach Traben-Trarbach:

wir waren die gesamte Strecke innerhalb der Zeitangaben oder sogar etwas schneller. Aber auf dieser Strecke haben wir mehr als 5 Stunden gebraucht. U.E. die Zeitangabe auf 6 Stunden erhöhen, damit man eine Richtschnur wie bei den anderen Touren hat und sich auf die Angaben verlassen kann. Am Tag vorher werden 7 Stunden angegeben, wir haben 6 Stunden gebraucht. An den anderen Tagen trafen die Angaben in etwa zu.

Seite 81 im Buch:

Bummkopf, auf dem Plateau, vor dem Transformatenhaus, der Weg zeigt nach links, weil er befahren ist. Geradeaus geht ein bewachsener Wiesenweg. Dieser führt zum Transformatenhaus. Dort ist eine Markierung. Kann man aber erst sehen, wenn man davor steht, wegen Bewuchs. Man geht automatisch dem befahrenen Weg nach. In dieser Kurve sollte u.E. eine Markierung für "geradeaus" sein.

Seite 138: 5. Zeile, hier ist wohl Marta gemeint und nicht Maria.

Wenn gewünscht, können wir auch Angaben über die Übernachtungen machen. Wir hätten eine neue Empfehlung und eine aus dem Buch würden wir streichen, da die Betten unmöglich waren. Duschen war eine Katastrophe! Bad war am anderen Ende des Hauses. Alles Altbau und schmuddelig. Der Preis dafür war überteuert. Der Nachbar verlangt für ein neues Zimmer mit Bad sogar noch 2 EUR weniger.

Wenn Sie weitere Details wissen möchten, können Sie sich gerne melden. Ich rufe Sie auch zurück.

Sollten Sie etwas von diesen Angaben im Internet veröffentlichen wollen, können Sie das gerne tun. Bitte nennen Sie aber nicht unseren Namen und Adresse.

Viele Grüße

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