Köln-Worringen – Köln-Dom

 

Worringen – Langel (ca. 6 km) – Rheinkassel (ca. 2 km) – Kasselberg (ca. 1 km) – Merkenich (ca. 3 km) – Haltestelle Emdener Straße (ca. 1 km) – Dom (ca. 9 km)

Schwierigkeitsgrad: keine nennenswerte Steigungen, überwiegend asphaltierte Wege

Besichtigungen: Köln

Zeitbedarf ca. 5,5 Stunden zzgl. Besichtigungen und Pausen

Tagesimpuls: Die Versöhnung kann unsere Gesellschaften tief greifend verändern. Der Geist des auferstandenen Christus erneuert das Angesicht der Erde. Lassen wir uns von dieser Dynamik der Auferstehung mitnehmen! Lassen wir uns von der Vielschichtigkeit der Probleme nicht entmutigen. Vergessen wir nicht, dass wir zunächst mit Wenig beginnen können. – Vergleiche auch mit  Lukas 10,1-16. (Taizé-Brief aus Cochabamba, Bolivien 2007)

Legende: (Nicht ganz den historischen Tatsachen entsprechend, aber so wird halt Geschichte erzählt; und da ein Nicht-Kölner das Lied nicht versteht, findet sich die Übersetzung im Anhang 3)

De Bläck Fööss – Schlacht bei Worringen

1288, troke mer durch die kölsch Muur
met Knöppel, Schwert un Hellebard
un ann d’r Spetz d’r kölsche Buur
zom Schlachtfeld hin noh Worringen
entlang d’r Nüßer Strooß
reefen uns Fraue un uns Pänz
-Jott met üch-
kutt gesund nach Haus

Dä Erzbischoff von Westerburg
dä wollt ald lang uns Kölle han
däm jing et nur öm Maach un Jeld
nit öm uns Siel däm Kirchemann
hä wollt se ungerwirfe uns Heimatstadt am Ring
dat durf im nit jelinge
dröm moote mir noh Worringen hin

Wä en Kölle es jebore, hät e Räch
si Levve lang
frei ze sin un frei ze odme jede Minsch
ne frei Mann

De Sonn die stund ald ziemlich huh
do komme mer endlich aan
dä Feind hat sich schon opjestallt
siejessischer schwenkten se ihr Fahn
do hammer e Leed jesunge op uns
Vatterstadt
de Knöppele jeschwunge un uns domet
selber Moot jemaat

Wä en Kölle es jebore, …

Om freie Feld vun Worringen schlogen
sich fuffzehndausend Mann
mer hatten ald fas verlore
am Bodden loch uns kölsche Fahn
de Luff wor oll Jebröll un Schweiß
voll un Angs und Nut
d’r Sensemann jing hatt zor Sach
die Ääd die war vor jedränk met Blot
Do komen em letzte Augebleck
et wor ald fünf vür zwölf
die Buure us dem Berjische
met Mordsjebröll uns zor Hilf
d’r Knöppel draach, d’r Fläjel jöpp
su kämpfte mer Sick aan Sick
leever dud als e ne Knääch ze sin
ävver keine Meter Boddem mieh zeröck

Wä en Köllle es jebore, …

Met Joddes un dä Buure Hilfhatte mer’t am Eng jeschafft
met Trone en de Auge
un met allerletzter Kraff
manch jode Fründ kom nit mih heim
feel en d’r eetrte Reih
dät Frau un Pänz nie widdersin
dä Preis war huh doch uns Stadt wor frei


Wä en Kölle es jebore, …

 

Auf der heutigen Etappe sollten Sie nach etwa 13 km die Entscheidung treffen, ob Sie Ihre Zeit lieber für die Besichtigung des historischen Kölns (z. B. Dom, romanische Kirchen, Jakobus-Darstellungen) nutzen, oder aber die ganze Strecke laufen wollen, was durchaus auch seinen Reiz haben kann.

