Auf dem Weg

Geschichte - Kultur - Spiritualität

Lahn-Camino von Bad Ems nach Niederlahnstein

 

Auch auf dieser Etappe sind wieder Markierungen verlorengegangen oder missverständlich angebracht.

Die Markierungen des Lahnhöhenweges führen Sie fälschlicherweise hoch zur Bergstation der ehemaligen Malbergbahn. Wenn Sie diesem Weg folgen, haben Sie von der Spitze des Malberturms eine wunderbare Aussicht auf Bad Ems West und die Westerwaldhöhen. Von dort können Sie dem breiten Wanderweg immer geradeaus folgen, gelangen dann zu der Straße nach Frücht. Diese überqueren Sie und folgen dem etwas nach links versetzten Wanderweg. Der bringt Sie zu einer Einmündung etwas oberhalb der vom Steinschen Gruft. Wenn Sie nach links der Straße folgen, sind Sie wieder auf dem Lahn-Camino.

Der eigentliche Lahn-Camino führt unterhalb der Malberg-Bergstation nicht nach links hoch, sondern bleibt geradeaus. Dieser Weg bringt Sie wieder von den Höhen herunter ins Industriegebiet von Bad Ems. An der Straße wenden Sie sich nach links und am Ende des Industriegebietes geht der Weg wieder nach links in den Wald hinein. Der weitere Weg führt über Nievern und Miellen nach Frücht, führt durch den Ort, hinauf zur vom Steinschen Gruft und dann nach rechts wieder die Straße hinunter.

Am Ortsende ist eine Jakobsmuschelmarkierung falsch herum angebracht. Das Schloss zeigt nach rechts – Sie müssen aber in den Wirtschaftsweg links (Häuser links, Gebüsch rechts). Sie gelangen dann auf einem schönen Waldweg bis nach Friedrichsegen.

Wenn Sie von der Burg Lahneck hinunter nach Oberlahnstein kommen, haben Sie zwei Möglichkeiten. In Oberlahnstein selbst ist die Hospitalkapelle, der Treffpunkt der Jakobspilger. Von dort ist es nicht weit zum Oberlahnsteiner Bahnhof.

Sie können sich aber auch nach rechts wenden und gelangen zur Lahnbrücke. Dort überqueren Sie die Straße, gehen hinunter zur Lahn und gelangen dann zur Johanneskirche und der Stele mit der Jakobsmuschel. Von dort ist es nur noch etwas mehr als 1 Kilometer zum Niederlahnsteiner Bahnhof mit einer direkten Verbindung zurück nach Bad Ems.

Lahn-Camino von Obernhof nach Bad Ems

Großes Ostalgie-Treffen „Trabi, Lada, Simson & Co.“ am 12. Juni 2016 im Auto & Technik MUSEUM SINSHEIM

Ostalgie-Treffen am 12. Juni in Sinsheim

Ostalgie-Treffen am 12. Juni in Sinsheim

Am Sonntag, 12. Juni 2016 findet unter dem Motto „Trabi, Lada, Simson & Co.“ auf dem Freigelände des Auto & Technik Museum Sinsheim ein Treffen für Ostfahrzeuge statt. Eingeladen sind alle Automobile, Lastkraftwagen und Zweiräder, die vor 1990 in den ehemaligen Ostblock-Staaten gebaut wurden.
Ursprünglich war das Ostalgie-Treffen als einmalige Veranstaltung im Rahmen einer Simson Sonderausstellung vorgesehen, welche 2015 im Auto & Technik MUSEUM SINSHEIM zu sehen war. Bei der Erstauflage des Treffens kamen über 300 Fahrzeuge nach Sinsheim, darunter auch seltene Automobile wie der Sportwagen Melkus RS 1000 GTR oder Kuriositäten wie eine „Harley-Davidson Schwalbe“. Der enorme Zuspruch bei Teilnehmern und Zuschauern hat das Museum veranlasst, das Ostalgie-Treffen zukünftig jedes Jahr im Juni auszurichten. Dass der osteuropäische Fahrzeugbau mehr zu bieten hat, als eben nur Trabi und Lada, wird also auch in Zukunft in Sinsheim erlebbar sein.
Das Treffen in Sinsheim gilt als eines der größten Fahrzeugtreffen für Ostfahrzeuge in Süddeutschland und erfreut sich auch über Teilnehmer aus dem Ausland, insbesondere aus Osteuropa. Das zweite „Ostalgie-Treffen“ findet am Sonntag, 12. Juni 2016 von 9.00 bis 18.00 Uhr auf dem Freigelände des Auto & Technik MUSEUM SINSHEIM statt. Der Eintritt auf das Freigelände ist für Besucher frei, eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Mehr Informationen und die Teilnahmebedingen sind auf der Website www.technik-museum.de/ostalgie zu finden.

Wanderreisen: Wo? Wie? Was muss ins Gepäck? Ziele, Reisearten, Anforderungen und Ausstattung für den „bewegten“ Urlaub

Wanderurlaub boomt. Die Lust auf Revivals – von der Mode bis zur Küche – bringt auch Jüngere auf Wanderkurs. Wichtig für den „bewegten“ Urlaub: Wo sind die schönsten Routen? Wie soll die Tour ablaufen? Und was muss ins Gepäck?

