Auf dem Weg

Geschichte - Kultur - Spiritualität

Die Niederlande in der Weihnachtszeit: Zirkusse, Eisbahnen und Märkte auf dem Wasser

Winterwelt in Groningen, FGoto: NBTC

Winterwelt in Groningen, FGoto: NBTC

In den Niederlanden fängt die Weihnachtszeit schon Mitte November an. Diese beginnt mit der Ankunft des Nikolaus, der auf Holländisch Sinterklaas heißt. Der Glaube der Kinder ist, dass Sinterklaas jedes Jahr mit einem Dampfboot und zahlreichen Helfern, die in den Niederlanden Zwarte Piet heißen, aus dem fernen Spanien anreist, um Kinder zu beschenken – und wenn nötig, sie zu tadeln oder gar mit zurück nach Spanien zu nehmen. Der Zwarte Piet kann mit dem deutschen Knecht Ruprecht verglichen werden.  

 

Sinterklaas

Nach seiner Ankunft mit dem Schiff in Maassluis, in der niederländischen Stadt in Südholland, reist Sinterklaas bis zum
5. Dezember durch das ganze Land. Sinterklaas besucht die Kinder immer ein bisschen früher als sein deutsches Pendant: Der eigentliche Nikolaus-Tag findet nicht wie in Deutschland am 6., sondern am Abend des 5. Dezember statt. Mit der Ankunft von Sinterklaas wird traditionell die Weihnachtssaison in den Niederlanden eröffnet. Stimmungsvolle Weihnachtsmärkte in vielen Städten, fantasievolle Festivals, beleuchtete Städte und adventliche Ausstellungen locken Besucher aller Altersklassen an. In den Niederlanden ist das Sinterklaasfest immer noch wichtiger als das Weihnachtsfest am 24. Dezember.

 

Authentischer Weihnachtsmarkt

In der Gemeinde Dordrecht in der niederländischen Provinz Südholland findet man den größten Adventsmarkt Hollands, welcher besonders für seine stimmungsvolle Atmosphäre bekannt ist. Auf einer Strecke von insgesamt 2,5 Kilometern führt der Weihnachtsmarkt vom 16. bis 18. Dezember Besucher durch das historische Stadtzentrum Dordrechts. Mit rund 300 Marktbuden und einer Eisbahn bietet der Weihnachtsmarkt ein umfangreiches Angebot. Chöre, Bands und Orchester sorgen auf zwei Bühnen für Unterhaltung.

Weitere Informationen: http://www.kerstmarktdordrecht.nl/deutsch; http://www.vvvdordrecht.nl/de/home; www.holland.com  

 

Winter in Utrecht

Von November bis Januar finden über 100 verschiedene Winteraktivitäten in Utrecht statt. Das „Knüss Winterfest“ verwandelt Utrecht mit Märkten und vielfältigen Aktivitäten vom 9. bis 11. Dezember in ein Winterparadies. Man kann auf einer großen Bahn eislaufen, sich im Biergarten mit einem heißen Glühwein aufwärmen oder einen typischen Weihnachtsmarkt in der Twijnstraat erleben. Geboten wird ferner der beliebte Markt mit Produkten aus der Region, der Markt „Vol van smaak“ mit Fair Trade-Gerichten oder der „Zelfgemaakte Markt“ mit handgemachten Waren. Zudem sind auf allen Plätzen Wunschbäume ausgestellt, an die man Wunschzettel hängen kann.

Weitere Informationen:

http://www.besuch-utrecht.de/aktivitaten/1918169077/knuss-winterfest;

 

Royal Christmas Fair

Im Zentrum von Den Haag kehrt zum dritten Mal der königliche Weihnachtsmarkt zurück. Besucher können sich vom 15. bis 23. Dezember bei Glühwein und Weihnachtslichtern auf Weihnachten einstimmen. Geschichtenerzähler, Kinderchöre und Theatergruppen gestalten das Programm des stimmungsvollen Weihnachtsmarktes.

Weitere Informationen:

http://royalchristmasfair.nl/ (Niederländisch)

 

Schwimmender Weihnachtsmarkt

Den einzigen schwimmenden Weihnachtsmarkt der Niederlande kann man unter dem Namen „Winter Wonder Weken“ zwischen dem 16. und 28. Dezember in Leiden besuchen. Auf dem Wasser des „Nieuwe Rijn“ schwimmen Hütten, in denen man Weihnachtsgeschenke kaufen kann.

Weitere Informationen: http://www.visitleiden.nl/de

 

Gouda bei Kerzenschein

Für weihnachtliche Stimmung sorgt ein Besuch der Stadt Gouda bei Kerzenschein. Das berühmte gotische Stadthaus und die Gebäude rund um den Markt der südholländischen Stadt erstrahlen am Freitag, 16. Dezember, in warmem Schein: beim Kerzenabend werden tausende Lichter für festliche Atmosphäre sorgen. In dieser märchenhaften Umgebung werden unter dem Tannenbaum gemeinsam mit verschiedenen Chören Weihnachtslieder gesungen.

Weitere Informationen: http://www.goudabijkaarslicht.nl/bijlages/Deutsche_Info_GoudaKerzenlicht.pdf

 

Festliche Schlösser

In der niederländischen Provinz Gelderland bilden zwei Schlösser eine besonders romantische Kulisse für vorweihnachtliche Veranstaltungen. Das Wasserschloss Middachten in der Nähe von Arnheim zeigt sich vom 15. bis 20. Dezember von seiner prächtigsten Seite: das Gebäude selbst ist mit Weihnachtsdekorationen geschmückt. Der Chor der Englischen Kirche singt Christmas Carols, und auf einem Weihnachtsmarkt können Besucher handgemachte Geschenke erwerben.

Einen Eindruck von den Weihnachtsfeiern der königlichen Familie in den vergangenen 300 Jahren erhalten Besucher vom 17. Dezember 2016 bis 8. Januar 2017 in der früheren königlichen Residenz Paleis Het Loo bei Apeldoorn. Die festlichen Tafeln sind mit feinstem Damast und funkelndem Kristall, hauchzartem Zuckerwerk und kandierten Früchten gedeckt. Die im gesamten Schloss aufgestellten Weihnachtsbäume sind in verschiedenen Stilen geschmückt – mit dem originalen Weihnachtsschmuck der verschiedenen Regenten und Regentinnen.

Im Schloss Keukenhof hält der traditionelle Weihnachtsmarkt jedes Jahr am Wochenende nach Sinterklaas Einzug. Während der weltberühmte Blumengarten zu der Zeit noch geschlossen ist, öffnet das benachbarte Schloss für die Weihnachtszeit seine Türen. Vom 8. bis 11. Dezember und vom 16. bis 18. Dezember erfährt man unter dem Motto „375 Jahre Weihnachten auf Schloss Keukenhof“ wie der Adel auf dem Schloss Weihnachten gefeiert hat. Zum zweiten Mal findet das „Castlefest Winter Editie“ am 17. und 18. Dezember statt. Bei diesem Fest steht alles im Zeichen der Epoche Mittelalter. Dort werden diverse spirituelle Workshops für Jung und Alt angeboten.

