Auf dem Weg

Geschichte - Kultur - Spiritualität

Neu im Handel: Wanderbares Deutschland 2018

Wanderbares Deutschland 2018 erschienen

Wanderbares Deutschland 2018 erschienen

Das Jahresmagazin Wanderbares Deutschland 2018 ist erschienen. Schwerpunktthema des 212 Seiten starken Magazins ist „Wandern und Genießen“. Denn nicht nur die Naturlandschaften sind hierzulande besonders reizvoll. Viele Regionen faszinieren kulinarisch. Das gilt für die 13 Weinbaugebiete in Deutschland ebenso wie für zahlreiche Destinationen, deren kulinarische „Geheimtipps“ Chefredakteur Lutz Bormann zusammen mit Wanderempfehlungen präsentiert.

 

Ein weiteres Thema ist das Projekt des Deutschen Wanderverbandes „Natursport. Umwelt. Bewusst“. Dessen Ziel ist es, Kommunikationsstrategien zu entwickeln, mit denen nicht organisierte Natursportler erreicht werden, um Reibungspunkte zwischen ihnen und anderen Naturnutzern zu vermeiden. Natürlich geht es dabei auch um die Frage, wie Verantwortung für die Natur wahrgenommen wird.

 

Außerdem antwortet das Heft in einem eigenen Beitrag auf alle Fragen rund ums Familienwandern – was Kindern draußen Spaß macht? Ein weiterer Text beschäftigt sich damit „Wie Wandern sexy wurde“. Und Herausgeber Ulrich Pramann beschreibt in einem Essay, warum Wandern heute auch für junge Leute eine coole Sache ist.

 

Natürlich werden im Magazin wie immer auf weit über 100 Seiten die schönsten Wanderwege in Deutschland und dazu auch in Europa vorgestellt.

 

Wanderbares Deutschland 2018 kostet 5,90 Euro und ist ab dem 21. März erhältlich unter www.wanderbares-deutschland.de, beim Deutschen Wanderverband, im Buchhandel, an Bahnhöfen, gut sortierten Kiosken und unter www.mykiosk.com.

ITB-Fachforum Wandern: Digital wandern und genießen

Digital wandern liegt im Trend, Foto: KS

Digital wandern liegt im Trend, Foto: KS

„Digitalisierung und Wandern“ war ein Schwerpunkt des diesjährigen ITB-Fachforums Wandern, das der Deutsche Wanderverband am 9. März zusammen mit der Deutschen Zentrale für Tourismus organisiert hat. Ebenfalls berichtet wurde dort, wie gut sich das Thema Wandern mit regionaler Kulinarik verbinden lässt und wie wichtig das Wandern für den Tourismusstandort Deutschland ist. Deutlich wurde in Berlin allerdings auch, dass die neue Bundesregierung sich wesentlich stärker engagieren muss, um Deutschland als attraktive Wanderdestination zu erhalten.

 

Christiane Wahl, Referentin für das Themenmarketing Natur und Erholung bei der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT), referierte in Berlin über das „DZT-Auslandsmarketing: digital, aktiv und mit Genuss.“ Wandern stellt gemäß aktueller Auswertungen des DZT-Qualitätsmonitors auch weiterhin die beliebteste sportliche Aktivität ausländischer Urlaubsgäste in Deutschland dar. Daher werde das Wanderland Deutschland von der DZT seit vielen Jahren international vermarktet mit aktuellem Fokus auf zielgruppen- und marktspezifischen Online-Kampagnen. Die beiden wichtigsten Quellmärkte – die Niederlande und die Schweiz – setzen Wahl zufolge auf erfolgreiche Video-Botschafterkampagnen beziehungsweise Aktiv-Onlinekampagnen mit deutschen Partnern, die in diesem Jahr fortgeführt würden. Während seines Deutschlandurlaubs nutze der internationale Wandergast auch gerne das kulturelle und kulinarische Angebot der Regionen. Wertvolle Tipps entlang der Wanderwege verrate Manuel Andrack auf www.germany.travel/wandern.

 

Ein weiteres großes Thema in Berlin war eine Studie, für die das Beratungsunternehmen BTE und der Deutsche Wanderverband (DWV) rund 2.000 Personen zu ihrem digitalen Verhalten als Wanderer befragt haben. Ergebnisse: Knapp die Hälfte der Wanderer sind im Internet auf die besuchte Wanderregion aufmerksam geworden. Während der Wanderung sind Schilder (77%), Markierungen (49%) und Wanderkarten (46%) unverändert wichtig. Mobile Medien sind für 38 Prozent (Smartphone-App) bzw. 36 Prozent (Internet) von Bedeutung.

 

Die Nutzung digitaler Medien für die Orientierung unterwegs zeigt ein polarisiertes Bild: Für 50 Prozent der Wanderer sind heute Markierung und Wegweisung unverzichtbar. 37 Prozent der Wanderer verzichten bewusst auf Smartphone beziehungsweise GPS-Gerät. Auf der anderen Seite nutzen 45 Prozent Ihre Geräte auch während der Wanderung. 27 Prozent der Wanderer navigieren sogar ausschließlich über Smartphone beziehungsweise GPS-Gerät. Die Studie liefert Hinweise auf ein starkes Marktpotenzial für digitale Angebote: 60 Prozent der Wanderer äußern sich aufgeschlossen für digitale Navigation. Sie stimmen der Aussage zu „Navigation über moderne Technik, zum Beispiel Smartphone oder GPS: das interessiert mich, ich möchte das gern anwenden“. Die Studienergebnisse geben Anregungen für erfolgreiche digitale Wanderangebot der Zukunft: Markierung und Wegweisungstafeln sind in absehbarer Zukunft für ein leistungsfähiges Wanderangebot unverzichtbar – aber in Zukunft nicht mehr auf 100 Prozent der Wege. Zukünftig können Wanderangebote differenziert werden, zum Beispiel physisches Routing für ein Basisangebot, ergänzt durch digitale Produkte. Beides braucht hohe und verlässliche Qualität, Qualitätssicherung und Rechtssicherheit. Diesen Aufgaben wird sich der DWV stellen.