Wohin zum Wandern?
„Wandern geht überall. Von Island bis zu den Azoren, von Norwegen bis Sizilien oder weltweit. Wichtig sind abwechslungsreiche Routen und gute Wege mit wenig Asphalt und viel Natur rechts und links“, unterstreicht Daniel Kraus, geschäftsführender Gesellschafter von Wikinger Reisen. Der Marktführer für Wanderurlaub hat über 45 Jahre Wanderkompetenz und bietet allein in Europa rund 600 verschiedene Programme an. Hohes Aktivpotenzial haben u. a. Balearen, Kanaren, Österreich und Italien – etwa Veneto, Trentino, Sizilien oder Ligurische Küste. Ein Dauerbrenner ist Deutschland: von Usedom bis zur Müritz, vom Spreewald bis zu Harz oder Allgäu. Trendy sind Wanderfernreisen: z. B. Jordanien, Costa Rica, Brasilien, Namibia oder Südafrika „zu Fuß“.

Wie soll der Urlaub ablaufen – locker, moderat oder sportlich?
Wie anspruchsvoll der Trip sein soll, hängt von Lust und Kondition ab. Das Wikinger-Stiefelsystem kategorisiert von 1 bis 4: Der 1-Stiefel-Bereich hat Gehzeiten von drei bis vier Stunden und 100 bis 200 Höhenmeter. 3-4-Stiefel symbolisieren Laufzeiten von sieben bis acht Stunden und mehr als 1.000 Meter Höhendifferenz, z. B. am Himalaya oder Kilimandscharo, dem türkischen Ararat oder in Peru. Die meisten Wanderurlauber wollen etwas dazwischen: Am beliebtesten sind 1-2- und 2-Stiefel-Touren“, weiß Kraus.

… und welche Reisearten gibt es?
Mit durchdachten Reisearten reagiert der Veranstalter auf unterschiedliche Bedürfnisse. Gefragt ist ein Mix: Wanderstudienreisen mit dem Label „Natur & Kultur“ kombinieren leichte Wanderungen und Besichtigungen. Auch die Linien „aktiv & entspannt“ mit individuellem Freiraum oder „natürlich gesund“ setzen auf Vielfalt. Außerdem sind Themenwanderreisen angesagt: Wandern plus Gärten in Großbritannien, plus Kunst in Oberbayern, plus Küche in der Toskana, plus Fotografie auf Mallorca.

Geführt oder individuell wandern?
Geführt mit Reiseleiter oder individuell – das ist ein weiteres Kriterium. Viele schätzen das gemeinsame Wandererlebnis, andere möchten im eigenen Tempo die Natur erobern. Wikinger Reisen bietet bewusst beides an.

Was muss ins Gepäck?
„Das A und O sind gute Wanderschuhe“, unterstreicht Wanderreiseleiter Frank Mittelbach, der seit über 20 Jahren mit Wikinger-Gruppen auf Mallorca unterwegs ist. „Passend, eingelaufen und nicht zu alt – nach etwa sechs Jahren können sich Sohlen ablösen. Auch ein leicht zu tragender Tagesrucksack ist wichtig. Und schnell trocknende Kleidung weiß jeder zu schätzen, der mit Jeans mal so richtig nass geworden ist …“ Die Kosten für eine gute Wanderausstattung sind – verglichen mit anderen Sportarten – überschaubar. Grenzenlos ist nur die Auswahl der Ziele …

Weilburg und Fulda verbindet der Barock und König Konrad I. – Ein Ausflug nach Fulda, wo Konrad bestattet wurde

Fulda April 2016-129(KS, im Mai 2016) Das war schon eine der mächtigsten Familien im deutschen Reich, die Konradiner. Ursprünglich aus Trier stammend, weiteten sie ihren Machtbereich im 9. und 10. Jahrhundert immer weiter aus. Sie stifteten Kirchen und Klöster, bauten Burgen und Residenzen. Auch die Martinskirche, die längst untergegangene Keimzelle des mittelalterlichen Weilburg, wurde von den Konradinern gestiftet und diente als Grabeskirche für Konrad den Älteren. Sein Sohn, Konrad der Jüngere, starb als König Konrad I. in Weilburg, schickte die Krone mit der Königswürde an seinen Widersacher Heinrich von Sachsen und wurde in Fulda, in der damaligen Ratgar-Basilika, beigesetzt.

Die größte Stadt Osthessens

Und so steht Fulda im Mittelpunkt unserer Kurzreise in die Geschichte. Dabei ist es so gar nicht das frühmittelalterliche Fulda, das uns bei einem Besuch der lebendigen und größten Stadt Osthessens ins Auge fällt. Es ist vielmehr die barocke Bischofskathedrale Sankt Salvator, einst erbaut als Dom des Fürstabtes und Stiftskirche. Auch ist es das Stadtschloss aus der Renaissance, im Barockstil umgebaut. Die Adelspalais, die Orangerie und viele weitere historische Gebäude bilden das Barockviertel. Liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser, versteckte Plätze, blühende Gärten und Parks, alte Handwerksbetriebe, malerische Innenhöfe, spannende Museen, gemütliche Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein.