Weitere Informationen: http://www.kasteelkeukenhof.nl/wilkommen; http://www.middachten.nl/middachten-castle-and-gardens/; https://www.paleishetloo.nl/de/#2016-11-01; http://www.regionarnheimnimwegen.de/;  

www.holland.com

 

Advent in den Hansestädten

In der niederländischen Hansestadt Zwolle gibt es zwischen dem 1. und 22. Dezember viele verschiedene kleine Weihnachtsmärkte und Veranstaltungen. Zum ersten Mal lädt die Stadt für den 17. Dezember zu einem kleinen, inspirierenden Weihnachtsevent im Zentrum ein, mit einer großen Krippe und verschiedenen Bühnenauftritten. Auch in diesem Jahr gibt es den üblichen verkaufsoffenen Sonntag am 18. Dezember. An diesem Tag haben die meisten Hansestädte einen verkaufsoffenen Sonntag.

In Deventer steht auch in diesem Dezember wieder alles im Zeichen Charles Dickens‘: Im historischen Stadtkern erwachen am Samstag und Sonntag, 17. und 18. Dezember, während des alljährlichen „Charles Dickens Festivals“ rund 950 Figuren aus den berühmten Büchern des britischen Schriftstellers Charles Dickens zum Leben. Zu bestaunen sind sie jeweils von 11 bis 17 Uhr. Das Fest wird jährlich von mehr als 150.000 Literaturfreunden besucht, weshalb am Eingang mit Wartezeiten zu rechnen ist. Der Eintritt ist frei. Zudem gibt es am 18. Dezember unter den Titel „Deventer Weihnachtsstadt“ frei zugängliche Konzerte in der Großen Kirche (Grote Kerkhof) und der Broederenkerk.

Wem es in Deventer etwas zu trubelig ist, kann am 17. und 18. Dezember nach Kampen fahren: hier wird das Weihnachtsfest in Oud Kampen veranstaltet. Auch hier kann man die Figuren aus den Büchern von Charles Dickens in festlicher Atmosphäre in den Straßen treffen. Die Veranstaltung ist aber wesentlich kleiner als in Deventer und auch noch unbekannter. 

Weitere Informationen: http://www.holland-hanse.de/

http://www.dickensfestijn.nl/deutsch; www.holland.com

 

Magisches Maastricht

Im Dezember verwandelt sich Maastricht in eine zauberhafte Weihnachtsstadt. Vom 2. Dezember 2016 bis zum 1. Januar 2017 führt eine Lichtroute die Besucher zu zahlreichen „magischen“ Orten und Cafés in Maastricht. Zudem kann man den Weihnachtszauber auf der Eisbahn oder auf dem Riesenrad genießen. Tänzer, Theatergruppen und Musiker sorgen für eine besondere Stimmung.

Weitere Informationen: http://www.vvvmaastricht.nl/en/magical-maastricht.html  

 

Winter wie Anno dazumal

Einen typisch niederländischen Winter können Besucher im „Nederlands Openluchtmuseum“ in Arnheim erleben. Vom 3. Dezember 2016 bis 15. Januar 2017 ist der Winter in dem Freilichtmuseum zu Hause. Hier kann man erfahren und  erleben, wie die Niederländer die Winter in den vergangenen Jahrhunderten erlebt haben: wie sie im Winter ihrer Arbeit nachgegangen sind, welche Schwierigkeiten es in den damals rauen Wintern gab, wie sie sich die kalte Zeit gemütlich gemacht  und wie sie ihre Freizeit verbracht haben. Zudem können Besucher Eislaufen gehen, Schlitten fahren oder Wintergeschichten lauschen.

Weitere Informationen: http://www.openluchtmuseum.nl/ontdek-het-museum/winter/;

http://www.regionarnheimnimwegen.de/

 

Schneelandschaft im Eisenbahnmuseum

Jedes Jahr während der Weihnachtsferien verwandelt sich das Eisenbahnmuseum in Utrecht in eine Winterlandschaft. So befinden sich vom 24. Dezember 2016 bis 8. Januar 2017 zwischen den Zügen eine riesige Eisfläche, hunderte Weihnachtsbäume, tausende Lichter und ein antikes Karussell.

Weitere Informationen: www.spoorwegmuseum.nl (Niederländisch); www.visit-utrecht.com (Englisch); www.holland.com 

 

Eislaufen mit Blick aufs Meer

Als Winterlandschaft präsentiert sich auch der Badeort Scheveningen. Vor dem Kurhaushotel wird eine 600 Quadratmeter große Eislaufbahn aufgebaut, auf der man von morgens bis abends eislaufen kann. Die umliegenden Restaurants bieten beheizte Terrassen, damit man auch im Winter draußen sitzen kann. Zwischen 3. Dezember 2015 und 15. Januar 2015 lädt eine Eislaufbahn auf der Strandpromenade direkt vor dem Pier zum Schlittschuhfahren ein – Eislaufen mit Blick aufs Meer! Zudem ist auf dem Boulevard eine 30 Meter lange Rutschbahn aufgebaut.

Weitere Informationen: http://www.cooleventscheveningen.nl/

(Niederländisch); https://denhaag.com/de

 

Eislaufbahnen

Im Winter gibt es in vielen Städten der eislaufbegeisterten Niederlande Eisbahnen. Diese sind in der Regel zwischen November und Januar geöffnet.

Weitere Informationen: http://www.holland.com/us/tourism/article/5-iceskating-rinks-in-the-city.htm

 

Niederländisches Eisskulpturen-Festival

Skulpturen aus Eis und Schnee sind vom 10. Dezember 2016 bis 5. Februar 2017 in der Boulevard Arena in Amsterdam in allen erdenklichen Formen ausgestellt. Dieses Jahr werden die Skulpturen passend zu dem Thema „Musik Inspires“ (Musik inspiriert) geformt. Zum Aufwärmen gibt es winterliche warme Speisen und Getränke sowie täglich einen Auftritt von Live-Musikern.

Weitere Informationen: http://www.ijsbeelden.nl/ (Niederländisch)

 

Manege frei für den Weihnachtszirkus

Der „Zirkus Ahoy“ präsentiert sich vom 24. bis 30. Dezember in Rotterdam. Der Weihnachtszirkus ist seit 45 Jahren eine charmante Tradition zum festlichen Jahresende. Das Programm reicht von Akrobatik und Clowns bis hin zu Kunststücken auf dem Trapez im Theater.

Weitere Informationen: www.kerstcircus.nl (Niederländisch); https://en.rotterdam.info// (Englisch); www.holland.com 

 

Vom 24. Dezember 2016 bis 5. Januar 2017 präsentiert auch Utrecht die siebte Auflage seines Wintercircus, der aus einer Mischung aus Romantik, Spektakel und Humor besteht. Auch in diesem Jahr versprechen die Veranstalter einen unvergesslichen Nachmittag mit einzigartigen Zirkusnummern. Zum 2,5 stündigen Programm tragen eine bunte Parade der Akrobaten, Clowns, Tiere und andere Künstler bei. Auch in Den Haag findet auf dem Malieveld vom 24. Dezember 2016 bis 8. Januar 2017 ein großer Weihnachtszirkus statt. Artisten aus der ganzen Welt kommen zusammen, um Stunts vorzuführen und die Besucher zum Bangen und Lachen zu bringen.

 

Weitere Informationen: http://www.wintercircusutrecht.nl/

(Niederländisch); http://www.visit-utrecht.com/ (Englisch); http://www.kerstcircusdenhaag.nl/(Niederländisch); http://denhaag.com/de; www.holland.com 

Amsterdam Light Festival

Das Amsterdam Light Festival erleuchtet die Amsterdamer Innenstadt und die Grachten vom 1. Dezember 2016 bis zum 22. Januar 2017. Künstler, Designer und Architekten aus aller Welt verwandeln Amsterdam jeweils von 17 bis 22 Uhr in eine leuchtende Großstadt. Es gibt zwei Routen: die Bootroute „Water Color“ und die Laufroute „Illuminade“.

