Auf dem Weg

Geschichte - Kultur - Spiritualität

Monat: April 2014 (Seite 1 von 8)

Etappen auf dem Rhein-Camino Teil I von Neuss nach Stolzenfels

 

Ein Jakobsweg von Neuss über Köln nach Koblenz-Stolzenfels – Der Pilger-Wanderführer für den Rhein-Camino Teil I

 

1. Tag    Neuss – Römerlager – Grimlinghausen – Römerturm – Uedesheim – St. Peter – Feste Zons – Dormagen – Worringen

2. Tag    Worringen – Köln Dom

3. Tag    Köln Dom – Wesseling

4. Tag    Wesseling – Graurheindorf – Bonn

5. Tag    Bonn – Venusberg – Bad Godesberg – Rolandseck

6. Tag    Rolandseck – Sinzig

7. Tag    Sinzig – Andernach

8. Tag    Andernach – Stolzenfels

Vielfältige Kulturstadt Amsterdam: Trendsetter in Design und moderner Kunst

Nach diversen umfangreichen Renovierungs- und Erneuerungsplänen kultureller Gebäude hat sich Amsterdam in puncto moderner Kunst und Design neu positioniert – und gehört mittlerweile zu den wichtigsten kulturellen Zentren in Europa. Am zentral gelegenen Museumsplatz liegen mit Rijksmuseum, Van Gogh Museum und Stedelijk Museum drei der wichtigsten Kulturhäuser des Landes in Laufnähe voneinander entfernt, die gemeinsam drei Jahrhunderte Kunstgeschichte präsentieren. In den vergangenen eineinhalb Jahren wurden alle drei Museen nach umfangreichen Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten wiedereröffnet – steigende Besucherzahlen sind nur ein Beweis für den hohen Stellenwert von moderner Kunst und Kultur, von Kreativität und kultureller Vielfalt in der niederländischen Hauptstadt.

Weiterlesen

Warum und wie entsteht ein Pilger-Wanderführer für den Rhein-Camino?

Bereits 1985 hat der Europarat eine Expertenkommission eingesetzt, die sich mit der Identifizierung und Erforschung der Jakobswege beschäftigt. 1987 hat der Europarat dann die Wege der Jakobspilger in Europa zur ersten europäischen Kulturroute erhoben und schliesslich wurde der spanische Hauptweg, der sogenannte Camino Frances, 1993 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen.

Für Deutschland legte eine Expertenkommission Hauptrouten fest, von denen angenommen werden kann, dass sie von vielen Jakobspilgern gegangen wurden. Dazu gehören die Verbindungswege entlang der Lahn von Marburg an den Rhein (Karl-Josef Schäfer: Der Jakobsweg von Wetzlar nach Lahnstein – Ein Pilgerwanderführer für den Lahn-Camino, BoD, Norderstedt, Mai 2007, 2. überarbeitete und aktualisierte Auflage Oktober 2007, Taschenbuch, Format 12 x 19 cm, 116 Seiten, viele s/w Abbildungen, ISBN 978-3-8334-9475-8), von Koblenz nach Trier (Karl-Josef Schäfer, Wolfgang Welter: Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier – Der Pilgerwanderführer für den Mosel-Camino, BoD, Norderstedt, Oktober 2007, Taschenbuch 12 x 19 cm, 220 Seiten, viele s/w Abbildungen, ISBN 978-3-8334-9888-6) und natürlich von Köln über Bonn, Koblenz, Mainz, Speyer nach Straßburg.

Nur die Identifizierung einer historischen, mittelalterlichen Wegführung entlang des Rheines gestaltet sich schwierig. Zu viele sogenannte Altstraßen führen durch das Rheintal. Kelten, Römer, Kaufleute und Soldatenhorden zogen am Strom entlang Richtung Süden. Aber von der früheren Römerstrasse von Mainz nach Xanten ist heute nur noch die B9 und stellenweise sogar eine Autobahn geblieben. Und auch die Trassen der Handelsstraßen sind heute eher viel befahrene Bundesstraßen denn ruhige Pilgerwege.

Aber natürlich ist der Pilger nicht auf dem Rheinhöhenweg in Richtung Süden gepilgert. Der Pilger wollte "Strecke machen", so schnell wie möglich an sein Ziel kommen. Zeit, die evtl. am Weg liegenden Burgruinen zu besichtigen, hatte er nicht. Und das Interesse daran schon gar nicht. Er war vielmehr an den Klöstern und Kirchen interessiert, die an seinem Weg lagen.

Wie schon beim Mosel-Camino (Karl-Josef Schäfer, Wolfgang Welter: Ein Jakobsweg von Koblenz-Stolzenfels nach Trier – Der Pilgerwanderführer für den Mosel-Camino, BoD, Norderstedt, Oktober 2007, Taschenbuch 12 x 19 cm, 220 Seiten, viele s/w Abbildungen, ISBN 978-3-8334-9888-6) versuchen wir, einen Kompromiss zu finden. Dieser soll eine Strecke bieten, die relativ schnell durch das Rheintal in Richtung Süden führt, gleichzeitig aber auch die landschaftlichen, kulturellen und spirituellen Höhepunkte der Region beinhaltet.

Via Jutlandica – Prolog: Von Krusau nach Flensburg (Entwurf)

SMS 23.03.2008

 

Unser Osterlamm ist geopfert, Christus! Wir sind befreit von Sünde und Schuld. Laßt uns Festmahl halten in Freude. (1 Kor 6,7+8)

FROHE OSTERN!

www.sms-fasten.de

SMS 22.03.3008

 

Karsamstag / Steige ich hinauf in den Himmel, so bist du dort; bette ich mich in der Unterwelt, bist du zugegen. (Psalm 139,8)

 

www.sms-fasten.de

Auf Elefantenspuren an der Ostsee

Sie konnte fechten, trommeln und sich höchst elegant verneigen. Sogar Rembrandt verewigte ihren Anmut in seinen Radierungen. Die Rede ist von der Elefantendame Hansken, die von 1634 bis zu ihrem Tod 1655 mit einem Zirkus durch Europa zog. Dabei kam sie auch in der pommerschen Kleinstadt Treptow an der Rega vorbei.