An der Stelle des heutigen Doms stand einstmals die größte Basilika nördlich der Alpen. Es war die Klosterkirche der von Bonifatius gegründeten Benediktiner-Abtei. Der „Apostel der Deutschen“ wurde in Friesland ermordet und auf seinen Wunsch hin in Fulda bestattet. So entwickelte sich Fulda zu einem der wichtigsten Wallfahrtsorte im Reich. Die Ratgar-Basilika, benannt nach ihrem Erbauer Abt Ratgar, wurde 1704 abgerissen und über dem Bonifatius-Grab der heutige barocke Dom errichtet. Neben vielen Grabmälern, Tafeln und Inschriften wird auch an den ersten deutschen König, Konrad I., erinnert.

Gartenkultur in Fulda

Fulda April 2016-132Während Graf Johann Ernst zu Nassau-Weilburg seine Residenzstadt Weilburg umgestalten und den prachtvollen barocken Schlossgarten anlegen ließ, veranlasste auch Fürstabt Adalbert von Schleifras in Fulda neben dem Dom weitere barocke Bauten. Auch er baute seine Residenz im barocken Stil des Absolutismus um. Ein Stadtrundgang lässt die Großartigkeit der Barockstadt Fulda erleben.

Und wenn Sie so gar nicht an Architektur interessiert sind, dann fragen Sie in der Touristeninformation doch einmal nach dem Gartenkulturpfad. Wie Perlen an einer Schnur sind die Gärten und Parks Fuldas aneinandergereiht. Mit dabei sind nicht nur die städtischen Grünanlagen – schauen Sie doch auch einmal nach den privaten Gärten oder den Gärten der Kindertagesstätten. Dort zum Beispiel gestalten die Kinder ihren Garten selbst.

Von Juni bis August wird übrigens in Fulda das Musical „Der Medicus“ aufgeführt. Das dramatische musikalische Schauspiel bringt den Weltbestseller von Noah Gordon erstmals auf eine Bühne. Das Schlosstheater in Fulda bietet dafür die ideale Kulisse.

24 Stunden in … Fulda

Fulda April 2016-1069:30 Uhr: Mitten in der Fuldaer Altstadt, zwischen Bahnhof und Dom am Buttermarkt gelegen, findet sich das Bistro .heimat. Spezialität: Toller Kaffee aus einer Fuldaer Rösterei und Stullen. Belegt sind die frischen Brote ganz nach Wahl – wir haben die „Stulle der Woche“ ausprobiert, ließen uns überraschen und waren begeistert. Alle Produkte stammen aus der Region.

10:30 Uhr: Schlossführung – Der Absolutismus bestimmte die Größe und Funktion der historischen Räume der ehemaligen Fürstabt-Residenz. Der große Festsaal und die fürstliche Wohnung aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts werden ebenso präsentiert wie Räume aus dem Klassizismus des 19. Jahrhunderts. Weltweit berühmt ist die ausgestellte Sammlung von Fuldaer und Thüringer Porzellan.

11:30 Uhr: Stadtrundgang – Hexenturm, Stadtmauer, Zunftkirchen, alte Marktplätze und Straßennamen. Tauchen Sie ein in die mittelalterliche Geschichte Fuldas.

13:00 Uhr: Rast an der Wiesenmühle, vom Benediktinerkloster erbaut und 1332 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Nicht einmal 5 Minuten vom Dom entfernt. Das Mühlrad ist das größte noch in Betrieb befindliche Mühlrad Europas. Und die Gastronomie kann sich blicken lassen – entweder im Brauhaus und Biergarten zur Selbstbedienung oder im urigen Restaurant.

14:00 Uhr: Der Hohe Dom zu Fulda. Tauchen Sie zunächst ein in die kleine, manchmal kaum beachtete Michaelskirche und dann direkt daneben in den prächtigen Dom Sankt Salvator. Verharren Sie am Bonifatiusgrab und erleben Sie den Fuldaer Domschatz.

16:00 Uhr: Kaffee und Kuchen im Dom-Café Wess, 100 Jahre Backtradition, gleich neben dem Dom. Tipp: Verschieben Sie die Abnehm-Diät auf morgen und probieren Sie die Domherren-Torte.

17:00 Uhr: Einchecken im Hotel – Fulda bietet viele Übernachtungsmöglichkeiten für jeden Geldbeutel. Die Touristeninformation hält ein Übernachtungsverzeichnis für Sie parat.

19:30 Uhr: Tagesausklang – Zum Beispiel mit „Der Medicus“ im Stadtschloss, oder in einem der zahlreichen Fuldaer Restaurant.

10:00 Uhr: Vonderau-Museum, in der Fußgängerzone gelegen, ist das größte Museum zwischen Kassel und Frankfurt. Themenbereiche: Kulturgeschichte Fuldas von der Steinzeit bis zur Gegenwart, Gemälde und Skulpturen von Künstlern aus der Region und erdgeschichtliche Entstehung der Landschaft Osthessens.