Weitere Informationen: https://www.amsterdamlightfestival.com/en/

(Englisch); http://www.iamsterdam.com/de; www.holland.com 

 

 

Termin-Übersicht

 

Amsterdam Light Festival                       1.12.2016 – 22.1.2017

 

Apeldoorn, Paleis Het Loo                      17.12.2016 – 8.1.2017

 

Arnheim, Wasserschloss Middachten        15.12. – 20.12.2016

 

Arnheim, Freilichtmuseum                      3.12.2016 – 15.1.2017

 

Boulevard Arena Amsterdam                  10.12.2016 – 5.2.2017

 

Dordrecht                                           16.12.2016 – 18.12.2016

 

Deventer, Charles Dickens Festival          17.12.2016 – 18.12.2016

 

Den Haag, Royal Christmas Fair              15.12.2016 – 23.12.2016

 

Den Haag, Maliveld Zirkus                     24.12.2016 – 8.1.2017

 

Gouda bei Kerzenschein                         16.12.2016

 

Groningen, Winterwelvaart                     16.-18.12.2016

 

Kampen                                              17.-18.12.2016

 

Leiden, Winter Wonder Weken                16.-28.12.2016

 

Maastricht                                           2.12.2016-1.1.2017

 

Rotterdam, Ahoy Zirkus                         24.-30.12.2016

 

Schloss Keukenhof                               8.- 11.12.2016 &

16.-18.12.2016

 

Scheveningen                                      3.12.2016-15.1.2017

 

Utrecht, Eisenbahnmuseum                    24.12.2016-8.1.2017

 

Utrecht, Knüss                                     9.12.2016–11.12.2016

 

Utrecht, Zirkus                                     24.12.2016-5.1.2017

 

Zwolle                                                1.-22.12.2016

Magazin Ferienwandern 2017: Ziele für den nächsten Urlaub – Jetzt bestellen

Ferienwandern 2017 erscheint in 14 Tagen

Ab sofort kann das Magazin Ferienwandern 2017 bestellt werden. Das Magazin informiert über  50  Wanderregionen, 230 geführte Wanderungen und 120 wanderfreundliche Unterkünfte. Kurzum: Ferienwandern 2017 bietet alle Informationen für einen wundervollen Wanderurlaub. Erscheinen wird das Heft in zwei Wochen.

 

Zu Beginn des Magazins thematisiert eine imposante Fotostrecke die vier Qualitätsregionen „Wanderbares Deutschland“. Wer beim Ansehen der Fotos noch keine Lust bekommen hat, den nächsten Wanderurlaub zu planen, wird dies spätestens in der Rubrik „Wanderthemen“ tun. Dort werden die Qualitätsregionen sowie viele weitere Wanderregionen ausführlich beschrieben. Ein weiteres großes Thema hier sind die Qualitätswege „Wanderbares Deutschland“. Mit der Zertifizierung dieser Wege startete der Deutsche Wanderverband vor über 15 Jahren seine Qualitätsinitiative „Wanderbares Deutschland“. Deren Prüfkriterien waren und sind bis heute zu 100 Prozent aus den Bedürfnissen von Wanderern abgeleitet: Perfekte Markierung, abwechslungsreiche Landschaften und ein möglichst naturnaher Untergrund sind Pflicht.

Dass Ferienwandern sich keineswegs auf Wanderziele in Deutschland beschränkt, beweisen die vielen Beiträge zu Wanderzielen im Ausland, etwa in Norwegen, auf den Kanaren, in Luxemburg, in Irland oder auf der Wanderinsel Dominica in der Karibik.

Traditionell stellt Ferienwandern den kommenden Deutschen Wandertag vor, der 2017 in Eisenach und der Wartburgregion stattfindet. Ein weiteres großes Thema im Magazin ist der Tag des Wanderns, der in diesem Jahr zum ersten Mal bundesweit über die Vielfalt des Wanderns informierte und nun jährlich am 14. Mai veranstaltet wird.   

Abgerundet wird Ferienwandern 2017 durch die Beschreibung geführter Wanderungen  – viele Angebote stammen von den qualifizierten Wanderführern der DWV-Mitgliedsvereine –  und  wanderfreundlicher Unterkünfte. Dazu kommen viele DWV-Gesundheitswanderungen, die wie alle anderen Wanderungen für den schnellen Überblick in einem eigenen Wanderkalender zusammengefasst sind.

 

Sowohl die im Magazin beschriebenen Wanderungen als auch die Unterkünfte erfreuten sich in den vergangenen Jahren zunehmender Beliebtheit und bestimmen immer öfter das Ziel des kommenden Wanderurlaubs. Wie wäre es zum Beispiel mit einer „Indian Summer“-Tour im Sauerland oder einer Wanderwoche in die Sächsische Schweiz? Oder doch lieber eine Woche in die Mitte Deutschlands, im Eichsfeld, mit beeindruckenden Felsformationen, bezaubernden Fachwerkdörfern und einem eindrucksvollen Sinterwasserfall? Und wer etwas weiter weg will, kann sich einer Bergwanderung im Nationalpark „Midi Pyrénées“  anschließen oder zu Fuß die Alpen überqueren.

 

Also: Bestellen Sie jetzt und sichern Sie sich ein  druckfrisches Exemplar von Ferienwandern 2017. Zu bekommen ist das Magazin innerhalb Deutschlands gegen eine Versandkostenpauschale von 3,70 EUR.

 

Kontakt: Deutscher Wanderverband, Wilhelmshöher Allee 157-159, 34121 Kassel, Tel. (05 61) 9 38 73-0,  Fax: (05 61) 9 38 73-10, E-Mail: info@wanderverband.de bzw. online über unseren Büchershop auf www.wanderbares-deutschland.de.

Farbe für den Tod – Neues Eulenfisch-Arbeitsheft erschienen

Der Autor des Eulenfisch-Arbeitshefts, Andreas Thelen-Eiselen, war auf der Frankfurter Buchmesse am Stand des Verlags Butzon & Bercker zu Gast., Foto: Matthias Cameran

Der Autor des Eulenfisch-Arbeitshefts, Andreas Thelen-Eiselen, war auf der Frankfurter Buchmesse am Stand des Verlags Butzon & Bercker zu Gast., Foto: Matthias Cameran

„Abschied nehmen – dem Tod Farbe verleihen“ ist der Titel eines neuen Eulenfisch-Arbeitshefts. Mit Hilfe von Filmen, Bibeltexten und Zitaten wird Schülern der Zugang zum Themengebiet „Einsamkeit, Trennung, Tod“ ermöglicht. Geschrieben hat die Arbeitshilfe der Religionspädagoge Andreas Thelen-Eiselen, für den die persönliche Auseinandersetzung mit dem Tod eine besondere Herausforderung für viele Schüler darstellt: „Religionsunterricht und Katechese können hier Wege aufzeigen, indem sie die Bedeutung der christlichen Kultur des Todes thematisieren und bewusst machen.“

Das Arbeitsheft besteht aus sechs Bausteinen. Sie sind Vorschläge für den Projektunterricht oder für die Gemeindearbeit. Ein Baustein beschäftigt sich beispielsweise mit der Bestattungskultur der verschiedenen Weltreligionen, ein anderer mit einem Kunstprojekt zum Thema „Dem Tod Farbe verleihen“.