 

Die Pflege und Instandhaltung von Wanderwege-Infrastruktur ist ein wichtiges Zukunftsthema für den deutschen Wandermarkt. Im Vergleich zu anderen Europäischen Ländern gibt es in Deutschland kaum Förderung für die nachhaltige  Sicherung  der Wanderwegnetze, wie  eine Umfrage den Mitgliedorganisationen der europäischen Wandervereinigung 2017 gezeigt hat. Diesem Wettbewerbsnachteil  für das Wanderland Deutschland muss aus Sicht des DWV entgegengewirkt  werden. Er hat deshalb konkrete Forderungen an die kommende Bundesregierung der 19. Legislaturperiode mit seinen Mitgliedsorganisationen abgestimmt. Darunter fallen die Einrichtung einer nationalen Koordinierungsstelle für den Wandertourismus, die Fortschreibung der 2009/2010 durchgeführten Grundlagenuntersuchung Freizeit- und Urlaubsmarkt Wandern sowie die Verankerung des Themas Wandern in einem Bundesministerium.

 

Über die Ergebnisse des Wandermonitors 2017 mit dem Schwerpunkt Gastronomie informierte während des Fachforums in Berlin Professor Heinz-Dieter Quack von der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften. Danach spielt die Möglichkeit, am Wegesrand einzukehren, eine umso größere Rolle bei der Auswahl des Weges, je älter Wanderer sind (unter 30: 22%; über 50: 41%). Außerdem haben Quack zufolge zwar fast alle Wanderer Proviant bei ihren Touren dabei, dennoch sind gut 70 Prozent dieser Wanderer aufgeschlossen gegenüber anderen Verpflegungsmöglichkeiten unterwegs. Kehren Wanderer am Wegesrand ein, geben sie durchschnittlich 14 Euro pro Person aus.

 

Dazu passt, dass der DWV wie die DTZ für das Jahr 2018 eine Reihe von Aktionen zum Thema „Wandern und Regionaler Genuss“ plant. So wird es unter diesem Motto zum bundesweiten Tag des Wanderns am 14. Mai Angebote geben. Auch die nach den strengen DWV-Kriterien zertifizierten Qualitätsgastgeber „Wanderbares Deutschland“ werden dem Verband zufolge bei entsprechenden Aktionen vom DWV unterstützt.

 

„Wandern und Genießen“ ist auch ein Schwerpunkt des neuen Jahresmagazins Wanderbares Deutschland 2018, das Chefredakteur Lutz Bormann in Berlin vorstellte: „Viele Wanderregionen faszinieren auch kulinarisch. Das gilt besonders für die 13 Weingegenden in Deutschland, die wir im Heft ausführlich beschreiben.“ Außerdem werden im Magazin wie gewohnt auf weit über 100 Seiten die schönsten Wanderwege in Deutschland und in Europa vorgestellt.

Internationale Tourismus-Börse Berlin ITB BuchAward für „Wanderbares Deutschland“

Michael Schröder, Geschäftsführer der KOMPASS-Karten GmbH, freut sich über die Auszeichnung und bedankt sich bei den Mitgliedsorganisationen des Deutschen Wanderverbandes (DWV), ohne die der Bildband Schröder zufolge nicht möglich gewesen wäre. „Dass unser Buch Wanderbares Deutschland auf der Internationalen Tourismus-Börse Berlin mit dem begehrten ITB BuchAward ausgezeichnet wird, ist uns natürlich eine ganz besondere Ehre. Wir teilen sie jedoch gern mit unseren Partnern, dem Deutschen Wanderverband und seinen regionalen Wander-Organisationen, die tatkräftig an der Realisierung dieses Meilensteins zwischen zwei Buchdeckeln beteiligt waren. Ihre Mitglieder sind es ja, die in ihrer Freizeit für die perfekte Begehbarkeit und die optimale Beschilderung der deutschen Top-Wanderwege sorgen“, so Schröder. 

 

Mit dem Buch betrat der KOMPASS-Karten Verlag Ende vergangenen Jahres verlegirisches Neuland. Zum ersten Mal sind sämtliche Qualitätswege Wanderbares Deutschland in einer Publikation zusammengefasst. Der Bildband enthält auf  432 Seiten nicht nur packende Fotos, sondern auch jeder Menge Informationen für die nächste Wanderung oder den kompletten Wanderurlaub.

Landrat a.D. Aloys Steppuhn, Vizepräsident des Deutschen Wanderverbandes (DWV), der neben Schröder bei der  Auszeichnung am Freitag, 9. März, um 16 Uhr im Palais am Funkturm dabei sein wird: „Grundlage des Buches ist die DWV-Qualitätsinitiative Wanderbares Deutschland, die Wanderern seit über 15 Jahren Orientierung gibt. Wer auf diesen Wegen unterwegs ist, genießt abwechslungsreiche Landschaften, verlässliche Markierungen und naturbelassenen Untergrund. Auf Qualitätswegen ist Spaß beim Wandern garantiert.“ Genau das transportiert der Bildband des KOMPASS-Karten Verlages, der zugleich das Standardwerk zu den besten Wanderwegen in Deutschland ist. 

 

Ziel der Preisverleihung im Rahmen der ITB ist es, Aufmerksamkeit für hochwertige und bedeutende Publikationen im Bereich Reise und Tourismus zu schaffen. Ebenfalls mit einem  ITB BuchAward ausgezeichnet werden „Frankreich muss man lieben, um es zu verstehen“ von Ulrich Wickert, „Couchsurfing in Russland. Wie ich fast zum Putin-Versteher wurde“ von Stephan Orth sowie der Reisebildband „Syrien. Ein Land ohne Krieg“ von Lutz Jäkel und Lamya Kaddor.

 

Dass „Wanderbares Deutschland“ auch wirtschaftlich ein Erfolg ist, beweisen die Verkaufszahlen, die laut Schröder so hoch sind, dass bereits ein Nachdruck notwendig wurde. Für 2019 plant der Verlag eine komplette Neuauflage.

 

„Wanderbares Deutschland“ kostet 39,95 Euro und ist im Buchhandel zu bekommen.