 

Informationen

Fulda April 2016-100Warum nicht einmal mit dem Zug nach Fulda fahren? Ab Weilburg fährt die HLB stündlich direkt in die Barockstadt. Zweieinhalb Stunden braucht die Bahn. Das normale RMV-Ticket kostet 15,25 Euro (einfache Fahrt) – Sparangebote machen die Städtereise günstiger. www.rmv.de

Touristen-Information, Bonifatiusplatz 1, 36037 Fulda, Telefon 0661-102-1814, www.tourismus-fulda.de

Schlossführungen täglich außer Montag 10:30 Uhr und 14:00 Uhr, 5 Euro

Stadtrundgang täglich 11:30 Uhr und 15:00 Uhr, 5 Euro, Kombiticket 9 Euro (mit Schlossführung)

.heimat, Buttermarkt 2-6, 36037 Fulda, Telefon 0661-95273597, www.heimat-fulda.de

Brauhaus Wiesenmühle, Wiesenmühlenstr. 13, 36037 Fulda, Telefon 0661-928680, www.wiesenmuehle.de

Café Wess am Dom, Kanalstraße 2a, 36037 Fulda, Telefon 06619025713, www.cafe-wess.de

Romantik-Hotel-Restaurant „Goldener Karpfen“, Simpliziusbrunnen 1-5, 36037 Fulda, Telefon 06618680-0, www.hotel-goldener-karpfen.de – Weilburger Arrangement: Übernachtung im Komfortzimmer inkl. reichhaltigem Verwöhn-Frühstücksbuffet, ein Glas Sekt zur Begrüßung, regionales Menü mit korrespondierenden Getränken (Wein und Wasser), ein AHA – Kräuterlikör als „Betthupferl“ und Eintritt im Vonderau Museum – pro Person im Doppelzimmer 140 Euro

344.000 Oldtimer auf deutschen Straßen unterwegs – Die Auswertung der KBA-Zahlen liegt vor – Nur noch 13.436 Trabis auf deutschen Straßen

Der Trabent 601 Universal - ehmals ein schier unerfüllbarer Traum

Der Trabent 601 Universal – ehmals ein schier unerfüllbarer Traum

Die deutschen Hersteller führen die Oldtimerstatistik an. Von den rund 344.000 Oldtimer auf den Straßen sind 65 % oder 222.325 Fahrzeuge von Herstellern in Deutschland.

Der Bestand historischer Fahrzeuge in Deutschland ist im vergangenen Jahr erneut gewachsen. Zum 1. Januar 2016 waren 343.958 Pkw mit H-Kennzeichen gemeldet, das sind 10,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Gesamtzahl aller historischen Kraftfahrzeuge mit H-Kennzeichen – dazu zählen neben Pkw auch Nutzfahrzeuge, Zugmaschinen und Motorräder – liegt bei rund 388.000. VDA-Präsident Matthias Wissmann sagte: „Das H-Kennzeichen ist das Erkennungsmerkmal eines echten Oldtimers. Es hat seit seiner Einführung viel dazu beigetragen, dass sich immer mehr Menschen um den Erhalt historischer Fahrzeuge bemühen. Der VDA setzt sich dafür ein, dass Oldtimer mit H-Kennzeichen weiterhin als technisches Kulturgut geschützt werden, damit sie auch künftig ohne Probleme auf unseren Straßen unterwegs sein können.“

Die Rangliste der Oldtimer führt weiterhin der VW-Käfer an: 32.750 Fahrzeuge mit H-Kennzeichen bedeuten ein Plus von knapp 7 Prozent. Der Mercedes-Benz Typ W 123 steht wieder klar auf Platz 2 mit 17.534 Fahrzeugen. Auch der Mercedes-Benz SL R107 hält seine Position und ist mit 11.325 Fahrzeugen der dritthäufigste Oldtimer in Deutschland. Den stärksten Zuwachs verzeichnete der Volkswagen Golf: plus 35 Prozent auf 4.519 Exemplare. Neben dem Golf wird auch ein anderes frühes Volumenmodell immer beliebter, nämlich der Opel Kadett, von dem 4.280 Fahrzeuge mit H-Kennzeichen unterwegs sind. Etliche Fans hat eine ostdeutsche Pkw-Legende: 2015 gab es 2.032 Trabants mit H-Kennzeichen. Der Trabant steht allerdings erst auf Platz 21. „Die Volumenmodelle der 70er und 80er Jahre bekommen zunehmend Kultstatus und werden immer mehr auch als echte Oldtimer betrachtet. Ihre meist jüngeren Besitzer, die die Fahrzeuge hegen und pflegen, bewahren damit ein wichtiges Stück neuerer automobiler Alltagsgeschichte“, sagte Wissmann.