„Die Publikation ist überhaupt erst durch die Kooperation der Schulabteilungen der Diözesen Limburg, Trier und Paderborn möglich geworden“, betont Martin Ramb, Leiter der Abteilung Religionspädagogik, Medien und Kultur im Bistum Limburg. Nach dem Arbeitsheft „Barmherzigkeit“ ist dies die zweite überdiözesane Kooperation auf dem Gebiet des Religionsunterrichts. „Darauf sind wir schon ein wenig stolz,“ so Ramb.

Andreas Thelen-Eiselen ist Lehrer an der St. Franziskus-Schule in Koblenz und Redaktionsmitglied des Eulenfischs, des Magazins für Religion und Bildung. 2015 erschien bereits sein Arbeitsheft zum Thema „Barmherzigkeit“. Herausgegeben wird das neue Arbeitsheft für Sekundarstufe und Katechese von den Schulabteilungen der Bistümer Limburg, Paderborn und Trier. Bestellt werden kann die 64-seitige Arbeitshilfe für 12,95 Euro unter der ISBN: 978-3784035468 in jedem Buchhandel. Infos zum Magazin Eulenfisch gibt es auf www.eulenfisch.de.

Ausgezeichnet! Das Wattenmeer ist das schönste Naturgebiet der Niederlande

Das niederländische Wattenmeer ist beliebtestes Naturgebiet, Foto: Fotocredits: Wattenmeer und Hoge Veluwe © NBTC, Hollandse Duinen © Staatsbosbeheer

Das niederländische Wattenmeer ist beliebtestes Naturgebiet, Foto: Fotocredits: Wattenmeer und Hoge Veluwe © NBTC, Hollandse Duinen © Staatsbosbeheer

Seit dem 31. Oktober steht offiziell fest: Das niederländische Wattenmeer ist das »Schönste Naturgebiet der Niederlande«. Bei einer landesweiten Abstimmung machte der nieder-ländische Teil des Wattenmeeres das Rennen vor dem Nationalpark De Hoge Veluwe bei Arnhem und dem südholländischen Nationalpark Hollandse Duinen (Holländi-sche Dünen). Von den abgegebenen knapp 88.000 Stimmen entfielen rund 15.000 auf das Watt – das waren mit Abstand die meisten!

 

Vom 10. bis zum 31. Oktober um 13 Uhr war die niederländische Öffentlichkeit aufgefordert, für ihren Favoriten abzustimmen. Zu den 13 nominierten Naturgebieten gehörten unter anderem der National-park Oosterschelde in Zeeland, das friesische Süßwasser-Sumpfgebiet Weerribben-Wieden und die karibische Vulkaninsel Saba. Mit dieser Wahl möchte das Kabinett die niederländische Natur für in- und ausländische Besucher attraktiver machen. Jeder Gewinner erhält vom Wirtschaftsministerium einen Betrag in Höhe von 300.000 Euro.

 

Das Wattenmeer – the place to be

Staatssekretär Martijn van Dam (Wirtschaftsministerium) und Professor Pieter van Vollenhoven (Meeresökologe) gaben das Ergebnis der Wahl am Abend des 31. Oktober bekannt. Die Naturgebiete müssten sich über die Grenzen hinaus zu nationalen Ikonen entwickeln, wie es Amsterdam, Hollands Tulpen und das Rijksmuseum bereits seien, so der Wunsch Van Dams. Lindeboom fügte schmunzelnd hinzu: „Die Zugvögel dieser Welt wissen schon seit Jahrhunderten, dass das Wattenmeer ,the place to be’ ist!“

 

Mit dieser Auszeichnung steht das holländische Wattenmeer – von der Festlandsküste bis zu den fünf Inseln – nun ganz oben auf der Liste von Naturgebieten der Weltklasse. Das Gebiet umfasst insgesamt 40 Prozent der Oberfläche der Niederlande. Mehr als sechs Millionen Vögel überwintern oder brüten hier jährlich. Sie nutzen das Watt als Zwischenstation zur Nahrungsaufnahme auf ihrem Zug gen Süden – für sie ist das Wattenmeer überlebensnotwendig. Und auch rund 15.000 Seehunden bietet es einen Schutzraum. Nicht umsonst nahm das UNESCO-Welterbekomitee das Watt vom dänischen Esbjerg bis zum holländischen Den Helder im Jahr 2009 in die Liste des Kultur- und Naturerbes auf.

 

Das Wattenmeer – eine beispiellose Wildnis

Das holländische Wattenmeer hat Besuchern viel zu bieten. Knapp drei Millionen ausländische Touristen – vor allem aus Nordrhein-Westfalen und Flandern – besuchten das größte Naturgebiet der Niederlande im vergangenen Jahr. Unter dem Einfluss von Ebbe und Flut verändern sich Natur und Landschaft beständig und dem Besucher präsentiert sich stets ein neues, attraktives Bild: Die außergewöhnliche Natur der Wadden ist weltweit einzigartig.

 

 

 

Das Preisgeld soll insbesondere in Maßnahmen zum Schutz der Natur, zur Naturerziehung beispielsweise für Schulen und zum Ausbau von Erholungsangeboten angelegt werden. Zusätzlich sind landesweite und internationale Marketingkampagnen geplant.

 

Das Wattenmeer – ein geschützter Raum für alle

Besucher des Wattenmeeres sollen für das Wattengebiet sensibilisiert werden, bestehende Konzepte ausgebaut und neue umgesetzt werden. Ein schönes Beispiel für ein naturnahes Projekt ist etwa „Ruhe für Vögel, Raum für Menschen“, in dessen Rahmen Vogelwärter mit Wattenmeer-Liebhabern (meist nicht frei zugängliche) Orte besuchen, an denen Vögel brüten und Seehunde ihre Ruheplätze haben. Geplant ist auch ein Film à la „Die neue Wildnis“ von Ruben Smit; der Naturfilmer und Ökologe arbeitet bereits mit Hochdruck am Wattenmeer-Thema.

 

„Der Preis birgt auch einen Auftrag für uns alle“, so Professor Han Lindeboom, „sorgt gut für die Natur, damit wir uns alle weiterhin an ihr erfreuen können.“

Was erwarten Urlauber vom Reiseleiter?

Wanderstudienreiseleiter beherrschen die Klaviatur eines Studienreiseleiters und haben zugleich Wanderkompetenz, Foto: Wikinger Reisen

Wanderstudienreiseleiter beherrschen die Klaviatur eines Studienreiseleiters und haben zugleich Wanderkompetenz, Foto: Wikinger Reisen

Nähe zu Natur, Kultur, Alltag, Menschen – Insiderwissen und Geheimtipps

Wie gut muss ein Wander-, Trekking-, Rad- oder Studienreiseleiter sein? Was erwarten Urlauber? Fit in Landeskunde, Geografie, Geschichte und Organisation – reicht das?

„Begeistern, Erlebnisse vermitteln und Gruppenatmosphäre schaffen“

„Wir brauchen sensible Landeskenner, die mit kleinen Reisegruppen in die Urlaubsregion ‚eintauchen‘. Die begeistern, aktiv Erlebnisse vermitteln und eine gute Gruppenatmosphäre schaffen. Unsere Reiseleiter sind Sympathieträger: deutschsprachig, sozial kompetent und qualifiziert “, so Daniel Kraus, Geschäftsführer von Wikinger Reisen. Seine erfahrene, rund 350-köpfige Reiseleitercrew steht gerade für das Aktivprogramm 2017 in den Startlöchern.