Start der Tulpensaison in den Niederlanden

Tulpen im Detail mit Windrad, Foto: Tourisme Flevoland

Tulpen im Detail mit Windrad, Foto: Tourisme Flevoland

Start der Tulpensaison: Ab heute kann man die niederländischen Tulpen circa 100 Tage bis Anfang Mai bestaunen. Verkaufshöhepunkte in diesem Zeitraum sind der Weltfrauentag (8. März) und Ostern (1./2. April). 2018 überstieg die Tulpenproduktion in den Niederlanden zum ersten Mal die Zwei-Milliarden-Grenze, zu Beginn des Jahres 2018 waren über die Blumenauktion Royal FloraHolland bereits knapp 130 Millionen Tulpen verkauft. Die bekannte Schnitttulpenzucht im niederländischen Zierpflanzensektor gilt als die innovativste Art der Blumenzucht.

Die Tulpe als Frühjahrsbote – Start der Tulpensaison

Meteorologisch gesehen beginnt am 1. März der Frühling. Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf, die Tage werden länger, die Blumen beginnen zu blühen, allen voran die Tulpe. Der Startschuss für die diesjährige Tulpensaison fiel bereits am 20. Januar in Amsterdam vor dem Königspalast. Ein Pflückgarten aus 200.000 Tulpen verwandelte den Dam-Platz in ein Blütenmeer. Das Spektakel zur Eröffnung des Nationalen Tulpenjahres fand bereits zum siebten Mal statt. Initiatorin war wie jedes Jahr die Stiftung Tulpen Promotion Niederlande (TPN), der 500 niederländische Züchter angehören. Die Tulpensaison dauert circa 100 Tage bis Anfang Mai; Verkaufshöhepunkte in diesem Zeitraum sind der Weltfrauentag (8. März) und Ostern (1./2. April). Auch hierzulande sind Tulpen ausgesprochen beliebt, was Deutschland zu einem der bedeutendsten Märkte für die Niederlande macht.

Tulpen sind hip – und nachhaltig
Die Beliebtheit der Tulpe wächst stetig, gerade auch in der jüngeren Bevölkerung. 2018 überstieg die Tulpenproduktion in den Niederlanden zum ersten Mal die Zwei-Milliarden-Grenze, zu Beginn des Jahres 2018 waren über die Blumenauktion Royal FloraHolland bereits knapp 130 Millionen Tulpen verkauft. Neben der hohen Qualität und dem umfangreichen Sortiment ist insbesondere der nachhaltige Anbau der Pflanze für den steigenden Absatz verantwortlich. Schnitttulpen werden überwiegend in Wasser gezogen und nicht in der Erde. Diese Anbaumethode erlaubt die Wiederverwertung des Wassers. Die Züchter fangen Regenwasser auf, welches in einem geschlossenen Kreislauf während des gesamten Zuchtprozesses genutzt wird. Der Energieverbrauch während der Produktion ist ausgesprochen niedrig und nimmt beständig weiter ab. Viele Züchter investieren in energiesparende Techniken wie mehrstöckige Produktionsflächen oder LED-Licht. Damit gilt die Schnitttulpenzucht im niederländischen Zierpflanzensektor als die innovativste Art der Blumenzucht.

Flevoland: Tulpenfelder so weit das Auge reicht
Zu den bekanntesten Tulpenregionen der Niederlande zählen der „Bollenstreek“ zwischen Haarlem und Leiden sowie die Provinz Flevoland. Im Rahmen eines gewaltigen Landgewinnungsprojektes, dessen Startschuss vor 100 Jahren fiel, entstand aus der Zuiderzee, dem heutigen IJsselmeer, der größte Polder der Welt: Flevoland. Für die Blumenzucht eignet sich der ehemalige Meeresboden hervorragend, und heute ist Flevoland eines der größten Anbaugebiete der Niederlande für Tulpenzwiebeln. Neben den Feierlichkeiten zur Verabschiedung des Zuiderzee-Gesetzes vor 100 Jahren, ohne dass es die Provinz nicht gegeben hätte, dreht sich in Flevoland alles um die Tulpe. Ein Höhepunkt der diesjährigen Saison ist die 120 Kilometer lange „Tulpenroute“ durch den Noordoostpolder der Provinz, vorbei an blühenden Tulpenfeldern und hübschen Polderdörfern (21. April–ca. 6. Mai) – laut „National Geographic“ eine der schönsten Autorouten der Welt. Die „Tulpenroute Flevoland“ vereint vom 14. April bis circa 5. Mai zwei Wander- sowie je vier Auto- und Fahrradrouten kreuz und quer durch die Provinz. Weitere Highlights sind das „Tulpenerlebnisfeld“ mit mehr als 500 verschiedenen Sorten und großem „Selfie-Garten“ (15. April–7. Mai) sowie der riesige Pflückgarten in Marknesse.

Noordwijk: Blumenbadeort Europas
Auch im südholländischen Noordwijk im Herzen des „Bollenstreek“ dreht sich alles um die Frühblüher. Der „Bollenstreek“ gilt als die Blumenzwiebelregion schlechthin, fanden doch hier die ersten Tulpen im 17. Jahrhundert in Europa ihr Zuhause. Eines der wichtigsten Ereignisse der Saison im Küstenort Noordwijk ist der „Bloemencorso“, der am 21. April von Noordwijk über den Frühlingspark Keukenhof nach Haarlem führt. Das Schmücken der Paradewagen mit Hunderten Tulpen, Narzissen, Hyacinthen & Co. ist große Kunst – und Besucher sind herzlichen willkommen (18.–20. April, Sassenheim). Am Abend des 20. April ziehen die mit Fackeln beleuchteten Paradewagen durch Noordwijkerhout und am darauffolgenden Sonntag sind einige der Wagen sowie aufwendig mit Blumen geschmückte Oldtimer beim „Schönsten Stau der Niederlande“ („De mooiste file van Nederland“) in Noordwijk direkt am Meer zu sehen. Weitere Höhepunkte rund um die Tulpe sind das Blumenfestival (8.–12. August) und die Blumenparade (11./12. August). Und wer sich die Farbenpracht von oben ansehen möchte – auch das ist kein Problem: Mit dem Helikopter geht es über den „Bollenstreek“ (31. März sowie 7., 14., 21. und 28. April).

