Auf dem Weg

Geschichte - Kultur - Spiritualität

Monat: Juni 2013 (Seite 1 von 2)

Riga – Eine Stadt im Aufbruch

Riga - Eine Stadt im Aufbruch / Hier der Kreuzgang des 800 Jahre alten Domes

Riga – Eine Stadt im Aufbruch / Hier der Kreuzgang des 800 Jahre alten Domes

Lettlands Hauptstadt ist rund 800 Jahre alt. 700.000 Menschen leben heute hier, ein Drittel der lettischen Bevölkerung. Einst nahm Riga einen rasanten Aufschwung als baltische Metropole. Um dann, nach 1945, als Teil der Sowjetunion einen rapiden Absturz zu erleben. Heute ist die größte der baltischen Städte im Aufbruch in eine neue Ära.

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Flusskreuzfahrt von Lyon nach Arles – Mit dem Schiff in Europas Vergangenheit

Die berühmte Brücke von Avignon

Die berühmte Brücke von Avignon

Der Wind fegt uns fast von der Promenade. Die 25 Stufen auf der schmalen Treppe, die den Deich hinunter zum Schiff führt, sparen wir uns lieber. Zu gefährlich erscheint es uns bei dem Sturm, deshalb wählen wir lieber einen kleinen Umweg über die breite Zufahrtsstraße und sind dann froh, wieder auf der Luna zu sein. Im großzügigen Restaurant wartet schon das üppige Abendessen-Büffet und eine Flasche vorzüglichen Weins.

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Auf den Spuren des Heiligen Willibrord: Wilwerwiltz

Willibrordus-Kapelle und Willibrord-Brunnen bei Wilwerwiltz

Willibrordus-Kapelle und Willibrord-Brunnen bei Wilwerwiltz

In der Schule lernen sie deutsch, im Rathaus sprechen sie französisch und zu Hause reden sie letzeburgerisch. Das kleine Luxemburg mit knapp über 500.000 Einwohnern leistet sich drei Sprachen; zwei davon, nämlich deutsch und fanzösisch, als Amtssprachen. Trotzdem ist es für den deutschen Touristen nicht leicht, sich detaillierte Informationen im Internet zu beschaffen. Denn Regeln, nach denen deutsch, französisch oder letzteburgerisch verwendet werden, sind einem Außenstehenden nicht so ganz klar.

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Auf den Spuren des Heiligen Willibrord: St. Maximin in Pintsch

St. Maximin in Pintsch, die wohl älteste Kirche in den Luxemburger Ardennen

St. Maximin in Pintsch, die wohl älteste Kirche in den Luxemburger Ardennen

Lassen Sie uns von Wilwerwiltz ein Stückchen zurückfahren, genaugenommen nach Pintsch. Hier steht die wohl älteste Kirche der luxemburgischen Ardennen. Gegründet wurde die Pfarrkirche in Pintsch im 8. oder 9. Jahrhundert und dem Heiligen Maximin geweiht. Dies zeigt die Nähe zur alten Römerstadt Trier. Die Reichsabtei Sankt Maximin in Trier war eines der mächtigsten Klöster in Europa. 906 wird übrigens auch der Weilburger König Konrad I. als Laienabt in St. Maximin, Trier, erwähnt. Konrad der Ältere war seit 906 auch Herzog von Franken bevor er 911 König des Ostfrankenreiches wurde.

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Auf den Spuren des Heiligen Willibrord: Rindschleiden

Willibrordus-Kirche aus dem 10. Jahrhundert in Rindschleiden

Willibrordus-Kirche aus dem 10. Jahrhundert in Rindschleiden

“Der lange Weg in das kleine Tal war für den nicht ganz zehnjährigen Peter sehr beschwerlich, aber alle Mühen sind nun vergessen. Peter steht mit seinen Eltern in der ersten Reihe. Über die Willibrord-Kirche hier in Rindschleiden wurde zu Hause so viel gesprochen. Und der Blick hoch zur Decke, wo die frommen Mönche aus Echternach in monatelanger Arbeit die Fresken mit den Geschichten aus der Heiligen Schrift geschaffen hatten, entschädigt für den weiten Weg mitten in der Nacht. Es wird noch lange nicht hell werden, doch die vielen brennenden Kerzen verbreiten ihren flackernden Schein in der vollbesetzten Kirche. Staunend betrachtet Peter die vielen Heiligenbilder an der Decke. Er lauscht den erklärenden Worten des Pfarrers und wünscht sich so sehr, doch auch die Bibel und die Heiligengeschichten lesen zu können.”