Wir schlagen Ihnen vor, auf den Pilgerweg in die Stadt zu verzichten. Sie erreichen in Merkenich das Blockheizkraftwerk und müssen somit den Rhein verlassen und laufen dann zwischen dem Heizkraftwerk auf der linken und den Ford-Werken auf der rechten Seite immer weiter an den industriellen Ansiedlun­gen vorbei. Wenn Sie die Emdener Straße erreicht haben, kommt gleich eine Straßenbahnhaltestelle, die Sie in die Innenstadt zum Dom bringt. Und hier können Sie Ihren Rundgang durch das mittelalterliche Köln beginnen. Im Anhang 2 finden Sie eine Übersicht über die Geschichte Kölns und Vorschläge für Besichtigungstouren.

Aber zunächst einmal geht es von Worringen in Richtung Kölner Dom. Wenn Sie heute morgen mit der S-Bahn nach Worringen gekommen sind, können Sie vielleicht am alten, noch erhaltenen Turm der alten St. Pankratius-Kirche vorbeigehen. Die Kirche wurde 1869 zur Schule und dann später zu einem Wohnhaus umgebaut.

Von hier aus geht es ein kleines Stück auf der vielbefahrenen B9 aus dem Ort heraus, bevor Sie nach links in die Felder abbiegen und auf der Alten Römerstraße (K11) ca. 200 – 300 m weitergehen. Um dem Verkehr aus dem Wege zu gehen, sollten Sie gleich den ersten Feldweg nach links nehmen, um dann am Deich wieder nach rechts abzubiegen. Auf dem Langeler Damm führt Sie der Jakobsweg bis nach Köln-Langel. Wenn Sie die Landstraße überqueren – links sehen Sie die Fähre Langel-Hitdorf, die schon 1729 urkundlich erwähnt wurde – nehmen Sie die Cohenhofstraße und biegen sobald wie möglich nach links zum Rhein ab. Dann sind Sie wieder auf dem im Frühjahr 2008 neu angelegten Langeler Damm. Er führt Sie auf der Rückseite am denkmalgeschützten Cohnenhof vorbei, einem typischen quadratischen Gutshof mit eigener Kapelle aus dem 18. Jh. Heute sind hier nach aufwändiger Renovierung und Umgestaltung 50 Eigentumswohnungen untergebracht.

Langel, wie die Nachbarorte Worringen und Rheinkassel entlang der alten Römerstraße gelegen, ist schon im Mittelalter als Fischerdorf erwähnt, die Herrschaft teilten sich das Kurfürstentum Köln und das Herzogtum Jülich-Berg.

Weiter geht es auf dem Pilgerweg nach Rheinkassel. Auch hier wurde der Langeler Damm, der in den Kasselberger Weg übergeht, zum Zeitpunkt unserer Begehung im Frühjahr 2008 neu gestaltet. Bitte achten Sie auf der gesamten Strecke, besonders am Wochenende, auf Fahrradfahrer. Denn diese benutzen den gleichen Weg und nehmen nicht unbedingt immer Rücksicht auf langsamere Pilger.

Rheinkassel könnte, zumindest vom Namen her, eine römische Gründung sein. Neben der katholischen Pfarrkirche St. Amandus wurden auch zwei römische Sarkophage gefunden. Aber wie dem auch sei, das Besondere in diesem kleinen Ort gegenüber der Wupper-Mündung in den Rhein ist die kleine romanische Kirche mit einer schönen Jakobus-Statue des Kölner Bildhauers Toni Zenz, an der Sie direkt auf Ihrem Pilgerweg vorbeikommen.