Themenjahr „Blumenromantik“ im Keukenhof
Der benachbarte Keukenhof bei Lisse stellt seine Pflanzungen 2018 ganz unter das Motto „Blumenromantik“. Am 22. März öffnet der 32 Hektar große Frühjahrspark für acht Wochen seine Tore. Wenn er am 13. Mai schließt, werden wieder mehr als eine Million Menschen hier die

Frühjahrsblüher Tulpe, Narzisse & Co. bewundert haben. Alle Zwiebeln sind jetzt schon gepflanzt – insgesamt circa sieben Millionen – und die ersten Blüten bereits zu sehen. Zuletzt wurden die Blumenzwiebeln für den „Palastgarten“ gesetzt; er ist einer der Höhepunkte des Themenjahres. Vorbild für den streng symmetrisch entworfenen Garten ist der überregional bekannte Park des ehemaligen Königsschlosses Het Loo. Weitere Highlights sind das 250 Quadratmeter große Blumenmosaik mit rund 50.000 verschiedenfarbigen Tulpen, Krokussen und Traubenhyazinthen, die mehr als 20 unterschiedlichen Blumen-shows und die sieben Inspirationsgärten mit Ideen für Hobbygärtner, darunter der „Hipstergarten“, der orientalische Romantikgarten und der „Holiday Romance Garden“ mit vielen romantischen Eckchen … Begrüßen Sie mit uns den Frühling!

Der Keukenhof ist vom 22. März bis zum 13. Mai tgl. 8–19.30 Uhr geöffnet (Kassenschluss 18 Uhr; Erw. 16 €, Kinder unter 3 Jahren frei, Kinder von 4–11 Jahren 8 €; Stationsweg 166 A, 2161 AM Lisse).

High Society: Rijksmuseum Amsterdam zeigt Porträts der Reichen und Mächtigen

Konservatorin Gwen Tauber arbeitet an Rembrandts Oopjen, Foto: David van Dam.

Konservatorin Gwen Tauber arbeitet an Rembrandts Oopjen, Foto: David van Dam.

Vom 8. März bis zum 3. Juni 2018 präsentiert das Rijksmuseum „High Society“. Rund 35 Porträts von mächtigen Fürsten, exzentrischen Aristokraten und reichen Bürgern in Lebensgröße, gemalt von den großen Meistern, darunter Cranach, Velázquez, Sargent, Munch und Manet. Im Mittelpunkt stehen Rembrandts Gemälde von Marten Soolmans und Oopjen Coppit, die aufwändig restauriert wurden und in diesem Zustand erstmals zu sehen sind.

Vom 8. März bis zum 3. Juni 2018 präsentiert das Rijksmuseum „High Society“. Rund 35 Porträts von mächtigen Fürsten, exzentrischen Aristokraten und reichen Bürgern in Lebensgröße, gemalt von den großen Meistern, darunter Cranach, Veronese, Velázquez, Reynolds, Gainsborough, Sargent, Munch und Manet. Im Mittelpunkt stehen Rembrandts Gemälde von Marten Soolmans und Oopjen Coppit. Die beiden außergewöhnlichen Hochzeitsporträts wurden restauriert und sind in diesem Zustand erstmals in der Ausstellung „High Society“ zu sehen. Dem Ganzkörperporträt, einer lebensgroßen Darstellung, die den Porträtierten stehend und von Kopf bis Fuß zeigt, wurde nie zuvor eine eigene Ausstellung gewidmet. Leihgaben für „High Society“ stammen aus Museen und Privatsammlungen aus aller Welt, darunter Paris, London, Florenz, Wien und Los Angeles.

Internationale Glanzstücke
Selten waren so viele Gemälde internationaler Künstler in einer einzigen Ausstellung im Rijksmuseum vereint. Die Werke reichen vom Anfang des 16. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Zu den Höhepunkten gehören die imposanten Porträts von Heinrich dem Frommen, Herzog von Sachsen, und Katharina, Herzogin von Mecklenburg von Lucas Cranach d. Ä. (1514), vom Ehepaar Iseppo da Porto und Livia da Porto Thiene mit ihren Kindern von Veronese (1555), von Don Pedro de Barberana y Aparregui von Velázquez (ca. 1631-33), das Porträt von Jane Fleming von Sir Joshua Reynolds (ca. 1778), das Porträt Der Künstler von Édouard Manet (1875) und Marten Soolmans und Oopjen Coppit von Rembrandt (1634).

Mode aus vier Jahrhunderten
Die meisten der Porträtierten sind reich und üppig herausgeputzt, wodurch die Ausstellung einen Einblick in die Mode aus vier Jahrhunderten bietet: von der eingeschnittenen Hose und dem Wams von 1514 bis hin zur Haute Couture des späten 19. Jahrhunderts. Manche der Porträtierten tragen auch Fantasiekleider nach antikem Vorbild. Einer trägt einen Kilt, ein anderer hat gar keine Hose an und einer hat sich fast nackt porträtieren lassen. Auffallend häufig werden die Porträtierten mit Hunden abgebildet, aber auch ein Löwe leistet einem der Herren Gesellschaft. Nur ein Paar hat sich mit seinen Kindern abbilden lassen. Auch die Hintergründe sind reich verziert, häufig mit Säulen oder Gardinen versehen. Manche zeigen Sommer- oder Winterlandschaften, andere Fantasielandschaften mit Palmen. Einer der Porträtierten wirft sich vor dem Colosseum in Rom in Pose.

Marten und Oopjen von Rembrandt
„High Society“ feiert den Kauf aus Privatbesitz von Rembrandts Hochzeitsporträts Marten Soolmans und Oopjen Coppit durch die Niederlande (Rijksmuseum) und Frankreich (Musée du Louvre) im Jahr 2016. Das Hochzeitspaar ist das einzige Paar, das Rembrandt je in Ganzkörperporträts gemalt hat (1634). In der Ausstellung werden beide Gemälde erstmals nach ihrer Anfang 2018 abgeschlossenen Restaurierung zu sehen sein. Die Ausstellung „High Society“ bildet den Auftakt zum Rembrandtjahr 2019 anlässlich des 350. Todestag dieses großen Künstlers.

Guilty Pleasures
Zeitgleich mit der Ausstellung „High Society“ ist in den benachbarten Räumen des Philipsflügels die Ausstellung „Guilty Pleasures “ zu sehen. Während die glamourösen Porträts der „High Society“ diese von ihrer besten Seite zeigen, offenbaren rund 80 Drucke und Zeichnungen aus der Sammlung des Rijksmuseums, was sich hinter geschlossenen Türen abspielte: Feste, Gelage, Glücksspiel und heimliche Besuche in Bordellen und Boudoirs.