„Große Nähe zu Natur, Kultur, Menschen – Insider-Know-how und Geheimtipps“

Sie sind Wander-, Trekking-, Rad- oder Wanderstudienreiseleiter. Einige haben für die Linie „natürlich gesund“ eine Zusatzausbildung zum Gesundheitswanderführer, andere sind speziell geschulte Trekking- und Bergwanderführer. Wikinger Reisen bildet sein Team selbst aus und regelmäßig fort. Dabei dreht sich alles um die Bedürfnisse des Urlaubers. Was die von „ihrem“ Veranstalter erwarten, weiß Geschäftsführerin Dagmar Kimmel aus ihren Gesprächen mit Gästen: „Große Nähe zu Natur, Kultur, Menschen und Alltag. Insider-Know-how und Geheimtipps. Dazu die fast freundschaftliche Gruppenatmosphäre. Und eine hohe Reiseleiterpräsenz: Sie sind immer ansprechbar von der ersten bis zur letzten Urlaubsminute, beim Frühstück genauso wie beim Abendessen. So fühlt sich der Gast jederzeit sicher und gut aufgehoben.“

„Natur & Kultur“-Programme: Studienreiseleiter mit Wanderkompetenz

Bei den Reiseleitern der „Natur & Kultur“-Programme, die 2017 einen eigenen Katalog bekommen, ist sogar noch mehr gefragt. Qualitätsmanager Christian Schröder: „Hier brauchen wir doppelt qualifizierte Experten, die einerseits die Klaviatur eines Studienreiseleiters beherrschen: der Geologe für Island, die Kunsthistorikerin für die Toskana, der Buddhist für Tibet. Gleichzeitig müssen sie Wanderkompetenz haben und über isländische Vulkanrouten, toskanische Hügelpfade oder tibetische Pilgerwege führen können. Denn genau diese Aktivparts unterscheidet unsere ‚Natur & Kultur‘-Programme von üblichen Studienreisen.“

Breit gefächerte Reiseleiterausbildung – zusätzlich jährliche Fortbildung Pflicht

Hohe Kundenerwartungen verlangen eine breit gefächerte Reiseleiterausbildung. Von der Einarbeitung in Destinationen über Wissensvermittlung und Organisation bis zu Reisedramaturgie und Qualitätsmanagement. Dazu kommen die Themen Gruppenstrukturen, Gesundheit und Erste Hilfe. Neben dieser Grundausbildung ist bei Wikinger Reisen zusätzlich eine jährliche Fortbildung für alle Reiseleiter Pflicht. Mit individuell wählbaren Themen, die dem aktiven, naturorientierten Reisestil des Veranstalters entsprechen: vom „gelenkschonenden Wandern“ über die „Harmonisierung des Wandertempos“ bis zu „Kräuter & Heilpflanzen“ und „Nachhaltigkeit“.

Hohensteinschule enthüllt Schild als „Draußenschule“ – Endeckendes Forschen

Seit 17. Oktober 2016 ist die Hohensteinschule in Stuttgart-Zuffenhausen schon von außen als „Draußenschule“ zu erkennen. Das entsprechende Schild haben Staatssekretär Dr. Andre Baumann vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg und Gerlinde Kretschmann vor der Schule enthüllt.

Der Hohensteinschule in Stuttgart-Zuffenhausen ist eine von bundesweit drei Modellschulen, an denen seit gut zwei Jahren einmal in der Woche draußen unterrichtet wird. Und zwar nicht nur Biologie und Sachkunde sondern auch Mathematik und Deutsch. Die Schülerinnen profitieren davon mehrfach. Der Unterricht im Freien beugt nicht nur der bei vielen Kindern verbreiteten Bewegungsarmut vor, die Schüler können auch sehr vielfältig ihren individuellen Bedürfnissen und Interessen nachkommen: Regen spüren, Schnecken beobachten, Trampelpfade durchlaufen, vespern im Freien, gemeinsam einen Unterschlupf bauen. Diese Erlebnisse stärken die Kinder und eröffnen neue Lernfelder. Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann: „Der Wert und die Schönheit von Natur lassen sich nur draußen erleben und vermitteln. Die ´Draußenschule` gibt Raum für neue Lernerfahrungen und schult weit über die klassischen Unterrichtsinhalte hinaus.“ Gerlinde Kretschmann ergänzt: „Draußen-Tage, unabhängig vom Wetter, auch bei Schnee und Regen, sind keine Selbstverständlichkeit im normalen Schulalltag. Es ist daher schön, dass mit den Draußenklassen nachhaltige Erlebnisse und so auch nachhaltiges Lernen in der Natur ermöglicht werden.“

 

Dabei werden keineswegs nur Orte in der Natur besucht. In Stuttgart standen u.a. die Stadtbücherei, die Bäckerei sowie das Rathaus und die Schreinerei auf dem Programm. Ute Dicks, Geschäftsführerin des Deutschen Wanderverbandes, der das Projekt leitet: „Auf diese Weise erkunden  Schülerinnen und Schüler ihre Lebenswelt außerhalb des Schulgebäudes und erwerben so zunehmend Reflexions-, Handlungs- und Gestaltungskompetenz.“ Dicks dankte in Stuttgart der Schulleitung und Lehrerin Ursula Conrad sowie den Eltern dafür, dass sie sich für die „Draußenschule“ engagiert und damit eine neue, effektive,  Art des Lernens für ihre Kinder möglich gemacht hätten.

Die Hohensteinschule wurde zusammen mit der Grundschule Lichterfelde in Brandenburg und der Ahrbach-Grundschule im Norden von Rheinland-Pfalz unter bundesweit 51 Bewerbern als Modellschule ausgewählt. Die Schulen sind Teil des vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums finanzierten und als offizielles Projekt der UN-Dekade biologische Vielfalt ausgezeichneten Projekt „Schulwandern – Draußen erleben. Vielfalt entdecken. Menschen bewegen“. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.

Erste Untersuchungsergebnisse weisen darauf hin, dass Schülerinnen und Schüler an „Draußenschulen“ wesentlich motivierter sind als an klassischen Schulen. Lernen wird von den Kindern nicht als „trockene“ Aneignung von Wissen begriffen, sondern als endeckendes Forschen. Dies ist möglicherweise der Grund dafür, dass das vermittelte Wissen länger erinnert wird als in herkömmlichen Schulformen, wo Untersuchungen zufolge 90 Prozent des Wissens schnell vergessen werde. Dies betrifft keineswegs nur naturkundliche Disziplinen sondern gilt auch für Fächer wie Deutsch oder Mathematik. Ein weiterer Vorteil der „Draußenschulen“ ist die starke Sensibilisierung der Kinder für das Thema biologische Vielfalt. 

Schinderhannespfad: Von Schmitten nach Idstein-Kröftel

Schmitten im Taunus

Schmitten im Taunus

Einen der seit Urzeiten wichtigsten Taunuspässe, den Rotes Kreuz mit 688 Metern über NN, nutzt auch der Schinderhannespfad auf dem Rundweg durch den Taunus. Von den Kelten und von den Römern wissen wir, dass sie den Pass nutzten, um von Königstein ins Weiltal zu gelangen. Wir wandern auf der heutigen Etappe nicht ganz auf keltischen und römischen Spuren – doch unser Wanderweg gehört auch, zumindest teilweise, zu den alten und wichtigen Handelsstraßen im Taunus.