Eine Vorgängerkirche ist nicht belegt, jedoch stammen einzelne Bauteile der heutigen Basilika aus der einschiffigen Saalkirche des 11. Jh. Seit 1153 unterstand St. Amandus dem reichen St. Gereonsstift zu Köln. Dies erkennt man auch an der danach einsetzenden Bau- und Ausstattungstätigkeit. Etwa um 1200 erhielt die Kirche den mächtigen Westturm – seine etwas gedrungene Form hat er heute deshalb, weil im 17. Jh. ein Geschoss abgetragen wurde. Die zwei zierlicheren Türme erinnern stark an St. Gereon.  Insgesamt wurde die romanische Saalkirche in eine dreischiffige Kirche umgewandelt. Der Innenraum lässt heute, nach aufwändiger Restaurierung, einen spätromanischen Eindruck zu. Neben der Jakobus-Darstellung ist die um 1300 entstandene thronende Madonna mit Kind sehenswert. Leider ist das Pfarrbüro nur donnerstags von 17:30 bis 18:30 Uhr besetzt, aber vielleicht können Sie ja bei der Planung Ihres Pilgerweges einen Besichtigungstermin vereinbaren (Tel. 0221 – 708 72 20,  E-Mail: st.amandus@pfarrverband-awb.de).

Auf dem Kasselberger Weg geht es durch das 37-Seelen-Dorf Kasselberg (31.12.2006) und danach unter der Autobahn-Rheinbrücke hindurch nach Merkenich.

Wie die anderen Ortschaften hier am Rhein-Camino, so liegt auch Merkenich an der wichtigen Römerstraße von Köln nach Neuss und weiter nach Xanten. Beim Abriss der alten Pfarrkirche Ende des 19. Jh. fand man einen alten römischen Weihestein, was darauf hindeutet, dass der Pfarrkirche St. Brictius ein römischer Wachtturm als Grundlage diente.

Wenn Sie dem Kasselberger Weg folgen, gelangen Sie auf die Merkenicher Hauptstraße. Von der können Sie nach links in die Brictiusstraße einbiegen und erreichen so die interessante Pfarrkirche. Ursprünglich handelt es sich wohl um eine fränkische Gründung, zumindest deutet das Patronizium des heiligen Brictius, des Nachfolgers von St. Martin in Tours, darauf hin. Von der ursprünglichen Kirche ist jedoch nichts mehr erhalten. Der originär romanische Turm stammt aus der zweiten Hälfte des 12. Jh. und wurde 1886 um ein Stockwerk erhöht; dabei erhielt er seinen markanten Knickhelm. Die neuromanische Kirche musste in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts wegen Baufälligkeit abgerissen und durch einen modernen Bau ersetzt werden. Das heutige Ensemble aus Turm und Kirche ist durchaus sehenswert.

Folgen Sie nun dem Bogen in die Fährgasse und biegen dann zwischen Bebauung und Bäumen wieder nach rechts ab in Richtung Köln. Vorbei an der Rückseite des Kaplanshofes aus dem Jahr 1784, endet der Rad- und Wanderweg am Heizkraftwerk Merkenich. Sie biegen jetzt nach rechts in den Ivenshofweg ein und gelangen zur Emdener Straße. An der Ampel wenden Sie sich nach links. Dort können Sie schon die Straßenbahnhaltestelle wenige 100 m vor sich erkennen.

Wenn Sie von hier aus zu Fuß weitergehen, wenden Sie sich am Ende des Industriegebietes nach links auf der Bremerhavener Straße in Richtung Rhein, und pilgern dann auf dem Niehler Damm am Rhein entlang bis zur Sebastianstraße.

Die Sebastianstraße, die später in die Niehler Straße und noch später in den Eigelstein übergeht, führt Sie schnurgerade durch die Stadt zum Dom. Kurz bevor Sie den Dom erreichen, passieren Sie noch St. Ursula, eine der zwölf großen romanischen Kirchen der Stadt Köln. Für diese romanischen Kirchen alleine lohnt sich der Weg nach Köln hinein.

Köln

Allgemeines: Köln liegt als kreisfreie Stadt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die Einwohnerzahl belief sich am 30.06.2007 auf 991395, mit Zweitwohnsitzen im Februar 2008 sogar auf 1024000. Damit ist Köln die viertgrößte Stadt in Deutschland. Weitere Informationen und einen Stadtrund­gang finden Sie im Anhang 2 dieses Pilger-Wanderführers.