Trend-Tipp für Füße in Not

Eine der neuen Pflasterboxen von Hansaplatz, Foto: Hansaplast

Eine der neuen Pflasterboxen von Hansaplatz, Foto: Hansaplast

Hansaplast Blasen-Pflaster in acht coolen neuen Design-Boxen

Erst drückt es, später scheuert und brennt es. Meist ist es dann auch schon zu spät: Eine Blase schmerzt am Fuß. Jeder kennt das quälende Gefühl, das alle
Aktivitäten gnadenlos ausbremst. Eine intensive Sporteinheit, eine lange Wanderung oder die heißersehnten neuen Schuhe können die Ursache sein. Wer die schmerzhafte Reibung an der Haut ignoriert, hat es schnell mit plagenden Druckstellen und Blasen an Fuß, Ferse oder Zeh zu tun.

Deshalb ist es gut, immer ein Blasen-Pflaster zur Hand zu haben. Es deckt die schmerzenden Druckstellen oder Blasen sicher ab und verhindert, dass die Haut weiter gereizt wird. Zur neuen Saison gibt es die zuverlässigen Blasen-Pflaster von Hansaplast jetzt in brandneuen Boxen mit acht coolen neuen Designs für jeden Style. Die trendigen kleinen Boxen sind nachfüllbar, passen in jede Handtasche, Sporttasche oder ins Reisegepäck und bieten unterwegs sofort schnelle Druck- und Schmerzlinderung. Der perfekte Begleiter in jeder Situation, mit dem man immer gut zu Fuß ist.

Freund und Helfer für unterwegs

Hansaplast Blasen-Pflaster sorgen mit ihrer Hydrokolloid-Technologie und dem Aktiv-Gel-Polster für sofortige Schmerzlinderung. Sie bieten optimalen Schutz vor äußeren Einflüssen, zusätzlicher Reibung, Schmutz und Bakterien und reduzieren das Infektionsrisiko. Gleichzeitig werden optimale Bedingungen für die feuchte Wundheilung und ein schnelles Abheilen der Blase geschaffen. Die Blasen-Pflaster haften stark und zuverlässig mit 48 Stunden Klebekraft. Sie halten auch bei
schwitzenden Füßen, sind wasserfest und können an allen Stellen des Fußes verwendet werden. Besonders geeignet sind sie für Fersen und Ballen. Hier schützen sie zuverlässig vor Reibung und eignen sich so optimal bei drückenden Schuhen.

Wo auch immer die Reise hingeht: Mit den bunten, nachfüllbaren Blasen-Pflaster Design-Boxen ist die erste Hilfe für Füße immer zur Hand. Die coolen Boxen enthalten jeweils entweder sechs kleine Blasen-Pflaster zum Preis von 5,85 Euro* (UVP) oder fünf große Blasen-Pflaster zum Preis von 6,30 Euro* (UVP). Die neuen Blasen-Pflaster Design-Boxen von Hansaplast sind ab März 2018 in Apotheken und Drogeriemärkten erhältlich.

Feiertagsstimmung im Hirschberger Tal

Mit opulenten Festessen und rauschenden Bällen verwöhnen die Schlösser im Hirschberger Tal ihre Gäste zum Jahreswechsel. Auch die Termine für die großen Weihnachtsmärkte der Region stehen bereits fest. Wer sich zu den Festtagen ein besonderes Geschenk machen möchte, muss sich beeilen. Denn der Kurzurlaub in geschichtsträchtigen Gemäuern wird immer beliebter.

In Staniszów (Stonsdorf) laden Agata und Wacław Dzida zu einem rauschenden Silvesterball im historischen Ballsaal ihres Barockschlosses ein. Gäste erwartet an diesem Abend ein erlesenes Vier-Gänge-Menü, Tanzmusik sowie ein Neujahrskonzert. Den Jahreswechsel läutet ein Höhenfeuerwerk im englischen Landschaftsgarten ein. Ein fünftägiges Sonderpaket enthält neben dem Silvesterball noch einige weitere Leckerbissen. Wer lieber Heiligabend im exquisiten Ambiente verbringen möchte, der kann im Schlosshotel im Rahmen eines Arrangements ein traditionelles polnisches Weihnachtsessen mit zwölf Speisen und Weihnachtskonzert erleben.

Adventsmarkt in Lomnitz. Foto: Schloss

Adventsmarkt in Lomnitz. Foto: Schloss

Weihnachtliche Atmosphäre erwartet Besucher von Schloss und Gut in Łomnica (Lomnitz) bereits zum ersten Adventwochenende. Dann lädt Schlossherrin Elisabeth von Küster zum besinnlichen Adventsmarkt ein. An diesem und den beiden folgenden Wochenenden können Groß und Klein leckere Weihnachtsspezialitäten aus Polen und Deutschland kosten, sich im Bemalen von Weihnachtskugeln versuchen, ausgefallene Geschenke kaufen oder einfach nur beim Glühwein entspannen. Untermalt wird das Markttreiben von festlicher Musik und traditionellen Weihnachtsgesängen. Der Adventsmarkt auf Lomnitz hat sich zu einer der größten und bekanntesten Veranstaltungen dieser Art im Dreiländereck entwickelt. Verschiedene Reiseunternehmen bieten Kurztouren zum Lomnitzer Markt aus Deutschland an.

Ein sechstägiges Arrangement für die Festtage umfasst einen weihnachtlichen Kochkurs, einen Workshop im Christbaumkugelverzieren sowie ein feierliches polnisch-schlesisches Festtagsdinner am 24. Dezember. Hoch her geht es in Lomnitz zum Jahresausklang. Am 31. Dezember findet im Restaurant „Stara Stajnia“ (Alter Pferdestall) ein Silvesterball mit Live-Musik und exquisitem Buffet statt.
In festlicher Stimmung präsentiert sich die Altstadt von Jelenia Góra (Hirschberg) beim traditionellen Weihnachtsmarkt am 16. und 17. Dezember. Im rund eine Stunde entfernten Świdnica (Schweidnitz) findet vom 14. bis 22. das „Schweidnitzer Weihnachtssingen“ statt. Auf dem historischen Marktplatz warten rund 50 weihnachtliche Stände auf Besucher. Weihnachtskonzerte, Tanzvorführungen sowie eine große Parade der Engel bilden das kulturelle Rahmenprogramm. Die niederschlesische Hauptstadt Wrocław (Breslau) veranstaltet vom 17. November bis 22. Dezember einen der schönsten und größten Weihnachtsmärkte des ganzen Landes.