Die Wanderung beginnt dort, wo unsere letzte Etappe endete. Im Kernort der Feldberggemeinde Schmitten. Genaugenommen ist Schmitten nur der Etappenort und wir setzen unsere Rundwanderung durch den Taunus oberhalb Schmittens am Weißen Stein fort. Die Markierung folgt überwiegend dem Schinderhannessteig, der über rund 38 Kilometer den Taunuskamm von Kelkheim in Richtung Burg Eppstein überquert.

Unterwegs treffen wir immer wieder auf die Spuren der Vergangenheit. Der Weiße Stein oberhalb von Schmitten zeigt schon lange die Richtungen zu den Nachbardörfern an. Das Rote Kreuz haben wir oben schon erwähnt. Nicht weit davon entfernt errichteten die Römer das Kastel am Kleinen Feldberg. Die Quelle der Weil war für die Wasserversorgung der Legionäre wichtig. Glashütten fanden sich nahe der alten Fernstraße Frankfurt nach Köln im Wald. An der Stelle wurde auch Erz verhüttet und es qualmten die Kohlenmeiler der Köhler.

Eine schöne und geschichtsträchtige Wanderung. Bei jedem Wetter geeignet, führt überwiegend auf guten Wirtschaftswegen durch den Wald. Dadurch wird Schutz vor Regen und Sonne geboten.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist es ein wenig umständlich, Start- und Zielpunkt der Streckenwanderung zu erreichen. Idealerweise finden sich zwei Wanderer mit Fahrzeug, von denen das eine am Einstieg in Schmitten (der REWE bietet genügend Platz) bleiben kann. Das andere Fahrzeug findet reichlich Platz am Dortgemeinschaftshaus in Idstein-Kröftel (Roderweg 7). Fahrzeit zwischen beiden Punkten etwa 15 Minuten.

 

 

Zurück in der Heimat Friesland: Alma-Tademas Darstellungen antiker Szenen

Sir Lawrence Alma-Tadema, A Coign Of Vantage, 1895, Sammlung von Ann und Gordon Getty

Sir Lawrence Alma-Tadema, A Coign Of Vantage, 1895, Sammlung von Ann und Gordon Getty

Mehr als 80 Meisterwerke eines der erfolgreichsten Maler des 19. Jahrhunderts kommen im Herbst 2016 zurück in seine niederländische Heimat Friesland: Alma-Tademas Gemälde sind vom 1. Oktober 2016 bis zum 7. Februar Jahr 2017 unter dem Titel „Alma Tadema – Klassischer Charme“ im Friesischen Museum in Leeuwarden zu sehen. Sir Lawrence Alma-Tadema   (1836 – 1912) war der erste, der in seinen Bildern das antike Rom zum Leben erweckte. Seine Szenen waren so überzeugend, dass unser Bild der ägyptischen sowie der griechischen und römischen Antike stark von ihnen beeinflusst wurde. In Hollywood zum Beispiel dienten Alma-Tademas narrative Interpretationen als Grundlage für Filme über jene Epoche, von „Ben-Hur“ (1959) bis hin zu „Gladiator“ (2000).

Internationale Leihgaben

Das Friesische Museum in Leeuwarden hat für die Ausstellung Leihgaben aus den Sammlungen des Musée d‘ Orsay, der Tate Modern, des Prado und anderen Institutionen sowie aus privaten Sammlungen auf der ganzen Welt erhalten. Viele der mehr als 80 Gemälde in der Ausstellung sind zum ersten Mal seit Jahren in der Öffentlichkeit zu sehen. Die Kuratoren arbeiteten mit internationalen Alma-Tadema-Experten zusammen, um die Ausstellung zu konzipieren: Elizabeth Prettejohn, Leiterin der Kunstgeschichtsabteilung an der Universität von York; Peter Trippi aus New York, einem Experten in europäischer Malerei des 19. Jahrhunderts und Dr. Ivo Blom von der VU Universität Amsterdam. Die Schau mit dem begleitenden Film entstand in Zusammenarbeit mit dem EYE Filmmuseum in Amsterdam und dem Kino Slieker Film in Leeuwarden.

In Friesland geboren, in London zu Ruhm gelangt

Der in der niederländischen Provinz Friesland geborene Lourens Alma-Tadema studierte Malerei in Antwerpen und arbeitete in Brüssel, bis es ihn im Jahre 1870 nach London zog, wo er für den Rest seines Lebens gelebt und gearbeitet hat. In England entwickelte Alma-Tadema sich zu einem der erfolgreichsten und bedeutendsten Maler seiner Zeit und wurde Mitglied der Royal Academie of Arts. Es folgte die Einbürgerung, und aus Lourens wurde Lawrence Alma-Tadema. Er wurde 1899 anlässlich des 81. Geburtstags von Königin Victoria – sie schätzte Alma Tadema sehr – zum Ritter geschlagen und durfte sich „Sir“ nennen. Als er im Jahre 1912 starb, kam London für seine Beerdigung zum Stillstand und er wurde als Berühmtheit in der St. Pauls Kathedrale bestattet.

Faszination für klassische Antike

Alma-Tademas Faszination für die klassische Antike begann, während er in Rom und Pompeji auf Hochzeitsreise war. In seinen Bildern zeigt er Alltagszenen aus dem antiken Rom und erweckt damit die Geschichte zum Leben. Die Schilderungen der Antike waren so überzeugend, dass Filmregisseure seine Bilder als Vorlagen für epische Filme wie Ben-Hur (1959) oder Gladiator (2000) nahmen. Die Ausstellung zeigt, wie seine Arbeit die Filmindustrie beeinflusst hat – von Hollywoods Gründungsjahren bis zum 21. Jahrhundert.

Ausstellung Teil der Europäischen Kulturhauptstadt 2018
Das Friesische Museum verfügt über die größte Sammlung der Werke von Alma-Tadema in den Niederlanden. Einige Gemälde stiftete der Künstler selbst, andere schenkten seine Töchter Laurence und Anna dem Museum. Das Ausstellungshaus ist daher das einzige in den Niederlanden, das die Entwicklung des Malers im Laufe seines Lebens zeigt. Im Jahr 2015 erwarb das Museum ein Schlüsselwerk von Alma-Tadema: „Eingang des Theaters“, das jahrzehntelang dem wohlhabenden Amerikaner William Vanderbilt gehörte. Mit jenem Gemälde hatte Alma-Tadema den amerikanischen Markt erobert und seinen internationalen Ruhm gefestigt.

Die Ausstellung „Alma-Tadema: Klassischer Charme” ist Teil des Programms zur Kulturhauptstadt 2018 Leeuwarden-Fryslân.