Anlaufstellen:  Pilgerstempel im Dompfarramt (Domkloster 3, 1. Stock), in der Domsakristei und an der Turmbesteigung; Domforum Köln, Domkloster 3, 50667 Köln, Tel.: 0221-925847-20; Evangelische Informationsstelle Köln, Antonitercitykirche, Schildergasse 57, 50667 Köln, Tel.: 0221-92584615; Islamische Gemeinde, Vietorstr. 70, 51103 Köln, Tel.: 0221-855226; KölnTourismus, Unter Fettenhennen 19 (Service-Center am Dom), 50667 Köln, Tel. 0221-221-30400, E-Mail: info@koelntourismus.de

Übernachtung:  Jugendherberge Köln-Riehl, City-Hostel, An der Schanz 14, 50735 Köln, ÜF ab 24,30 Euro im Mehrbettzimmer, Tel. 0221-767081, E-Mail: koeln-riehl@jugendherberge.de; Jugendherberge Köln-Deutz, City-Hostel, Siegesstraße 5, 50679 Köln, ÜF ab 24,30 Euro im Mehrbettzimmer, Tel. 0221-814711, E-Mail: koeln-deutz@jugendherberge.de; Station Hostel for Backpackers, Marzellenstraße 40-48, 50668 Köln, Ü im DZ ab 42 Euro, Tel. 0221-9125301, E-Mail: station@hostel-cologne.de; Art of Overnight Housing Köln – private Jugendherberge und Hostel, Hohenstaufenring, 50674 Köln-Zentrum, Tel. 0221-3500933, E-Mail: ohc-haus@t-online.de; Hotel Good Sleep, Komödienstraße 19-21, 50667 Köln, ÜF im DZ ab 63 Euro, Tel.: 0221-2572257, E-Mail: info@goodsleep.de

Köln hat eine mehr als 2000jährige Geschichte, das kulturelle und architektonische Erbe ist weltbekannt. Als Zentrum weltlicher und kirchlicher Macht liegt die Stadt seit der Gründung an den Schnittpunkten der wichtigsten Militär- und Handelsstraßen sowie der Ost-West- und Süd-Nord-Verbindungen. Auch heute noch ist Köln ein Verkehrsknotenpunkt mit dem höchsten Eisenbahnverkehrsaufkommen. Einer der größten Containerumschlagbahnhöfe in Deutschland ist der Kölner Bahnhof Eifeltor. Im Hochmittelalter war Köln der größte deutsche Stadt mit rund 40000 Einwohnern.

Bekannt ist Köln (mit Mainz und Düsseldorf) als eine der drei rheinischen Karnevalshochburgen, als Sitz zahlreicher Mediengesellschaften (das Coloneum ist Europas größter zusammenhängender Studiokomplex) und als ein internationales Zentrum des Kunsthandels (die Art Cologne ist die älteste Kunstmesse der Welt). Außerdem hat Köln die größte Fachhochschule und eine der größten Universitäten Deutschlands. Über 60000 Studenten studieren in Köln.

Die regionale Kölner Küche hat einige Besonderheiten zu bieten. Im Mittelalter, als der Lachs noch zahlreich den Rhein bevölkerte, galt er als Arme-Leute-Essen, und Dienstboten vereinbarten bei Dienstantritt, dass ihnen nicht täglich Lachs serviert werden durfte. Dagegen zählte der Hering zum gutbürgerlichen Essen, und davon zeugt noch heute der rheinische Heringstipp mit Äpfeln und Zwiebeln.

Ein Rezept haben wir Ihnen im Anhang 4 zusammengestellt.

In den Monaten mit "r" – also Januar-April und September-Dezember – sind die Muscheln nach Rheinischer Art kaum aus den Gaststätten wegzudenken. Rheinischer Sauerbraten – ursprünglich einmal  aus Pferdefleisch -, Himmel un Ääd (Kartoffelbrei mit Apfelmus), Flönz (Blutwurst) und Rievkoche (Reibekuchen) sind weitere Gerichte auf der kölschen Speisekarte. So mancher Tourist hat sich auch zum Kölsch (obergäriges Bier) einen Halven Hahn bestellt und war erstaunt, dass er ein Röggelchen (Roggenbrötchen) mit mittelaltem Gouda-Käse bekam. Unser kleiner Exkurs in die Kölner Küche wird mit den Mutzen oder Mutzemandeln (Schmalzgebäck im Winter und zur Kirmes) und dem Rübenkraut abgeschlossen. Rübenkraut dient zum Süßen von Speisen und auch als Brotbelag. Schließlich bestellt der Gast im Brauhaus nicht bei einem Kellner, sondern seit rund 200 Jahren beim Köbes.