Einen märchenhaften musikalischen Jahresausklang bietet die Niederschlesische Philharmonie in Jelenia Góra ihren Gästen. Das Ensemble präsentiert am 29. Dezember eine Silvestergala im „venezianischen Stil“. Ensemble und Solisten des Hauses präsentieren bekannte Opernarien, Operettenlieder und Chansons. Die Bandbreite reicht von Giacomo Puccinis „O mio babino caro“ über Jacques Offenbachs „Barcarole“ bis hin zu Rudi Schurickes ?O mia bella Napoli“. Das ganze Konzert wird am 5. Januar nochmals wiederholt. Der Eintritt beträgt jeweils 80 Złoty (ca. 20 Euro).
Weitere Informationen zur Region unter www.talderschloesser.de

Zwischen Glühwein und Riesenrad – Viele polnische Städte locken mit Weihnachtsmärkten

Mit Lichterschmuck und festlichen Märkten ziehen viele polnische Städte Besucher in der Vorweihnachtszeit an. Das Warschauer Nationalstadion verwandelt sich in eine Winterlandschaft, in Posen treten die besten Eisbildhauer gegeneinander an und Allenstein bekommt Besuch vom Weihnachtsmann aus Finnland samt Rentiergespann.

Weihnachtliches Warschau (Foto von 2017). Foto: it Warszawa / www.warsawtour.pl

Weihnachtliches Warschau (Foto von 2017). Foto: it Warszawa / www.warsawtour.pl

In Warszawa (Warschau) lädt ein Weihnachtsmarkt mit rund 60 festlich geschmückten Ständen vom 25. November bis 7. Januar in die historische Altstadt ein. Im Stadtteil Praga am anderen Weichselufer übernimmt Väterchen Frost vom 2. Dezember bis Anfang März die Herrschaft über das Nationalstadion. Winterspaß bieten zwei Eislaufbahnen, ein elf Meter hoher Rodelhügel, ein Curlingplatz und einem Weihnachtsdorf mit Drinks und Leckereien. Im unterirdischen Parkdeck eröffnet der größte Skatepark der Hauptstadt. Ein wahres Lichtmärchen können Besucher im Sommerschloss Wilanów erleben. Der ?Wintergarten des Königs“ schafft rund um das Barockschloss eine winterliche Atmosphäre mit weiß erleuchteten Themenskulpturen. Bunt und fantastisch ist der ?Zaubergarten des Königs“ gestaltet, der insbesondere die jüngsten Besucher mit Pflanzen-, Märchen und Tierskulpturen verzaubern will. An Wochenenden erzählen in den Abendstunden verschiedene 3D-Mappings Warschauer Märchen auf der Schlossfassade. Der Lichtergarten ist bis zum 25. Februar täglich von 16 bis 21 Uhr geöffnet. (www.warsawtour.pl)

 

Weihnachtsmarkt in Breslau. Foto: Krzysztof Szymoniak/www.wroclaw.pl

Weihnachtsmarkt in Breslau. Foto: Krzysztof Szymoniak/www.wroclaw.pl

Der Weihnachtsmarkt in der niederschlesischen Metropole Wrocław (Breslau) dehnt sich in diesem Jahr vom Marktplatz und den umliegenden Straßen der Altstadt auf den benachbarten plac Solny (Salzmarkt) aus. Besucher finden dort bis 22. Dezember traditionelle Spezialitäten aus verschiedenen polnischen Regionen, ukrainische Keramik, Weihnachtsdeko aus Holz und Naturkosmetik. Wagemutige können sich auf den Weg durch das Winterlabyrinth machen, und Kinder haben die Möglichkeit sich einen Wachsabdruck ihrer Hand als Kerze anfertigen zu lassen. Dekoratives aus Afrika und Südasien bieten die Stände auf dem Altstadtmarkt. Im Märchenwald warten Pinocchio, die Schneekönigin und andere lustige Märchenfiguren auf kleine Besucher. Der ?Bahnsteig des Geschmacks“ lädt zu einer kulinarischen Weltreise ein und die Breslauer Zwerge erwachen zum Leben. Neben einem musikalischen Rahmenprogramm können Gäste unter anderem die Elfenparade, den Nikolausumzug oder den Einzug der Sternsinger erleben. (www.jarmarkbozonarodzeniowy.com)

Auf dem Hauptmarkt von Kraków (Krakau) laden vom 24. November bis zum 26. Dezember rund 80 weihnachtliche Stände zu einem der ältesten Adventsmärkte des Landes ein. Zum Begleitprogramm gehören Sternsingerdarbietungen, eine Inszenierung der altpolnischen Totenfeier „Dziady“ und eine Weihnachtstafel mit den Honoratioren der Stadt. Einer der Höhepunkte ist der seit 1937 stattfindende Wettbewerb um die schönste Weihnachtskrippe. Bei der 75. Auflage des Wettbewerbs werden am 7. Dezember rund 160 Hobby- und Profikünstler ihre Kunstwerke auf dem Rynek präsentieren. Bis Februar können die preisgekrönten Krippen in einer Ausstellung in der Krakauer Altstadt besichtigt werden. Eine Alternative bietet der ?Weihnachtsmarkt der besonderen Dinge“ im Trendviertel Podgórze. Am 2. und 3. Dezember verkaufen Künstler aus dem Stadtteil und der Region ihre Arbeiten. Unter ihrer Anleitung finden auch Bastelworkshops für Groß und Klein statt. Dazu gibt es Leckereien aus dem polnischen Osten sowie Balkanspezialitäten. (www.krakow.travel)