Oldtimer nach Herstellerländern, Grafik: VDA

Oldtimer nach Herstellerländern, Grafik: VDA

Allerdings können nicht alle Fahrzeuge, die heute älter als 30 Jahre sind, auch tatsächlich als Oldtimer betrachtet werden. So haben derzeit zum Beispiel nur knapp 28 Prozent der angemeldeten Golfmodelle, die über 30 Jahre alt sind, ein H-Kennzeichen. Beim Kadett sind es nur gut 36 Prozent, beim VW Bus rund 54 Prozent. Dass Fahrzeuge trotz ihres Alters von über 30 Jahren kein H-Kennzeichen tragen, kann mehrere Gründe haben. So verzichten viele Oldtimerbesitzer aus steuerlichen Gründen auf dieses besondere Kennzeichen. Bei dem Einheitssteuersatz von 191 Euro für Oldtimer mit H-Kennzeichen sind Fahrzeuge mit einem Hubraum unter 800 Kubikzentimeter steuerlich günstiger, wenn man die normale Zulassungsart wählt. So sind nur 13,1 Prozent aller 13.436 über 30-jährigen Trabis mit dem H-Kennzeichen als Oldtimer geadelt.

Darüber hinaus sieht der Gesetzgeber die Vergabe des H-Kennzeichens nur für Fahrzeuge vor, die technisch einwandfrei sind und sich im Originalzustand befinden. Viele alte Fahrzeuge, die im Alltagsbetrieb eingesetzt werden, erfüllen diese Kriterien jedoch nicht. Die echten Oldtimerliebhaber nutzen ihre automobilen Schätze deshalb meist ausschließlich in der Freizeit und außerhalb der Hauptverkehrszeiten.

SONSBEEK ’16: transACTION: Internationale Ausstellung im Arnheimer Stadtzentrum

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Sonsbeek- art in progress_Louie Cordero

Sonsbeek- art in progress_Louie Cordero

ie elfte Ausgabe der internationalen Ausstellung zeitgenössischer Kunst SONSBEEK ’16 findet vom 4. Juni bis 18. September 2016 im Park, im Museum sowie an verschiedenen Orten der niederländischen Stadt Arnheim statt. Das Kuratorenkollektiv ruangrupa (Jakarta, Indonesien), das sich der Kunst und gesellschaftlichen Themen aus einem räumlichen und persönlichen Blickwinkel annähert, stellt SONSBEEK ’16 zusammen. Die ausgewählten Künstler zeichnen sich durch Arbeitsweisen aus, bei denen der Austausch zwischen Künstlern, Stadt, Bewohnern und Publikum im Mittelpunkt steht.

 

Stadt

Im Arnheimer Stadtzentrum wurden einige prominente Orte ausgewählt – für Wandmalereien, Kunstinstallationen und Aktionen von Michael Blum (Montreal, Kanada),Sebastian Diaz Morales (Amsterdam, Niederlande), Iswanto Hartono (Jakarta, Indonesien), Kuratorisk Aktion (Kopenhagen, Dänemark), Fintan Magee (Sydney, Australien), Naamloozz (Arnheim, Niederlande), Nnamari (Arnheim, Niederlande), Mark Salvatus (Manila, Philippinen & Osaka, Japan), Sivanski  (Arnheim, Niederlande) und Marishka Soekarna (Jakarta, Indonesien).

 

Die Zusammenarbeit mit örtlichen Kulturpartnern ist ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Arbeitsweise von ruangrupa. In diesem Jahr kommt es zu folgenden Kooperationen: Focus Film Theater mit Arkipel Film Festival (Jakarta, Indonesien),Code Rood mit Tranzit (Prag, Tschechien), Generale Oost mit Contact Gonzo/Arnhemse Meisjes (Osaka, Japan & Arnheim, Niederlande) und Motel Spatie mit Crater Invertido (Mexiko-Stad, Mexiko). Mixrice (Seoul, Süd-Korea) und Cut and Rescue (Jakarta, Indonesien) wurden zu einmonatigen Arbeits- und Forschungsaufenthalten nach Arnheim eingeladen und präsentieren ihre Resultate in Form von Kunstaktionen. Die Kunstakademie ArtEZ und das Museum Arnheim sind „Leading Partner“.

 

Park

 

Seit Mai werden im Park Sonsbeek farbenfrohe Installationen aufgebaut. Für die Dauer der Ausstellung bieten sie zugleich Aufenthaltsorte und Treffpunkte, die jedermann offenstehen und als Plattform für das Programm dienen. Die Künstler der neuen und eigens für diesen Ort geschaffenen Kunstwerke sind: Alphons ter Avest (Arnheim, Niederlande), Richard Bell (Brisbane, Australien), Maze de Boer (Amsterdam, Niederlande), Rosella Biscotti (Molfetta, Italien), Kevin van Braak (Arnheim, Niederlande), Cinema Caravan (Kanagawa, Japan), Louis Cardero (Manila, Philippinen), Jeroen Glissenaar (Arnheim, Niederlande), Shilpa Gupta (Mumbai, Indien), Jatiwangi Art Factory (Jatisura, Indonesien), Folkert de Jong (Amsterdam, Niederlande), KUNSTrePUBLIK (Berlin, Deutschland), Eko Prawoto (Yogjakarta, Indonesien), Slavs & Tartars (Berlin, Deutschland), Jan Rothuizen (Amsterdam, Niederlande) und Rob Voerman (Arnheim, Niederlande)

              