Weiterlesen

SMS 21.03.2008

 

Karfreitag / Er hat unsere Krankheit getragen, und unsere Schmerzen auf sich geladen. Durch seine Wunden sind wir geheilt. (Jes 53, 4+5)

 

www.sms-fasten.de

Wir sind Kirche: Brief an Papst zum Zölibat – Bischöfe zu weiteren Lernprozessen in der Sexualmoral ermutigt

 
Pressemitteilung             Bielefeld/Paderborn/München, 30. März 2008

Mit einem Brief an Papst Benedikt appelliert die 23. Bundesversammlung der KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche, den Pflichtzölibat aufzuheben und damit allen Gemeinden die sonntägliche Eucharistiefeier zu ermöglichen, die ihnen nach dem Kirchenrecht Can. 213 CIC zusteht. Damit unterstützt die katholische Reformbewegung die jetzt immer zahlreicher werdenden internationalen Initiativen („Kirche und Amt“ der niederländischen Dominikaner, Beschluss der brasilianischen Priesterkonferenz vom Februar 2008 etc.), die sich für eine Änderung der Zulassungsbedingungen zum Priesteramt und auch für die Frauenordination einsetzen – zwei der fünf Forderungen des KirchenVolksBegehrens aus dem Jahr 1995.

Die sehr gut besuchte Bundesversammlung, an der mehr als 100 Delegierte und Gäste teilnahmen, stand unter dem Thema „Sexualität in christlicher Verantwortung – Wie schön, wie wohltuend bist du, Liebe voller Lust (Hoheslied 7,7 )“. In ihrem Einführungsreferat gab Prof`in Dr. Agnes Wuckelt, Dekanin des Fachbereichs Theologie an der Kath. Fachhochschule Nordrhein-Westfalen/Abteilung Paderborn, einen fundierten Überblick über die spannungsreiche Beziehung von Sexualität und Religion.  (Eine schriftliche Dokumentation des Einführungsreferats von Prof’in Wuckelt ist geplant.)

Dabei betonte sie, dass es in der römisch-katholischen Kirche nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil durchaus Lernprozesse und Bewegung in kirchenamtlichen Dokumenten gegeben habe. Daran sollten die Bischöfe immer wieder erinnert und ermutigt werden, auf diesem Weg begleitender, nicht verurteilender Pastoral weiterzugehen. Letztendlich gehe es um eine verantwortete Gewissensentscheidung im Spannungsfeld vorgegebener Regeln und individueller Gestaltung der Sexualität als „Geschenk Gottes“. In Arbeitsgruppen wurden Grundlagen für ein künftiges Positionspapier der KirchenVolksBewegung erarbeitet.

Am Freitagabend gab Hans-Georg Hunstig, Vorsitzender des neugebildeten Diözesankomitees im Erzbistum Paderborn und Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, einen Überblick über die Laienarbeit im Erzbistum, nachdem Dr. Manfred Dümmer von der Aktionsgruppe Bielefeld und Berthold Zeppenfeld über die Aktivitäten von Wir sind Kirche im Erzbistum berichtet hatten.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Vorbereitung des Katholikentags Ende Mai 2008 in Osnabrück, an dem sich die KirchenVolksBewegung mit zwei Veranstaltungen, einem Gottesdienst mit erinnernder Mahlfeier und einem großen Zelt auf der Kirchenmeile beteiligen wird (http://www.wir-sind-kirche.de/?id=503).
 
Der Samstag wurde eingerahmt von einem Morgenimpuls der Theologin Luise Metzler („Bibel in gerechter Sprache“) zur Schöpfungsgeschichte und einem abendlichen Vortrag der Kapitularin Johanna Pointke in der Süsterkirche über die Bedeutung der mittelalterlichen Frauenstifte für die Christianisierung.

Am Sonntagmorgen referiert Prof. Dr. Eugen Drewermann im Vortragssaal des Jugendgästehauses Bielefeld zum Thema „Jesus von Nazareth – Befreiung zum Frieden“.

Ein Mahngottesdienst am Sonntag um 12 Uhr auf dem Marktplatz am Dom in Paderborn anlässlich des „Weltgebetstages für Frauenordination“ bildet den Abschluss der Frühjahrs-Bundesversammlung.

Die nächste Bundesversammlung mit P. Wolfgang Seibel SJ, München, als Hauptreferent wird vom 7. bis 9. November 2008 in Würzburg stattfinden.


Buchempfehlungen:

LIEBE – EROS – SEXUALITÄT. „Herdenbrief“ der Plattform Wir sind Kirche Österreich, 1996, Druck- und Verlagshaus Thaur, 256 Seiten, 10 Euro.

Scholl, Norbert: Frohbotschaft statt Drohbotschaft. Die biblischen Grundlagen des Kirchenvolksbegehrens (1997)

 

Märchenroute durch den Nordosten Polens

Eiszeitliche Seen, sanfte Hügel, dichte Wälder und malerische Dörfer – die Suwalszczyzna rund um das nordostpolnische Suwałki (Suwalken) erinnert vielerorts an eine Märchenkulisse. Viele Sagen und Erzählungen, die seit Generationen weitergegeben werden, ranken sich um die Grenzregion zwischen Polen und Litauen.

Weiterlesen

Ältere Beiträge

© 2017 Auf dem Weg

Theme von Anders NorénHoch ↑