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Paris für Anfänger: Musée Rodin

Der Denker – Rodins wohl bekannteste Skulptur. Hier im Garten vom Musée Rodin in Paris

Der Denker – Rodins wohl bekannteste Skulptur. Hier im Garten vom Musée Rodin in Paris

Paris, die Stadt der Liebenden. Die Stadt der schönen Künste. Montmartre, Montparnasse, Tour Eiffel, Domes des Invalides, Notre Dame. Ein Bistro am Champs Elysee, die Heldenehrung am Arc de Triomphe.

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Auf den Spuren des Heiligen Willibrord: Clervaux

Burgschloss Clerf aus dem 12. Jahrhundert

Burgschloss Clerf aus dem 12. Jahrhundert

Ein weiterer Abstecher auf unserem Pilgerweg auf den Spuren des heiligen Willibrord, dem Missionar der Friesen, ist Clervaux, oder Clerf, wie es auf Letzeburgerisch heißt. Genaugenommen konnten wir keine Spuren des luxemburgischen Nationalheiligen in Clervaux finden und eine besondere Verehrung in Form von Prozessionen findet hier auch nicht statt. Aber es ist schier unmöglich durch die luxemburgischen Ardennen zu reisen, ohne nicht zumindest einen Kaffee in Vianden und einen Weiteren in Clervaux getrunken und die Sehenswürdigkeiten der Städtchen besichtigt zu haben.

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Eine Reise in die Vergangenheit: Die Galluskirche in Zevenaar-Angerlo

Die Galluskirche im niederländischen Zevenaar

Die Galluskirche im niederländischen Zevenaar

Eines Tages verbrachte der heilige Gallus auf einer seiner Missionsreisen rund um den Bodensee eine Nacht im Wald.Plötzlich, es war schon lange dunkel, krachte und knisterte es laut im Gebüsch und ein Bär trat auf die Lichtung und flösste den Gefährten des heiligen Gallus große Angst ein. Der irische Missionar jedoch befahl dem Bären, ein Stück Holz zu nehmen und es ins Feuer zu legen. Dann gab Gallus dem Bären einen Laib Brot unter der Bedingungen, danach zu verschwinden und niemals wieder aufzutauchen. Der Bär ward danach niemals wieder gesehen und der heilige Gallus wird bis in die heutige Zeit mit einem Bären dargestellt.

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Urlaub im historischen Bahnwärterhäuschen, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen

Moderne Einrichtung im historischen Ambiente: Das Ferienhaus in Villmar-Seelbach

Moderne Einrichtung im historischen Ambiente: Das Ferienhaus in Villmar-Seelbach

Vor rund 100 Jahren plante die Rhein- und Lahn-Eisenbahn-Gesellschaft ein Bahnwärterhaus mit Stall an der Lahntalbahn in Villmar-Seelbach. Der Platz fand sich zwischen der Bahnstrecke und der Lahn in den Lahnwiesen. Erst in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts kam der Güterverkehr auf der Lahntalstrecke weitgehend zum Erliegen und beschränkte sich auf die Teilstrecke Limburg nach Koblenz. Nach Weilburg und Löhnberg fuhr nur noch einmal am Tag ein Güterzug. Und nachdem das Bahnwärterhäuschen jahrzehntelang genutzt wurde, stand es nun leer und verfiel nach und nach. Auch ein zwischenzeitlich gefundener neuer Besitzer konnte das einsam gelegene, denkmalgeschützte Häuschen nicht retten.

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TO DO!2013 – Wettbewerb für sozialverantwortliche Tourismusprojekte ausgeschrieben

Der TO DO! – Wettbewerb sozialverantwortlicher Tourismus wird 2013 zum 19. Mal vom Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e.V. weltweit ausgeschrieben. Bewerben können sich bereits bestehende Tourismus-Projekte, bei denen die Interessen der lokalen Bevölkerung durch aktive Partizipation bei Planung und Umsetzung in beispielhafter Weise berücksichtigt werden. Dazu zählen auch faire Entlohnung, Aus- und Weiterbildung, Stärkung der eigenen Kultur sowie weitere Maßnahmen, die zu einer nachhaltigen Tourismusentwicklung beitragen.

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