Museum

Das Museum Arnheim ist mit der Ausstellung transHISTORY Teil von SONSBEEK ’16. Ruangrupa interessiert sich für die Perspektive des Individuums, für persönliche Geschichten und alternative Sichtweisen der Geschichte der Kolonialisierung. Die Werke im Museum zeigen: Geschichte ist nicht statisch, sondern Teil des alltäglichen Lebens und des aktuellen Weltgeschehens – und als solche ständig in Bewegung. Eva Kotatkova (Prag, Tschechien) und Agung Kurniawan (Jakarta, Indonesien) schaffen für transHISTORY neue Arbeiten. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung Werke von Tiffany Chung (Ho Chi Minh Stadt, Vietnam), Zbiniew Libera (Warschau, Polen), Charles Lim (Singapur), Tabeya Lipi (Dhaka, Bangladesch), Otobong Nkanga (Kano, Nigeria), Jean Gabriel Periot (Les Lilas, Frankreich), Marco Paulo Rolla (São Paulo, Brasilien) sowie Roy Villevoye & Jan Dietvorst (Maastricht und Bergen op Zoom, Niederlande). Juul Sadée (Maastricht, Niederlande) schafft Arbeiten, die im Museum Bronbeek gezeigt werden.

 

ruru huis

Bereits im Juli 2015 quartierte sich ruangrupa im ruru huis im Arnheimer Stadtzentrum ein. Das ruru huis ist ein Arbeitsplatz und Treffpunkt unter Leitung von Sanne Oorthuizen (Amsterdam, Niederlande) und Reinaart Vanhoe (Rotterdam, Niederlande & Jakarta, Indonesien).

 

Über ruangrupa

Ruangrupa wurde 2000 von einer Gruppe Künstlern in Jakarta gegründet. Das Kollektiv lässt sich von der Frage nach dem gemeinschaftlichen Recht auf die Stadt immer wieder neu faszinieren. Ruangrupa ist bekannt für seine umfangreichen Research-Projekte zum Thema (Groß-)Stadtentwicklung, bei denen öffentlicher Raum, Publikum und zeitgenössische Kunst miteinander in Verbindung gebracht werden. Die darin entwickelten spezifischen Beobachtungs- und Annäherungsmethoden hat das Kollektiv mithilfe künstlerischer Events bereits unter anderem in Jakarta (Indonesien), Istanbul (Türkei), Sydney (Australien) und São Paulo (Brasilien) angewandt. SONSBEEK ’16: transACTION wird von den sieben Kernmitgliedern der Gruppe ruangrupa zusammengestellt: Ade Darmawan, Ajeng Nurul Aini, Farid Rakun, Hafiz, Indra Ameng, Mirwan Andan und Reza Afisina.

 

             

Über SONSBEEK

Bereits mit der ersten Ausgabe im Jahre 1949 gelang es SONSBEEK, die Grenzen der internationalen zeitgenössischen Kunst zu erweitern. Mit zehn wegweisenden Ausstellungen zwischen 1949 und 2008 wurde seither die Kunst wie der öffentliche Raum immer wieder in ein neues Licht gerückt und so Pionierarbeit geleistet. Mit dem Kollektiv ruangrupa als Kurator bringt SONSBEEK auch in diesem Jahr die Kunst zu den Menschen. Mit SONSBEEK’16: transACTION startet zugleich eine Quadriennale: Die zwölfte Ausgabe von SONSBEEK findet 2020 statt.

Neu: Broschüre zum Wandern im Alter – „Wandern – Bewegung, die gut tut“

Neue Broschüre der BZGA und dem Deutschen Wanderverband

Neue Broschüre der BZGA und dem Deutschen Wanderverband

Eine neue Broschüre zum Wandern haben die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Deutsche Wanderverband (DWV) herausgegeben. Die Broschüre ist Teil des BZgA-Programms „Älter werden in Balance“ und gibt viele allgemeine Informationen und praktische Tipps, um gerade ältere Menschen dazu zu motivieren, sich regelmäßig draußen zu bewegen.

 

„Aktivität und Bewegung sind entscheidende Faktoren für die Aufrechterhaltung und Stärkung von körperlicher und psychischer Gesundheit, Wohlbefinden und sozialer Teilhabe gerade älterer Menschen“, erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. Wandern ist die mit Abstand beliebteste Freizeitaktivität der Deutschen. „Gerade das Wandern hat viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen, wie mehrere Studien nachgewiesen haben. Dazu kommt, dass Wandern ohne aufwändige Ausrüstung für jeden fast überall möglich ist“, sagt DWV-Geschäftsführerin Ute Dicks.

 

Die reich bebilderte, 24-seitige Broschüre behandelt im ersten Teil die Effekte des Wanderns für Körper, Geist und Seele. Hier wird zum Beispiel deutlich, dass Wandern das Risiko von Arteriosklerose und damit für Herzinfarkt und Schlaganfall senkt. Außerdem eignet sich kaum etwas so gut zum Auftanken und Abschalten wie das Wandern. Es hilft gegen Stress, indem es das Stresshormon Kortisol vermindert. Selbst bei leichten Depressionen kann die Bewegung an der frischen Luft Linderung verschaffen. Zudem trainiert es zahlreiche Muskelpartien, steigert die Durchblutung und erhöht die Sauerstoffaufnahme der Lungen. Kurzum: Wandern ist ein ideales ganzheitliches Fitnessprogramm.