Weihnachtsmarkt in Danzig. Foto: Maciej Nicgorski/www.gdansk.pl

Weihnachtsmarkt in Danzig. Foto: Maciej Nicgorski/www.gdansk.pl

Das historische Stadtzentrum von oben betrachten können Besucher der Ostseemetropole Gdańsk (Danzig). Möglich macht es ein 50 Meter hohes Riesenrad, das vom 3. bis 23. Dezember seine Runden über dem Targ Węglowy (Kohlenmarkt) dreht. Auf dem Platz verbreiten 100 Stände aus Polen, Litauen und Ungarn sowie 100 Weihnachtsbäume festliche Stimmung. Zu den Attraktionen gehören eine überdimensionale handgefertigte Weihnachtspyramide, ein Venezianisches Karussell und ein Nikolausschlitten mit lebendigen Rentieren. Im benachbarten Zeughaus präsentiert die Akademie der Schönen Künste hochwertige Geschenkideen aus Künstlerhand. Traditionell werden auf dem Długi Targ (Langer Markt) am 5. Dezember die Kerzen am großen Weihnachtsbaum entzündet. Ein weiterer jährlicher Höhepunkt ist die Wigilia, die Weihnachtsfeier die kurz vor Heiligabend auf dem Langen Markt stattfindet. An einer langen Tafel nehmen Bürger und Gäste der Stadt Platz, brechen gemeinsam Oblaten und tauschen gute Wünsche aus. (www.bozonarodzeniowy.gda.pl)

In Poznań (Posen), der Hauptstadt von Wielkopolska (Großpolen), findet der Jarmark Betlejem Poznańskie (Posener Betlehemsmarkt) gleich an zwei Orten statt. Vom 2. bis 22. Dezember laden rund 50 Aussteller zum weihnachtlichen Treiben auf den Alten Markt im Herzen der Altstadt ein. Bereits am 18. November beginnt der Weihnachtsmarkt auf dem plac Wolności in der historischen Neustadt mit dem ?Entzünden“ des Posener Weihnachtsbaumes. Beim Wettbewerb der besten Eisbildhauer am 9. und 10. Dezember kann sich neben den Profis auch der Nachwuchs im frostigen Skulpturenformen üben. Besucher können ihre Wunschpost dem Gwiazdor, dem Sternsinger, abgeben. Er ist in Großpolen traditionell für das Verteilen der Weihnachtsgeschenke zuständig. (www.poznan.travel)

Auf dem Marktplatz im oberschlesischen Katowice (Kattowitz) sorgen zahlreiche Marktstände sowie eine Eisbahn vom 24. November bis 23. Dezember für Festtagsstimmung. Etwas Besonderes ist der Weihnachtsmarkt im historischen Kattowitzer Bergarbeiterviertel Nikiszowiec (Nikischschacht). Vom 8. bis 10. Dezember präsentieren sich zwischen den charakteristischen Backsteinhäusern über 150 Aussteller mit Spezialitäten aus Oberschlesien und anderen polnischen Regionen. (www.slaskie.travel)

Auch in vielen anderen polnischen Städten finden in diesem Jahr vorweihnachtliche Märkte statt. Auf dem Schloss der pommerschen Herzöge in Szczecin (Stettin) wird am 9. und 10. Dezember eine lebendige Krippe inszeniert. Dazu gibt es einen Kunsthandwerkermarkt und Bastelworkshops. (www.zamek.szczecin.pl)

Vom 14. bis 17. Dezember findet der Jarmark Świąteczny in Olsztyn (Allenstein), der Hauptstadt von Ermland-Masuren, statt. Beliebt bei Jung und Alt ist der finnisch-samische Nikolaus aus Rovaniemi, der mitsamt Rentiermannschaft seine Zelte auf dem Markt aufschlagen wird. (www.visit.olsztyn.eu)

Die Renaissance-Stadt Kazimierz Dolny lädt am 16. und 17. zum Adventsmarkt ein. Die Veranstaltung auf dem Marktplatz ist gleichzeitig Teil der Messe regionaler Spezialitäten. (www.kazimierzdolny.pl)

In Białystok, der Hauptstadt von Podlachien, wird vom 15. bis 22. Dezember der Marktplatz rund um das barocke Rathaus zur stimmungsvollen Kulisse für ein buntes Markttreiben. Rund 30 Stände präsentieren Kulinarisches und Kunsthandwerkliches aus der Region und den östlichen Nachbarländern. (www.odkryj.bialystok.pl)

Zu den größten Veranstaltungen im Südwesten Polens gehört der Adventsmarkt im festlich dekorierten Schlosshotel von Łomnica (Lomnitz), eine Autostunde von Görlitz entfernt. An den drei ersten Adventswochenenden präsentieren sich auf dem Gutshof und in der Eventscheune Aussteller mit kunsthandwerklichen und kulinarischen Produkten. Große und kleine Besucher können in der Weihnachtskugelwerkstatt oder der Backstube selbst Hand anlegen und sich von den Klängen des Bläserensembles verzaubern lassen. (www.palac-lomnica.pl)

Projekt „Natursport.Umwelt.Bewusst“ – Beirat stellt Weichen

Im Projekt „Natursport.Umwelt.Bewusst“ des Deutschen Wanderverbands (DWV) sind nach dem ersten Beiratstreffen gestern in Kassel die Weichen gestellt. Ziel des Projektes ist es, Kommunikationsstrategien zu entwickeln, mit denen nicht organisierte Natursportlerinnen und Natursportler erreicht werden, um Konflikte zwischen ihnen und anderen Naturnutzerinnen und Naturnutzern zu vermeiden. So soll ein Rahmen entstehen, der auch künftig die Entwicklung und Ausübung attraktiver Natursport-Aktivitäten ermöglicht und dabei dem Umweltschutz dient.

Im Einzelnen ist geplant, einen Dialogprozess zwischen allen beteiligten Nutzergruppen zu initiieren. Dafür sollen digitale Kommunikationskanäle der Natursporttreibenden identifiziert und erprobt werden. Ansätze zur Vermeidung von Nutzerkonflikten sollen gemeinsam mit allen Akteuren entwickelt werden und zwar unter der Maßgabe, sowohl für die Belange des Umwelt- und Naturschutzes als auch für die Interessen anderer Nutzergruppen zu sensibilisieren.

Der Projektbeirat setzt sich zusammen aus 24 Vertretern von Verbänden und anderen Interessensgruppen. Neben den Akteuren verschiedener Natursportarten wie Wandern, Geocachen und Mountainbiken repräsentiert das Gremium Grundbesitzende, Parkverwaltungen, Naturschutz, Tourismus, Landwirtschaft sowie Jagd und Forst. Thematisiert wurden während der Sitzung in Kassel die bisherigen Möglichkeiten, mit Natursportreibenden in Kontakt zu treten. Mehr Aufschluss dazu soll eine geplante Befragung zum Kommunikationsverhalten von nicht organisierten Natursportlerinnen und Natursportlern bringen. Schließlich wurden die im Rahmen des Projektes geplanten Veranstaltungen vorbereitet.