Informationen:

„Alma Tadema – Klassischer Charme“, Fries Museum
Wilhelminaplein 92, 8911 BS Leeuwarden, 1. Oktober 2016 bis 7. Februar 2017,  dienstags bis donnerstags von 11 bis 17 Uhr, http://www.friesmuseum.nl/?language=en

TourNatur 2016: Aussteller auf dem DWV-Gemeinschaftsstand

Foto: TourNatur

Foto: TourNatur

Wie in den vergangenen Jahren hat sich auch in diesem Jahr eine Reihe von Partnern des Deutschen Wanderverbandes (DWV) während der TourNatur in Düsseldorf zusammengeschlossen. Wie vielseitig das Angebot auf dem DWV-Gemeinschaftsstand in Halle 6 ist, zeigen einige Beispiele.
KOMPASS-Karten ist Europas größter Produzent von Karten und Büchern rund ums Wandern, Fahrradfahren und um den Wintersport. 1.300 Titel locken zu sportlichen Aktivitäten in Deutschland, Österreich, Luxemburg, Elsass/Vogesen, Norditalien, Toskana und Umbrien, Korsika, Mallorca, Gran Canaria, Azoren und Madeira. Auch digital ist KOMPASS in Bewegung: Die KOMPASSApps gibt es unter www.kompass.de/app zum Download. (Stand6G21, www.kompass.de)
Ebenso präsentiert sich das Präventionsprogramm „Älter werden in Balance“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) am DWV-Gemeinschaftsstand in Düsseldorf. Das Programm unterstützt ältere Menschen darin, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden durch mehr körperliche Aktivität möglichst lange zu erhalten. Im Zentrum steht dabei, die hervorragende Bedeutung von körperlicher Aktivität für Gesundheit und Wohlbefinden zu vermitteln. Hierzu erarbeitete die BZgA gemeinsam mit dem Deutschen Wanderverband die Broschüre „Wandern – Bewegung, die gut tut“ und veröffentlichte diese am 19. Mai 2016. Die Broschüre ist kostenlos unter www.bzga.de/infomaterialien/gesundheit-aelterer-menschen/ bestellbar und steht dort auch zum Download bereit. Neben der Motivation zu mehr Bewegung im Alltag werden qualitätsgesicherte Bewegungsprogramme für ältere Menschen entwickelt, die sich ohne großen Aufwand in das alltägliche Leben integrieren lassen. Das Programm wird finanziell vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) unterstützt. Weitere Informationen über das Präventionsprogramm erhalten Sie unter: www.aelter-werden-in-balance.de (Stand: 6F04, www.bzga.de)
Von der hohen Güte des Wandererlebnisses in der grünen Freizeitregion Sauerland können sich Besucher am Stand des Sauerland-Tourismus überzeugen. Die Wanderexperten präsentieren hier unter anderem die neu zertifizierten Qualitätswege Sauerland-Waldroute und Rothaarsteig, aber auch den  Sauerland-Höhenflug und den Veischeder Sonnenpfad, die erneut das Zertifikat  Wanderbares Deutschland erhalten haben. Unterstützt wird das Team des Sauerland-Tourismus vom Sauerländischen Gebirgsverein (SGV), einem Ranger des Landesbetriebs Wald und Holz NRW und den Sauerland-Wanderdörfern. Das Tourenportal am Messestand informiert desweiteren über tolle Wander- und Radfahrstrecken. (Stand 6G25, Infos: www.sauerland.com)
Neben dem Sauerland stellen sich eine Reihe anderer Wanderdestinationen in Düsseldorf vor. Ein absoluter Hingucker ist der Gemeinschaftsstand Waldecker Land, an dem sich der Nationalpark Kellerwald-Edersee, der Naturpark Kellerwald-Edersee, die Touristische Arbeitsgemeinschaft „Erlebnisregion Edersee“ sowie die Touristik Service Waldeck-Ederbergland GmbH mit Exponaten aus dem Buchenwald und Infos rund ums Wandern und Radfahren präsentieren. Allein im Naturpark und Nationalpark Kellerwald-Edersee (UNESCO-Weltnaturerbe) gibt es 3 zertifizierte Qualitätswanderwege (Urwaldsteig Edersee, Kellerwaldsteig, Ederhöhenpfad), 2 Premiumwege und über 80 markierte Rundwanderwege, eine Wanderbühne, die ihres Gleichen sucht. Außergewöhnliche Einblicke in alte und neue Wildnis eröffnen sich entlang des Urwaldsteig Edersee. Der Steig ist sicherlich der Königsweg für alle, die Schritt für Schritt Wildnis erfahren möchten. (Stand 6F22)
Viele wertvolle Informationen bietet auch der Stand des Deutschen Wandertages  2017 in Eisenach und der Wartburgregion. Der 117. Deutsche Wandertag findet vom 26. bis 31. Juli 2017 unter dem Motto  „Wandern auf Luthers Spuren“ statt. Die Touren durch den Hainich, den Thüringer Wald, das Werratal und die Rhön sowie die kulturellen Veranstaltungen sind im handlichen Programmbuch sowie online auf www.wandertag-2017.de zu finden. (Stand 6G19, www.wandertag-2017.de)
Das Paderborner Land hat den Deutschen Wandertag 2015 ausgerichtet. Am Stand präsentiert die westfälische Region ihre Qualitätswanderwege Viadukt Wanderweg und Paderborner Höhenweg sowie den vom ADFC ausgezeichneten Radweg Paderborner Land Route. Dazu gibt es aktuelle Infos zur Landesgartenschau 2017 in Bad Lippspringe. Pauschalangebote zum Wandern, Radfahren und Tagestouren runden das Angebot ab. (Stand 6G15, www.paderborner-land.de)
Der Fläming ist weit über seine Grenzen als Wandergebiet bekannt. Vor allem der waldreiche Naturpark Hoher Fläming im Südwesten der Brandenburger Region lädt zu ausgedehnten Wandertouren ein. Ob eine Mehrtagestour von Burg zu Burg auf dem Burgendwanderweg oder eine Tagestour auf dem einzigartigen Internationalen Kunstwanderweg – beides zertifizierte Qualitätswanderwege – hier gibt es viele Möglichkeiten, die hügelige Fläminglandschaft aktiv zu erleben und Naturerlebnisse mit dem Besuch von Schlössern und Burgen zu kombinieren. (Stand 6G11, www.reiseregion-flaeming.de )
Das Wipptal in Tirol beeindruckt durch die idyllischen Seitentäler und bietet ein imposantes Wanderparadies in den Stubaier-, Tuxer- und Zillertaler-Alpen. Durch den exklusiven Service für Wanderer von Parkhotel Matrei und Almi’s Berghotel in Obernberg können die Berge mit Freude erlebt werden! (Stand 6F06)
Die Region Ennepe-Ruhr stellt auf dem DWV-Gemeinschaftsstand ihre reizvolle Landschaft mit ihren Flüssen, Seen und ihrem waldreichen Hügelland vor. Hier sind viele Freizeitaktivitäten möglich: Ob eine gemächliche Radtour an der Ruhr, ein Spaziergang durch historische Altstädte oder eine Schiffstour auf einem der Stauseen. Wer es lieber sportlich mag, kann wandern, kanufahren oder mountainbiken – für Jeden ist etwas dabei! Auch der Geschichtsfreund kommt bei alten Burgen, Wasserschlössern und Industriedenkmälern voll auf seine Kosten. Das Übernachtungsangebot ist groß und reicht von Hotels und Pensionen über Ferienwohnungen bis zu Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen. Einfach Gastgeberverzeichnis anfordern (Stand: 6G09, www.en-tourismus.de)!
Schon seit es die TourNatur gibt, präsentiert sich der Westerwald-Verein (WWV) als Repräsentant seiner Region und im Dienste der Heimat auf dem DWV-Gemeinschaftsstand. Zu seinen Kernaufgaben gehören der Umweltschutz, die Herausgabe von Heimatliteratur als Bestandteil der Heimatpflege, die Wegemarkierung, die Denkmalpflege sowie die Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit. Zu seiner Gründung war der WWV ein reiner Wanderverein. Auch heute ist dies noch das größte Aktivitätsfeld im Verein, jedoch hat sich das Selbstverständnis gewandelt. Es wird verstärkt die Förderung des Heimatgedankens durch z. B.  Heimatabende oder Mundartwettbewerbe durchgeführt. Der WWV kümmert sich außerdem intensiv um den Umweltschutz durch fachtechnische Stellungnahmen, Schulungen der Fachwarte und der Mitwirkung in den Landesverbänden. Auch die Denkmalpflege und die Landespflege gehören zu seinem Aufgabenbereich. Der Erfolg seiner Arbeit ist nicht nur die Werbung für den Fremdenverkehr im Westerwald, sondern vor allem die Verstärkung des Heimatbewusstseins der dort lebenden Menschen. (Stand 6G07, www.westerwaldverein.de)
Ebenfalls am DWV-Gemeinschaftsstand informieren der Verband Deutscher Naturparke (VDN) und EUROPARC Deutschland über ihre Arbeit. Der VDN  ist seit 1963 der Dachverband der Naturparke in Deutschland und unterstützt mit Beratung, Projekten und Ideen die Weiterentwicklung der Naturparke. Außerdem macht er ihre Aufgaben und Leistungen in der Öffentlichkeit bekannt, vertritt ihre Interessen auf politischer Ebene und fördert den Erfahrungsaustausch zwischen den Naturparken in Deutschland und Europa. EUROPARC Deutschland ist der gemeinnützige Dachverband der Nationalen Naturlandschaften – das sind die deutschen Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks. Sie stehen für die spektakulärsten und wertvollsten Landschaften Deutschlands von den Alpen bis zum Wattenmeer. (Stand 6G17, www.naturparke.de, www.europarc-deutschland.de)
Das der DWV-Gemeinschaftsstand auch jenseits von Europa attraktive Wanderdestinationen zu bieten hat, beweist die Präsenz Dominicas. Die Karibik-Insel ist voller Abenteuer. Die grüne Insel vulkanischen Ursprungs birgt Regenwälder, einsame Strände und unzählige Wasserfälle. Der längste Wanderpfad der Karibik schlängelt sich hier entlang der Spuren kolonialer Geschichte und durch archaische Vulkanlandschaften bis zum zweitgrößten kochenden See der Welt. Die Naturinsel ist Heimat der letzten Ureinwohner der Karibik – der Kalinago. Dominica ist ursprüngliche Karibik pur! (Stand 6F12, dominica@tropical-consult.de, www.discoverdominica.com)