 

Im zweiten Teil der Broschüre werden spezielle Angebote des Deutschen Wanderverbandes vorgestellt. Hier gibt es Informationen zum vom DWV gemeinsam mit der Fachhochschule Osnabrück entwickelten „Gesundheitswandern“ ebenso wie zum Deutschen Wanderabzeichen und den Qualitätsinitiativen unter dem Namen „Wanderbares Deutschland“.

 

Tipps für Wander-Einsteiger runden die Broschüre ab. Leserinnen und Leser erfahren unter anderem, wie ein Rucksack zweckmäßig gepackt wird und was dort hinein gehört. Ebenso erklärt der kleine Ratgeber Wissenswertes zum Zeckenschutz und wie sich Blasen vermeiden lassen.

 

Das BZgA-Programm „Älter werden in Balance“ richtet sich an Menschen ab 65 Jahren mit dem Ziel, Krankheiten und Einschränkungen vorzubeugen und Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern. „Älter werden in Balance“ wird gefördert durch den Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV).

 

Weitere Informationen zum Programm „Älter werden in Balance“, vielfältige Bewegungsangebote, Tipps und Anleitungen zur Bewegungssteigerung im Alltag sowie allgemeine Informationen zur Gesundheitsförderung älterer Menschen finden Sie unter www.aelter-werden-in-balance.de.

 

Kostenlose Bestellung der Broschüre „Wandern – Bewegung, die gut tut“ über:

 

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln

Online-Bestellsystem: www.bzga.de/infomaterialien

Fax: 0221/8992257

E-Mail: order@bzga.de

Bestellnummer 60582323

Die Broschüre steht außerdem zum Download bereit unter:

http://www.bzga.de/infomaterialien/gesundheit-aelterer-menschen/

 

und

 

http://www.wanderbares-deutschland.de/magazin.html?id=51&seite=1&pp=25

Längst überfällig – Tag des Wanderns am 14. Mai – erstmals 2016 ausgerufen

Thueringen, Keltenerlebnisweg,  Foto: A. Hub / Deutscher Wanderverband

Thueringen, Keltenerlebnisweg, Foto: A. Hub / Deutscher Wanderverband

Soviel Einigkeit war selten. Während der Auftaktveranstaltung zur Premiere des „Tages des Wanderns“ in Berlin lobten die tourismuspolitischen Sprecher aller im Bundestag vertretenen Fraktionen die Einführung eines solchen Tages. Das Thema Wandern, so die einhellige Bewertung, biete so viele positive Aspekte, dass ein „Tag des Wanderns“ längst überfällig gewesen sei.

Die Auftaktveranstaltung zur Premiere des „Tages des Wanderns“ am 14. Mai ist heute mit einer geführten Wanderung für etwa 100 Gäste vom Deutschen Bundestag in den Tiergarten zu Ende gegangen. Zu der Veranstaltung eingeladen hatten der Ausschuss für Tourismus des Deutschen Bundestages und der Deutsche Wanderverband (DWV).

Der „Tag des Wanderns“ feiert in diesem Jahr bundesweit am 14. Mai Premiere. Ziel des Tages ist es, dem Wandern und dem dafür notwendigen ehrenamtlichen Engagement in seiner Vielfalt eine Stimme zu geben. Dabei soll der Tag zum einen Lust auf`s Wandern machen. Denn Wandern ist gesund. Nachgewiesen ist etwa, dass die regelmäßige Bewegung in der Natur das Herz-Kreislaufsystem des Menschen stärkt. Auch die psychologischen Effekte sind beachtlich – sogar leichte Formen einer Depression lassen sich mit Wanderungen nachweislich behandeln. Heike Brehmer, MdB (CDU/CSU), Vorsitzenden des Ausschusses für Tourismus: „Das Wandern bildet ein wichtiges Fundament für unseren Tourismus in Deutschland. Der Tag des Wanderns gibt den Wandervereinen und den vielen ehrenamtlich Tätigen eine Stimme und zeigt eindrucksvoll die Vielfalt der beliebtesten Outdoor-Aktivität der Deutschen. Im Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages unterstützen wir den Aktionstag tatkräftig.“

Neben diesen Aspekten soll der „Tag des Wanderns“ der Öffentlichkeit bewusst machen, wie viele Themen die im Deutschen Wanderverband organisierten Vereine und Verbände mit rund 600.000 Mitgliedern ehrenamtlich bearbeiten und damit eine wichtige gesellschaftliche Funktion ausüben. DWV-Präsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß: „Wer weiß schon, dass die rund 300.000 Kilometer Wanderwege meist von unseren Ehrenamtlichen oder denen befreundeter Organisationen betreut werden – von der Planung bis zur Markierung. Und wer weiß, wie sehr sich die Wandervereine im Naturschutz sowie in der Kultur- und Heimatpflege engagieren. Dazu kommen die Unterhaltung von Wanderhütten, die Förderung von Familie und Jugend sowie das Engagement für das wichtige Thema Gesundheit.“

Zusammengenommen seien dies mehr als genug Gründe dafür, einen bundesweiten „Tag des Wanderns“ zu initiieren, so die Sprecher der im Ausschuss für Tourismus vertretenen Fraktionen Daniela Ludwig, MdB (CDU/CSU), Gabriele Hiller-Ohm, MdB (SPD) sowie Thomas Lutze, MdB (Die Linke) und Markus Tressel, MdB (Bündnis 90/Die Grünen). Gerne habe der Ausschuss deswegen die Botschafterrolle für den Tag übernommen.