Das DWV-Projekt „Natursport.Umwelt.Bewusst“ wird bis Juni 2019 gefördert durch das Umweltbundesamt mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Infos: Jan Fillisch, Tel. 0561 / 9 38 73 -18, E-Mail: j.fillisch@wanderverband.de

 

Branchenneuheit: Erstmalig einheitliche Kennzeichnung nachhaltiger Reiseangebote

Nach diesem Signet halten Expedienten künftig Ausschau, um nachhaltige Hotels anbieten zu können.

Nach diesem Signet halten Expedienten künftig Ausschau, um nachhaltige Hotels anbieten zu können.

Mit der Einführung einer einheitlichen Kennzeichnung für nachhaltige Reiseangebote im Beratungs- und Angebotsvergleichssystem ´Bistro Portal´ erreicht das Gemeinschaftsprojekt ´Green Travel Transformation´ einen wichtigen Meilenstein: Durch die neue Markierung werden für Reisebüros im deutschlandweit meistgenutzten System nachhaltig zertifizierte Hotelangebote zum ersten Mal großflächig sicht- und buchbar. In den kommenden Monaten testen die Futouris-Mitglieder und Projekt-Praxispartner Lufthansa City Center und DER Touristik die neue Kennzeichnung während einer Pilotphase in ihren Reisebüros. Zudem wird das Futouris-Mitglied Thomas Cook die einheitliche Kennzeichnung in seine Reisekataloge aufnehmen.

 

Die neue Kennzeichnung wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts ´Green Travel Transformation´ durch die Projektpartner Leuphana Universität Lüneburg, Futouris e.V., travel bridge, Planet4People und Fraunhofer Umsicht entwickelt. Studien wie die F.U.R. Reiseanalyse sowie eine repräsentative Bevölkerungsbefragung der Leuphana Universität hatten vorab gezeigt, dass bis zu 71,2% der deutschen Reisenden sehr an nachhaltigen Reiseangeboten interessiert sind, jedoch bislang nur 32,9% nachhaltige Aspekte bei der Buchung berücksichtigen, da häufig entsprechende Informationen nicht zur Verfügung standen. Mit der neuen einheitlichen Kennzeichnung soll sich das künftig grundlegend ändern.

 

„Für die Branche ist das eine absolute Neuheit“, freut sich Hasso von Düring, Vorstandsvorsitzender von Futouris e.V. und Geschäftsführer von Lufthansa City Center. „Denn nachhaltige Angebote waren bis dato in den im Reisebürovertrieb gängigen Informations- und Buchungssystemen nicht direkt zu erkennen. Im Zuge der ‚Green Travel Transformation‘ arbeiten wir mit dem gesamten Projektteam intensiv daran, dass künftig branchenweit nachhaltige Angebote verstärkt angeboten werden. Gemeinsam mit weiteren Praxispartnern, darunter der Deutsche Reiseverband DRV, Studiosus, Gebeco und Inatour, wollen wir neben Hotels auch weitere nachhaltige Produkte hervorheben und so kontinuierlich den Verkauf nachhaltiger Reisen steigern.“

 

Gezielte Kundenberatung durch neue Kennzeichnung

 

Lufthansa City Center und DER Touristik (DER Reisebüro, Derpart und die Mitgliedsbüros der DTPS) werden im ersten Pilottest die Kennzeichnung in ihren Reisebüros einsetzen und nachhaltige Hotelangebote sichtbar machen. Unterstützt werden sie dabei durch das Unternehmen travel bridge, das nachhaltige, von anerkannten Organisationen zertifizierte Hotels weltweit in einer Datenbank zusammenfasst und stetig aktualisiert. Diese können anschließend in Zusammenarbeit mit GIATA über automatisierte Schnittstellen in unterschiedlichste Systeme bei Reisevertrieb und –veranstalter eingespielt werden. Zuallererst werden diese nun im vielgenutzten ´Bistro Portal´ von Traveltainment sichtbar. Ausführliche Nachhaltigkeitsinformationen zu den zertifizierten Hotels können Reisebüromitarbeiter über das Portal www.greentravelindex.com erhalten. 

 

Durch die neue Kennzeichnung können Expedienten Hotels, die von anerkannten Organisationen in Bezug auf Nachhaltigkeit zertifiziert wurden, durch ein Signet und den Titel ‚ zertifiziert nachhaltig´ auf den ersten Blick erkennen. Dadurch können Reisebüros in Zukunft ganz gezielt auf das bestehende Kundeninteresse an nachhaltigen Reisen eingehen und entsprechende Hotels unter Nutzung der nachhaltigkeitsbezogenen Mehrwerte anbieten.

 

Einheitliche Kennzeichnung auch in Katalogen

 

Zusätzlich zu der elektronischen Kennzeichnung in Bistro wird Thomas Cook als erster Reiseveranstalter das Signet in die Ende Oktober erscheinenden Kataloge, gültig für Sommer 2018, aufnehmen. Damit kennzeichnet Thomas Cook alle Hotels, die über eine anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierung verfügen und über die Veranstaltermarken Neckermann Reisen, Thomas Cook Signature, Thomas Cook Signature Finest Selection und Öger Tours gebucht werden können.

 

„Uns ist es wichtig, die Kunden in den Katalogen gezielt über unser nachhaltiges Hotelangebot zu informieren. Mit der einheitlichen branchenübergreifenden Kennzeichnung in Reisebüro-Systemen und Katalogen erleichtern wir auch den Kunden die Suche nach nachhaltigen Angeboten“, sagt Stefanie Berk, Vorsitzende der Geschäftsführung Thomas Cook Central Europe & East.

 

Parallel zur Einführung der Kennzeichnung wird derzeit gemeinsam mit dem DRV ein umfassendes Schulungsprogramm zum Verkauf von nachhaltigen Reisen entwickelt. Mithilfe dieser Qualifizierung kann sich der stationäre Reisevertrieb als Kompetenzzentrum für nachhaltiges Reisen positionieren.

 

« Ältere Beiträge

© 2018 Auf dem Weg

Theme von Anders NorénHoch ↑