Über 2 Millionen Menschen strömen in der Karnevalswoche nach Köln, besuchen die zahlreichen Sitzungen und nicht zuletzt die vielen Umzüge. Höhepunkt der närrischen Tage ist der Rosenmontagszug. Schon an zweiter Stelle der Großveranstaltungen kommt mit rund 1 Millionen Besucher die Cologne Pride (oder Christopher Street Day), die größte Lesben- und Schwulen-Parade in Deutschland. Die Musiktriennale (bisher alle 3 Jahre, zuletzt 2007) vereinigt Klassik, Jazz und Weltmusik (westliche Pop-Musik mit nicht-westlichen Musikformen). Die Summerjam – Europas größtes Reggae-Festival – findet mittlerweile am Fühlinger See statt und ist immer einen Besuch wert. Eigentlich ist in Köln, gleich ob Sommer oder Winter, immer etwas los und jeder kann für seinen Geschmack etwas finden.

Die Hauptanlaufpunkte für das Kölner Nachtleben sind die Altstadt, das Studentenviertel ‚Kwartier Latäng’ rund um die Zülpicher und Luxemburger Straße, das Friesenviertel und das Belgische Viertel.

Sportliche Höhepunkte sind der Köln-Marathon und das Fahrradrennen ‚Rund um Köln’. Natürlich steht der Kölner Fußballfan zu seinem 1. FC (oder zu seiner Fortuna). Das Maskottchen des 1. FC Köln, der Geißbock, ist nach dem Spieler und Trainer "Hennes" Weisweiler (+ 1983) benannt und wird nach dem Ableben sofort ersetzt. Zur Zeit ‚regiert’ der 7. Geißbock. Aber auch die Kölner Haie (Eishockey) sorgen immer wieder für Gesprächsstoff.

Als Pilger werden Sie kaum die Zeit finden, aber vielleicht bleibt doch so manche halbe Stunde, die Sie in den zahlreichen, großen Parks der Stadt verschnaufen können. Es muss ja nicht gleich der Zoo (1859 erbaut) oder der Botanische Garten Flora sein.

Als Wallfahrtsort hatte und hat Köln eine ganz besondere Bedeutung. Angefangen beim Dom mit dem Schrein der Heiligen Drei Könige, sind es auch die heilige Ursula und ihre Gefährtinnen, die die Pilgerscharen anzog. Aber auch zum Grab des Albertus Magnus in St. Andreas, dem heiligen Universalgenie des hohen Mittelalters, finden Wallfahrten statt. Im Kölner Zentrum befindet sich auch die Kirche St. Maria in der Kupfergasse mit dem Gnadenbild der Schwarzen Mutter Gottes. Auch zum heiligen Hermann Josef in der Kirche St. Maria im Kapitol und nach St. Pantaleon finden Wallfahrten statt.

In der Minoritenkirche sind die sterblichen Überreste des seligen Adolph Kolping bestattet, ebenso wie die Gebeine des Johannes Duns Scotus, einem schottischen Theologen und Philosophen, der um 1300 gelebt hat. Edith Stein, eine katholische Nonne mit jüdischen Wurzeln, war Philosophin und Frauenrechtlerin und wurde 1942 im KZ Ausschwitz ermordet. Von 1933 bis zu ihrer Umsiedlung nach Echt in den Niederlanden war Edith Stein Nonnen im Kölner Karmel (Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen)

Dies mag als erste Übersicht für Köln genügen. Alle weiteren Informationen finden Sie im Anhang.