Zum „Tag des Wanderns“ am 14. Mai haben die unter dem Dach des DWV organisierten Vereine und deren Partnerorganisationen über 220  Veranstaltungen in allen 16 Bundesländern auf die Beine gestellt. Dass sie damit auf großes Interesse stoßen zeigt, dass die interaktive Karte auf www.tag-des-wanderns.de, die über die Angebote informiert, schon jetzt über 10.000  Mal aufgerufen wurde. Ob eine abenteuerliche Familienwanderung in der Eifel, ein Wegemarkierungskurs im Schwarzwald oder eine Wanderung für Blinde in Kassel: Die Angebote zum „Tag des Wanderns“ sind so vielseitig wie das Wandern und das dazugehörige Engagement selbst.

Über einige Themen informierten sich die Besucher der Auftaktveranstaltung in Berlin während einer Wanderung vom Jakob-Kaiser-Haus in den Tiergarten. So berichteten Schüler und Lehrer der „Draußenschule“ Lichterfelde über ihre Erfahrungen damit, an einem Tag in der Woche in der Natur unterrichtet zu werden beziehungsweise zu unterrichten. Schulleiter Hans-Dieter Weiß: „Draußen in der Natur sind die Schülerinnen und Schüler am besten zum Beispiel für das wichtige Thema biologische Vielfalt zu gewinnen. Eine Stunde draußen bringt bei vielen Themen mehr als ein ganzer Tag im Klassenraum. Das gilt selbst für die Mathematik.“

Ebenfalls während der Abschlusswanderung gab es für die Gäste der Auftaktveranstaltung eine kleine DWV-Gesundheitswanderung zu probieren. Während dieser Wanderungen gibt es an besonders schönen Plätzen in der Natur gemeinsame Übungen, die Koordination, Kraft, Ausdauer und Entspannung verbessern.

Für den ersten „Tag des Wanderns“ am 14. Mai rechnet der Deutsche Wanderverband mit bundesweit über 3.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Der „Tag des Wanderns“ wird nach 2016 jährlich stattfinden. Viele weitere Informationen unter: www.tag-des-wanderns.de

Weiltalweg von A – Z – Mit 49 on Top auf zum Wandermarathon über 47,5 km

Noch ein paar Informationen aus dem Starterpaket zum Wandermarathon auf dem Weiltagweg am 7. Mai 2016:

Start: Schmitten-Niederreifenberg, Rotes Kreuz

Ziel: Erbstollen 2, Weilburg

Logo des Weiltalweges

Logo des Weiltalweges

Markierung: Durchgehend mit dem Logo des Weiltalweges

Streckenverlauf und Höhendiagramm: siehe Anlage

Beschreibung: Das Weiltal ist wunderschön. Vielleicht habt Ihr das auch schon bemerkt, während Ihr mit dem Auto die kurvenreiche Strecke an der Weil entlang gefahren seid. Ihr könnt das Weiltal aber noch intensiver erleben, indem Ihr das Auto zu Hause lasst und Euch zu Fuß auf die Reise macht. Beginnen wir unsere Tour am „Roten Kreuz“ und wandern am Feldberggipfel entlang nach Oberreifenberg, immer der Ausschilderung folgend, vorbei an der Sängelberg-Loipe in das Weiltal und auf einem gut ausgebauten Weg von Schmitten über Dorfweil bis nach Hunoldstal. Ab hier ist eine kurze starke Steigung zu überwinden. Nächster Ort ist Weilrod. Dann kommt der nächste Ort Emmershausen mit einer längeren Rast. Nach Emmershausen ist man fast schon in Weilmünster. Auf der alten Bahntrasse entlang lässt es sich wunderbar bis zur Guntersau kurz vor Weilburg wandern. Von dort sind es nur noch wenige Schritte bis zum Erbstollen.

Teilnehmer:

Ka-Jo (Telefonnummer im Starterpaket)

(alle Teilnehmer finden sich im Starterpaket)

Verpflegung: Rucksackverpflegung

Rast in Emmershausen: (Beschreibung findet sich im Starterpaket)

Angebot in Emmershausen:

  • Apfelsaftschorle
  • Medium-Mineralwasser
  • Bananen
  • Äpfel
  • Trauben
  • Cocktail-Tomaten
  • Geschnittene Paprika
  • Geschnittene Gurke
  • Hart gekochte Eier
  • Klassischer Nudelsalat (mit Mayonaise, Ei, Gurke, Fleischwurst)
  • Vollkorn- und Mischbrot mit verschiedenen Belägen
  • Quark
  • Joghurt
  • Studentenfutter
  • Trockenobst
  • Müsli-/Energieriegel

Abbruch: Fahrplan Weiltalbus siehe Anlage

Notfälle: Telefon 112 oder Gabi (Telefonnummer im Starterpaket)

Hashtag: #49onTop

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