Wandern komplett

Die Jugend zieht es in die Berge. Bei den coolen Outfits, die Lucas (18), Insa (16), Nicolas (14) und Matias (9) präsentieren ist das kein Wunder. Sie zeigten anlässlich des Fototermins zur 14. TourNatur, die am 2. September in der Halle 6 des Düsseldorfer Messegeländes parallel zum CARAVAN SALON 2016 startet, dass Wandermode heutzutage einfach Spaß beim Tragen macht. Foto: TourNatur

Die Jugend zieht es in die Berge. Bei den coolen Outfits, die Lucas (18), Insa (16), Nicolas (14) und Matias (9) präsentieren ist das kein Wunder. Sie zeigten anlässlich des Fototermins zur 14. TourNatur, die am 2. September in der Halle 6 des Düsseldorfer Messegeländes parallel zum CARAVAN SALON 2016 startet, dass Wandermode heutzutage einfach Spaß beim Tragen macht. Foto: TourNatur

Zur diesjährigen Messe TourNatur präsentiert der Deutsche Wanderverband (DWV) als Partner der Messe Düsseldorf eine Vielzahl von Themen. Sowohl am Gemeinschaftsstand, an dem u.a. die Themen „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ und die neue Wander-Erlebnis-App im Fokus stehen werden, als auch mit mehreren Fachvorträgen.

 

Traditioneller Höhepunkt der Messe ist die Verleihung der Qualitätszertifikate „Wanderbares Deutschland“, in diesem Jahr am Freitag, 2. September, ab 11:15 Uhr. DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß wird die Zertifikate zusammen mit Lis Nielsen, Präsidentin der Europäischen Wandervereinigung, auf der großen Bühne in Halle 6 überreichen. Neben 18 Wanderwegen, die das Zertifikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ bekommen, erhält eine Region das Zertifikat „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“. Ein Schwerpunktthema am DWV-Gemeinschaftsstand  sind ebenfalls die „Qualitätsregionen Wanderbares Deutschland“. Außerdem wird es an allen drei Messetagen Workshops zur neuen DWV-Wander-Erlebnis-App zur biologischen Vielfalt geben. Damit lassen sich Naturräume spielerisch erkunden und Hotspots biologischer Vielfalt mit anderen teilen. Nicht zuletzt hilft die App, Kinder und Jugendliche fürs Draußensein zu begeistern.

 

An beiden Messetagen gibt es auf dem Rastplatz Vorträge zum Thema Qualitätsregion „Wanderbares Deutschland“. Ein weiterer Schwerpunkt auf der Bühne in diesem Jahr werden die Europäischen Qualitätswege, die „Leading Quality Trails“, sein. Die attraktiven Wege gibt es inzwischen von Schweden bis Griechenland. Außerdem wird Lis Nielsen, Präsidentin der Europäischen Wandervereinigung, den ersten Leading Quality Trail überhaupt, den Lechweg, mit der Urkunde für die alle drei Jahre nötige Nachzertifizierung auszeichnen.

Das DWV-Fachforum am Samstag behandelt zwischen 11:00 Uhr und 13:00 Uhr das Thema „Wandern für alle – Wie geht Barrierefreiheit im Wandertourismus?“. Als Referenten vorgesehen sind Vertreter von „Tourismus für Alle Deutschland e.V“ (NatKo) sowie der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH. Der DWV wird seine kurzen „Qualitätswege Wanderbares Deutschland“ mit dem Namen „komfortwandern“ vorstellen. Diese Wege sind für Wanderer konzipiert, die kurze, attraktive Strecken ohne physische Barrieren wie Stufen oder Schlaglöcher mit Ruhemöglichkeiten bevorzugen.

 

Die TourNatur in Düsseldorf hat sich zu einer der wichtigsten Wandermessen weltweit entwickelt. In diesem Jahr öffnet die Messe vom 2. bis 4. September in Halle 6 ihre Tore. Die Messe mit rund 275 Ausstellern widmet sich den Themen Ausrüstung, Beratung, Wanderregionen und Wanderwege. Dazu kommen eine spannende Mischung aus Aktionen sowie Sonderthemen und ein hochwertiges Fachprogramm. Im touristischen Bereich gibt es Informationen zu mehr als 5.000 Wanderdestinationen. Ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr ist ein riesiger Indoor-Klettersteig für die Besucher.

 

Die TourNatur ist von Freitag bis Sonntag täglich von 10.00 bis 18.00 geöffnet. Die Eintrittskarten gelten auch für den parallel stattfindenden CARAVAN SALON und kosten für Erwachsene 15 Euro (Online-Vorverkauf: 14 Euro). Kinder, Schüler und Studenten zahlen einen ermäßigten Eintrittspreis. Ermäßigungen gibt es außerdem als E-Ticket für Inhaber der DWV-Mitgliedskarte in Kombination mit dem unter www.wanderverband.de ausdruckbaren Messegutschein (10 Euro). E-Tickets gibt es auf www.tournatur.com. Alle Eintrittskarten beinhalten die kostenlose Hin- und Rückfahrt zum Messegelände mit allen VRR-Verkehrsmitteln am Tage des Messebesuches (DB 2.Kl., nur zuschlagfreie Züge).

 

Übrigens: Wer Lust hat, sein Messeerlebnis in Form eines Fotos mit nach Hause zu nehmen, sollte zum DWV-Stand kommen. Die dortige Fotobox steht allen Messebesuchern kostenlos offen.

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